Archiv der Kategorie: Pressemitteilungen

Travebad – der nächste Ärger

Stormarner Tageblatt   23.09.2017

Besucher kritisieren Parkplatz-Situation, aber eine Schranke wird es nicht geben – ganz im Gegenteil: Stellflächen für alle da

Der Hauptausschuss beschloss, dass der Parkplatz für alle nutzbar
gemacht werden soll. Parkdauer: Maximal drei Stunden. NIE

Bad Oldesloe Sie kurven im Kreis und finden keinen Parkplatz, kommen daher zu spät zu Schwimm- oder Fitnesskursen und der Frust wächst. Dieses Bild zeichnen immer mehr Travebad-Besucher, berichtete vor einiger Zeit Jürgen Fahl von den Stadtwerken, die das Oldesloer Schwimmbad betreiben. Eines der entscheidende Probleme sei es, dass auch viele Angehörige von Kindergartenkindern dort ihr Fahrzeug während des Holens und Bringens des Nachwuchses abstellen.

Da das erst kürzlich modernisierte und renovierte Bad – wie auch gerade in den vergangenen Wochen – immer wieder durch technische Probleme, einsehbare Umkleiden, Legionellen in den Duschen oder Beschwerden über das Personal negativ in die Schlagzeilen kommt, wollten die Vereinigten Stadtwerke wenigstens in diesem Bereich bei den Nutzern langfristig punkten können. Die favorisierte Lösung war: Eine Schranke auf der Auffahrt und ein Parkplatz ausschließlich für Travebad-Nutzer. Doch nachdem das Thema immer wieder auf Tagesordnungen erschienen war und mehrfach vertagt wurde, gab es dieses Mal im Hauptausschuss eine Absage durch die Lokalpolitik an eine Schranke. Diese sei zu teuer in der Anschaffung, aber vor allem in der Pflege, entschieden die Ausschussmitglieder mehrheitlich. Nur die CDU wäre gerne bei einer Schrankenlösung geblieben, auch wenn diese 50 000 Euro kosten würde. Denn nur so könne man das Problem in den Griff bekommen.

Die Stadtwerke hatten schon in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass es nicht ihr Problem sei, dass der Kindergarten ohne Parkplätze geplant worden sei. Die Vertreter von den Grünen, der SPD und der Freien Wähler beschlossen nun allerdings gemeinsam im Hauptausschuss nicht nur, dass keine Schranke kommen soll, sondern dass der Parkplatz ganz legal für jeden nutzbar gemacht werden soll. Drei Stunden lang sollen Autofahrer nun ihr Fahrzeug abstellen können, mit der entsprechenden Parkscheibe hinter der Windschutzscheibe. Dauerparker würden dadurch vertrieben.

Birgit Reichardt Mewes (CDU) ist sich sicher, dass das keinesfalls zur Problemlösung beitragen werde. Jürgen Fahl sieht es sogar noch schlimmer: „Die Beschwerden werden sogar noch verstärkt auftreten in der Zukunft“, so der Stadtwerke-Leiter. Ein neues Problem sei nun sogar noch entstanden. Denn die maximale Parkzeit von drei Stunden gelte dann jetzt auch für Schwimmbadbesucher. Ob diese Besucher dann zwischendurch mal schnell in der Badehose zum Auto laufen sollen, um ihre Parkuhr neu einzustellen, blieb unbeantwortet. Wilfried Janson (Die Grünen) schlug daher vor, die maximale Parkzeit auf vier Stunden zu erhöhen, fand damit aber keine Mehrheit.

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Mit 70 Sachen in den Herbst: Das KuB startet durch

Lübecker Nachrichten   15.08.2017

Der Schwerpunkt der Veranstaltungen liegt künftig im Herbst und Winter

Von Bettina Albrod

KuB-Managerin Inken Kautter präsentiert das neue Programm für die kommende Kultursaison: Das wird über den „Markt“ verteilt und liegt an vielen öffentlichen Stellen sowie in KuB und Rathaus aus. FOTO: B. ALBROD/HFR

Bad Oldesloe. Das Kultur- und Bildungszentrum (KuB) in Bad Oldesloe hat das erste Jahr seiner Arbeit erfolgreich hinter sich und startet jetzt mit 70 neuen Programmpunkten in die nächste Spielzeit. Bewährte Veranstaltungen bleiben bestehen, dazu kommen neue Angebote. Aber auch Einsparungen werden nötig, um das Budget von 100 000 Euro im Jahr einhalten zu können.

„Im ersten Jahr hat sich gezeigt, dass die Werbung für die Veranstaltungen sehr teuer ist und dass zu Ostern und im Sommer weniger Besucher kommen“, erläutert KuB- Managerin Inken Kautter. „Als Reaktion darauf wird es 2018 nur noch zwei statt bisher drei Programmhefte geben, und es wird eine Oster- und eine längere Sommerpause geben.“ Zwei Spielzeiten mit jeweils vier Veranstaltungen in der Woche von Donnerstag bis Sonntag sollen bestehen bleiben. Von September bis März wird es durchgehend Veranstaltungen geben, ab April und in den Sommermonaten werde künftig verstärkt auch auf Umsonst- und Draußenkultur wie Open Air-Veranstaltungen, Pflaster Art oder Kurparkfest gesetzt. Auch Lesungen und Konzerte stehen auf dem Plan.

