Ein tolles Fest für alle Oldesloer

Lübecker Nachrichten   05.06.2018

Drei tolle Tage mit Musik und vielen anderen Attraktionen

Von Sandra Freundt

Bad Oldesloe. Das Oldesloer Stadtfest ist nach drei tollen Tagen vorbei, das Resümee dabei (fast) durchgehend positiv. „Die Oldesloer haben miteinander gefeiert. Das ist das tollste, was man sich wünschen kann“, strahlte eine rundherum zufriedene Organisatorin Christine Tiedemann.

Sie dankte gemeinsam mit Bürgermeister Jörg Lembke allen ehrenamtlichen Helfern, den Rettungskräften und der Polizei. Und Lembke fügte hinzu: „In diese Richtung kann es weitergehen.“

Dabei hatte es noch am Freitag beim Aufbau an vielen Stellen Unmut gegeben. So wollten einige Geschäftsinhaber keine Stände vor ihrem Laden und auch wegen der Freihaltung der Rettungswege war es zu Unstimmigkeiten gekommen. „Es hat sich jedoch alles klären lassen und letztendlich feierten alle Oldesloer gemeinsam ,ihr‘ Stadtfest“, freuten sich die Veranstalter Tiedemann und Patrick Niemeier (verantwortlich fürs Musikprogramm). Die musikalischen Highlights waren dabei am Sonnabend natürlich Days of Northern Lights und direkt im Anschluss Jeden Tag Silvester. „Bei JeTaSi war es tatsächlich so voll, dass die Polizei schon abriegeln lassen wollte“, berichtete Niemeier.

Der Sonntag begann mit einem Openair-Gottesdienst. Die Pastoren Diethelm Schark und Volker Hagge führten die über 100 Besucher gemeinsam mit dem Jugendchor unter Leitung von Hennig Münther durch einen abwechslungsreichen Gottesdienst, bei dem Mitmachen erlaubt war. Auch Schark war voll des Lobes über die gute Organisation. „Es gibt so viele Arten von Feiern. Die Veranstalter haben es aber geschafft, alle unter einen Hut zu bringen“, brachte er es auf den Punkt. Für seine Predigt bekam der Geistliche anschließend sogar spontanen Applaus. „Das war wirklich großartig“, strahlte auch die 21-jährige Lisa, die extra für das Stadtfest in ihre Heimat gereist kam.

„Tatsächlich haben wir es geschafft, alle Nischen zu besetzen“, resümierte Christine Tiedemann. Es gab nicht nur diverse Arten von Musikdarbietungen, auch die unterschiedlichen Stände sorgten für ein vielfältiges Angebot. Am Sonnabend waren erstmals die Schaltrollerfreude aus Bargteheide dabei, die von klassischen Vintage-Rollern bis hin zu individuellen Scootern ihre Zweiräder präsentierten und für ihre Vintage Cruise 2018 vom 26. bis 29. Juli warben. Über vier Tage geht die Tour dabei über 800 Kilometer von Bargteheide über Lüneburg bis nach Hamburg. „In der Regel sind wir so immer 70 Fahrer“, berichtet Präsident Sören Clausen. Unter www.vintage-cruise.de gibt es weitere Infos.

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Viel Müll nach der Party

Stormarner Tageblatt   05.06.2018

Jugendliche feiern abseits des Stadtfestes auf dem Exer / Kunstrasenplatz bis zur Reinigung gesperrt

Chillen auf dem Exer – eigentlich kein Problem, wenn jeder seinen Müll mitnehmen würde. Niemeier
Chillen auf dem Exer – eigentlich kein Problem, wenn jeder seinen Müll mitnehmen würde. Niemeier
Bürgermeister Jörg Lembke: „Beim letzten Stück habe ich Appetit auf Gulasch bekommen.“

Bürgermeister Jörg Lembke: „Beim letzten Stück habe ich Appetit auf Gulasch bekommen.“

Bad Oldesloe Stell dir vor, es war Stadtfest und am Montag ist davon nichts mehr zu sehen – in Oldesloe ist das so. Buden, Bühnen und Bars wurden in der Nacht noch abgebaut, hier und da musste am Tag danach noch mal durchgefegt und die eine oder andere Zigarettenkippe eingesammelt werden. Außer schönen Erinnerungen bleibt nichts zurück vom gelungenen Stadtfest.