Inken Kautter freut sich, dass das KuB in Bad Oldesloe so gut angenommen wird; im ersten Jahr des Spielbetriebs besuchten rund 16000 Zuschauer die knapp 180 Vorstellungen. Kautter spricht von einer „zufrieden stellenden Auslastung“. „Insbesondere Lesungen und Vorträge werden im KuB sehr gut besucht.“ Das KuB habe zwei Gesichter. „Zum einen haben wir die Gastspiele, zum anderen ist es Ort der Vernetzung und Anlaufstelle für Kulturschaffende in Bad Oldesloe.“ Dem trägt der 1. Oldesloer Kulturtag am 9. September Rechnung, an dem von Kunst über Theater bis zur Literatur an 15 verschiedenen Orten kulturelle Darbietungen gezeigt werden. Alle 40 Minuten wechselt das Programm und lässt Kulturflaneuren Zeit,den Ort für den nächsten Programmpunkt zu wechseln.

„Wir freuen uns, dass Heinz Wittern den Spielbetrieb im Oldesloer Kino wieder aufnimmt“, erklärt Inken Kautter. „Damit entfällt das Mobile Kino. Um keine Konkurrenz zu sein, bieten wir künftig bei „Kino am Nachmittag“ nur weiter zurück liegende Filme an, die sich an ein Publikum richten, das barrierefreien Zugang braucht, den das Kino nicht hat.“ Weiter geführt wird auch die Reihe „Propaganda“, die NS-Vorbehaltsfilme mit fachlicher Erläuterung zeigt. Den Abschluss bildet „Hitlerjunge Quex“ am 21. September, weiter geht es mit Filmen der Nachkriegszeit und ihr Bild von Deutschland wie „Der Förster vom Silberwald“ (26. Oktober) oder „Es geschah am helllichten Tag“ (29. November).

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Vogelschießen trotzt Unwetter und Bedenken

Stormarner Tageblatt   21.07.2017

Sicherheitsbedenken und Unwetterwarnung konnten dem Oldesloer Vogelschießen nichts anhaben. Das Fest konnte fröhlich und unter idealen Bedingungen gefeiert werden.

Bad Oldesloe Das war doch wieder ein rundum gelungenes Vogelschießen – unter erhöhten Sicherheitsauflagen. Am Gymnasium sperrte ein Laster von Schmechel die Kreuzung Hamburger Straße/ Kurparkallee, die Zufahrt zum Exer vom Ring aus war mit großen Müllcontainern dicht gemacht. Andere neuralgische Punkte mussten mit Fahrzeugen von der Feuerwehr oder den Stadtwerken geschützt werden.

Die Sicherheitsvorkehrungen waren gegenüber den Vorjahren deutlich erhöht worden

Es war ein deutlich höheres Polizeiaufkommen als in den Vorjahren längs der Strecke sichtbar. Eine allgemeine Reaktionen auf Attentate, den Kern des Oldesloer Vogelschießens berührte das nicht. Das große, traditionsreiche Kinderfest wurde wie immer gefeiert, die Sicherheitsvorkehrungen blieben Randerscheinungen, die Umzug und Spiele nicht beeinflussten.

Das neue Königspaar Fabian Scheffler und Celina Voth mit TSSRektorin Barbara Richter-Conrad

Der Blick auf die Wetter-App in den vergangenen Tag verhieß nichts Gutes, kündigte für das Vogelschießen Unwetter oder zumindest ordentlich Regen an. Doch auch davon blieb Oldesloe verschont. Ein paar Tropfen während der Königsproklamation, ansonsten blieb es trocken. Entsprechend groß war das Publikumsinteresse.

Längs der Straßen schienen weniger Passanten zu stehen als sonst, dafür war es in der Fußgängerzone und am Kirchberg sehr voll. Auch auf dem Exer verfolgten etliche Zuschauer das Geschehen, kehrten im Festzelt ein oder aßen etwas an den Buden. „Ideales Wurstwetter“, freute sich ein Schausteller über den Andrang. Gleichzeitig lobte er die professionelle Organisation. „Man merkt, dass Sesiani das hauptberuflich macht. Das hat alles Hand und Fuß.“

Im Vorfeld hatte es Reibereien um das Nachmittagsprogramm auf dem Exer gegeben. Fehlende Absprachen, abgezogenes Organisationsteam und Kompetenzgerangel führten zu Konfusion. Die Zuschauer merkten davon allerdings nichts. Schade nur, dass die Nachwuchsmusiker am Nachmittag vor fast leeren Rängen spielen mussten. Die darstellenden Künstler wie Jongleure und Tänzer hatten deutlich mehr Publikum.

Andreas Olbertz

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Ein Hauch vom Hamburger Fischmark

Lübecker Nachrichten   07.05.2017

Auch heute findet der Fischmarkt statt und es ist verkaufsoffener Sonntag.

Von Kim Meyer

Vom Crêpe bis zur Bratwurst: Auf dem Markt sind verschiedene Stände aufgebaut. An zwei Buden bekommen Besucher auch Fischbrötchen und Geräuchertes. FOTOS: MEYER

Bad Oldesloe. Schöööööne Leckereien, jetzt zum Mitnehmen“, tönt es über den Oldesloer Markt. Gemeint sind Kekse und allerhand schokoladige Sünden, die Marktschreier Stefan Köhn von seinem Lastwagen, dem Holländischen Keksgiganten, verkauft. Statt auf dem Hamburger Fischmarkt steht er jetzt beim Oldesloer. Der Oldesloer Fischmarkt findet das ganze Wochenende über statt. Heute haben zu diesem Anlass auch die Geschäfte in der Innenstadt von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Auf dem Marktplatz wurde extra Sand aufgeschüttet, damit sich ein maritimes Gefühl einstellt. Neben dem Holländischen Keksgiganten wurden auch einige Buden aufgebaut: Ein Schwenkgrill, ein Cocktailstand und Wagen zur Bespaßung wie etwa Dosenwerfen warten unter anderem auf die Besucher. Um dem Motto gerecht zu werden, gibt es auch zwei Stände mit Fischbrötchen – einer mit einer mobilen Räucherei.

Bei Jörg Bellinghausen (l.) kauft Filip mit seinen Eltern Magdalena und Jakob Meyer und seiner Schwester Julia geräucherten Fisch.

Ein Stück Butterfisch steckt sich der achtjährige Filip in den Mund, den hat er vorher noch nie gegessen. „Schmeckt gut“, lautet sein Urteil. Zusammen mit Mutter Magdalena und Vater Jakob Malon sowie seiner neun Monate alten Schwester Julia macht er einen Familienausflug auf den Fischmarkt und lässt sich dort am Stand von Jörg Bellinghausen beraten. „Wir nehmen verschiedene Räucherfische mit – zum Ausprobieren“, sagt Jakob Malon. Aus einem Weinfass dringt derweil Rauch. „Wir räuchern ganz frisch in dem umgebauten Fass“, erklärt Jörg Bellinghausen, der mit seinem Stand und der Familie als Unterstützung extra aus der Nähe von Worpswede bei Bremen angereist ist.

Wenige Meter weiter sitzen Gabriele und Wolfgang Meyer. „Wir testen uns durch die Fischbrötchen“, sagt der Oldesloer lachend. Zwei Lachs-Varianten und eine mit Aalrauch-Matjes haben sie gegessen. „Am Sonntag kommen wir nochmal mit meiner Mutter, die ist 90 Jahre alt und kennt aus ihrer Heimat den Fischmarkt in Hamburg-Altona“, sagt Meyer. „Wir wollen uns den Passat-Chor ansehen – und anhören.“

Nachdem Entertainer „Küsten-Jörn“ heute von 12 bis 15 Uhr live auf der Bühne auf dem Markt sein Programm gespielt hat, tritt der Chor aus Travemünde auf. Die traditionellen Shantys und Seemannslieder aus aller Welt sollen maritimes Gefühl nach Stormarn bringen. „Den Chor haben wir schon öfter gehört“, sagt Wolfgang Meyer.

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Hier zu Hause: Vernissage im „BOart“

Stormarner Tageblatt   18.01.2017

Bad Oldesloe

Unter dem Motto „ Holt Eure Bilder aus dem Schatten“ steht die Galerie BOart für Fotografen, Maler, Wortwerker und Bildhauer für eine Woche zur Verfügung. Zur ersten Einladung der Aussteller ,die unter der Leitung von Michaela Wendland stattfand, erschienen 22 Kreative aus Bad Oldesloe und der Region. Spannend ist diese Ausstellung, da es keinerlei „Zensur“, sprich Fremdbestimmung für die Teilnehmer gibt. Jeder/ jede konnte eigene ein bis drei LieblingsProdukte zum gemeinsamen Wandgestalten mitbringen. So ist ein kunterbuntes Spektrum an Stilen, Bildgrößen, Einrahmungen und Farben entstanden. Hier können stimmungsvolle Heimatmotive aus Bad Oldesloe und der Region, z.B. das Brenner Moor (Cornelia Zurawczak), das Mühlrad vor Boart im Winter (Anne Trautz) sowie Reisefotos aus Indien (Susanna Fofana), den Canaren (Gitta Schwitzke) , romantische Sonnenuntergänge an Stränden (Kerstin Kruse, Pascal Nolte) sowie moderne Blicke auf Objekte (Carsten Jahnke, Gerd Mahrt) und Tierfotos (Silke Mahrt) betrachtet werden. Die Teilnahme weiblicher und männlicher Aussteller ist ausgeglichen, die jüngste Teilnehmerin ist 20 Jahre jung.

>Vernissage: Sonntag, 22. Januar, 15 Uhr. BOart, Mühlenstraße 9-10, Bad Oldesloe. Die Ausstellung läuft bis zum 28. Januar. Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr, Mittwoch von 11 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 15 Uhr.

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