Es hatte zwar nichts mit dem Stadtfest direkt zu tun, aber Jugendliche nutzten den Exer am Wochenende als riesige Partylocation. Da der Platz nicht zum Stadtfestgebiet gehörte, hatten die Veranstalter dort auch kein „Hausrecht“. Mit drastischen Folgen – das Partyvolk hinterließ Berge von Müll und beschädigte den Kunstrasen. „Ich fürchte, wir werden den Sportplatz sperren müssen“, kündigte Bürgermeister Jörg Lembke an. Von Freitag auf Sonnabend wurde die erste Party auf dem Exer gefeiert. Etwa 300 Jugendliche trafen sich auf dem Fußballplatz. Getränke und eigene Musik hatten sie dabei. In kleinen Grüppchen verteilten sie sich auf der Anlage. „Ich will niemandem vorwerfen, dass er dort feiert. Es ist ja auch gewollt, dass der Platz offen ist. Aber dann kann man doch seinen Müll wegbringen“, ärgert sich der Verwaltungs-Chef. Noch am Sonnabend wurde der Platz durch Bauhofmitarbeiter vom groben Schmutz befreit. „Aber da sind noch Brandlöcher und vor allem Glasscherben, an denen man sich verletzten kann – dafür müssen wir eine Spezialfirma kommen lassen“, kündigt Lembke an. Mindestens ein Verursacher sei ermittelt worden und werde zur Verantwortung gezogen.

Für die zweite Nacht hatten Stadtverwaltung und Stadtfest-Organisatoren gehofft, eine weitere Party unterbinden zu können, wenn das Flutlicht eingeschaltet wird. Ein Irrtum. Es kamen sogar 500 junge Menschen. „Das hatte was von einem Flashmob. Das ging vorab unter dem Stichwort ‚Exer-Party‘ durch die sozialen Netzwerke“, hat Patrick Niemeier vom Stadtfest-Orga-Team beobachtet. Dabei sind Flashmobs ja eigentlich schon längst wieder out. Ersten Gerüchten, es habe sich um Flüchtlinge gehandelt, widerspricht er entschieden. „Das waren alles Ortsansässige und zu 80 bis 90 Prozent auch Jugendliche, die hier geboren sind“, so Niemeier.

Stadtfest-Organisatorin Christine Tiedemann zeigt Verständnis für die Jugendlichen. Es seien „hauptsächlich monetäre Gründe“, die sie zur Party abseits des Stadtfests führten. „Die bringen sich ihren Rucksack von zu Hause mit, ja und?“, sagt sie. Für sie als Veranstalterin sei das durchaus okay. Wäre da nicht das Müll-Problem.

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Badestelle Poggensee öffnet Freitag

Lübecker Nachrichten   31.05.2018

Badestelle Poggensee öffnet Freitag

Bad Oldesloe. Das seit Tagen anhaltend schöne Wetter hat die Vorfreude auf die Badesaison geweckt. Jetzt ist es am Poggensee so weit: von morgen, 1. Juni, an öffnet das Freibad seine Tore. Das Freibad Poggensee zählt zu den schönsten Badestellen im Kreis.

Sie ist umgeben von einem schönen alten Baumbestand. Für Wasserratten und Badenixen gibt es hier reichliche Möglichkeiten zum Schwimmen, Planschen und Spielen. Eine Wasserrutsche im abgetrennten Nichtschwimmerbereich und eine Badeinsel ergänzen das Angebot. Sportlich Aktive können auf dem Freibadgelände Fußball spielen oder das Beachvolleyballfeld nutzen. Wer Appetit auf einen Imbiss hat, findet am Kiosk ein entsprechendes Angebot. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, selbst mitgebrachtes Grillgut in der „Grillecke“ zuzubereiten. Gegen ein geringes Entgelt für Bereitstellung und Reinigung können die Holzkohlegrills genutzt werden.

Gesurft werden kann auch, nämlich im Internet. Allen Besuchern steht auf dem Freibadgelände kostenfreies WLan zur Verfügung. Für die Schulkinder sind während der Sommerferien wieder verschiedene Aktionen geplant.

Die Badewasserqualität im Poggensee ist sehr gut, dieses bestätigen seit Jahren die Ergebnisse der Überwachung der Badestelle durch das Gesundheitsamt.

Geöffnet ist das Freibad – je nach Wetterlage – von 10 bis 20 Uhr, vom 1. bis zum 15. September bis 19 Uhr. Der Eintritt beträgt unverändert 2 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder. Für die Kleinen unter 7 Jahren ist der Eintritt frei.

Bei wechselhafter Witterung gibt die Hotline unter Telefon 04531/2060 Auskunft darüber, ob das Bad geöffnet ist.

Weitere Informationen zum Freibad Poggensee bei den Stadtwerken Wahlstedt unter der Telefonnummer 04554/90780, bei den Stadtwerken Bad Oldesloe unter 04531/162406 oder im Internet unter www.stadtwerke-badoldesloe.de.

 

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Mit klingendem Spiel: So feiern Oldesloer Schützen ihre Könige

Lübecker Nachrichten   29.05.2018

Renate Janssen und Ralf Ramme regieren jetzt die Bürgerschützengilde

Von Michael Thormählen

Mit viel Musik ging es am Sonnabend über den Markt und durch die Innenstadt. Mit dabei war die Gruppe Hamburg Caledonian Pipes & Drums.

Bad Oldesloe. Das war ein Fest, das so gut wie keine Wünsche offenließ: Nach einem  spannenden Königsschießen und einen gelungenen Umzug wurden die neuen Regenten der Bürgerschützengilde von 1627 in Bad Oldesloe proklamiert. Renate Janssen und Ralf Ramme sind das neue Königspaar.

Der kleine Hofstaat: (v. l.) die Vizeregenten Dieter Mewes und Christel Bergmann,
Jungschützenkönig Sergej Ulrich sowie das neue Königspaar Renate Janssen und Ralf Ramme. FOTOS: BSG (HFR)

Die traditionsreiche Gilde formiert keinen größeren Hofstaat – immerhin steht den Herrschern ein Vizekönigspaar zur Seite. Und das wird in den kommenden zwölf Monaten von Dieter Mewes und Christel Bergmann gebildet. Neuer Jungschützenkönig wurde Sergej Ulrich. Die Majestäten werden von den Mitgliedern der Bürgerschützengilde im Rahmen eines Schießwettbewerbes ermittelt, der an mehreren Tagen auf der Anlage im Schützenhaus ausgetragen wird. Die Teilnehmer legen mit Kleinkalibergewehren aus einer Distanz von 50 Metern auf Zielscheiben an – der Titel wird dann dank der besten Zehn vergeben.

Ein weiterer Höhepunkt war am Wochenende der Festumzug, der vom Parkplatz an der Lübecker Straße durch die Fußgängerzone bis zum Markt führte. Vor der Kulisse des Alten Rathauses wurden von den Schützen fünf Böllerschüsse abgefeuert. Nicht ganz so laut dafür um einiges melodiöser verlief die musikalische Begleitung der Umzugsteilnehmer durch die Gruppe Hamburg Caledonian Pipes & Drums. Die Musiker gestalteten außerdem ein Platzkonzert. Mit dabei war auch das Königspaar aus dem vergangenen Jahr, Melanie Schnauer und Karl-Otto Bergmann. Sie wurden in den vergangenen zwölf Monaten von Ute Spieler und Martin Münstermann als Vizeregenten unterstützt.

 

Bei einem Empfang durch die Stadt schlug im Bürgerhauses endgültig die Stunde der neuen Könige. Renate Janssen und Ralf Ramme sowie Dieter Mewes und Christel Bergmann wurden feierlich als neue Majestäten vom Älterleute- Obmann der Bürgerschützengilde, Horst Möller, proklamiert. Er hatte bei diesem Termin gleich zwei Aufgaben zu bewältigen, denn der CDU-Fraktionsvorsitzende amtiert zurzeit auch als Bürgermeister in Bad Oldesloe. Für Bürgerworthalter Rainer Fehrmann war der Empfang vermutlich eine der letzten öffentlichen Veranstaltungen, denn er gehört der neuen Stadtverordnetenversammlung nicht mehr an. Am kommenden Montag soll seine Nachfolgerin gewählt werden. Immerhin – Rainer Fehrmann lud die Schützen traditionsgemäß zu Schwarzbier und Kümmer ein.

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Bad Oldesloe legt den Kreisel trocken

Lübecker Nachrichten   29.05.2018

Bad Oldesloe legt den Kreisel trocken

So sah es vergangene Woche aus, mittlerweile sind die Bauarbeiter wieder verschwunden – genauso wie die Wasserpfützen. FOTO: MC

Bad Oldesloe. Im Winter wurde an der Stelle auf eine mögliche Glättegefahr hingewiesen, jetzt stand dort am Sülzberg-Kreisel in Bad Oldesloe einige Tage lang ein Baustellenschild. Einige Meter weiter auf der Verkehrsinsel hatten Bauarbeiter den Boden aufgerissen und suchten nach der unterirdischen Quelle, die dort immer wieder Wasser noch oben drückt.

„Das Grundwasser spritzt hier hoch“, sagte einer der Arbeiter. „Deshalb wurden nun Drainagen zu einem Abwasserschacht gelegt“, sagte Oldesloes Bauamtsleiter Thilo Scheuber den LN. Die genaue Ursache sei jedoch immer noch nicht gefunden.

Im Winter gefror das Wasser häufig; der Bauhof rückte in manchen Zeiten mehrmals täglich an, um die Stellen abzustreuen. Und im Frühjahr bildete das Wasser immer neue Pfützen. Das Problem bestehe bereits seit der Fertigstellung des Kreisels im August 2015, hieß es. Und siehe da, nun ist es offenbar gelöst, der Kreisel trocken gelegt. mc

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