Viermal erstklassige Musik

Lübecker Nachrichten   03.12.2017

Tolles Programm bei den „Blumendorfer Begegnungen“ im nächsten Jahr

Prof. Manfred Aust, Musikhochschule Lübeck, und Prof. Olaf van Gonnissen, Hochschule für Musik und Theater, stellten gemeinsam mit Baron von Jenisch das Programm der „Blumendorfer Begegnungen“ 2018 vor. FOTO: HFR

Bad Oldesloe. Bei der Konzertreihe „Blumendorfer Begegnungen“ konzertieren hochklassige  Nachwuchskünstler der Musikhochschulen Lübeck und Hamburg vor interessiertem Publikum. Auch im kommenden Jahr finden vier Konzerte im Rokokosaal des Herrenhauses statt.

Wir freuen uns sehr, auch im nächsten Jahr wieder an vier Sonntagen den Rahmen für die wunderbaren Konzerte auf ,Schloss Blumendorf‘ zu bieten“, sagt Martin Freiherr von Jenisch, Eigentümer Gut Blumendorf. Auf Einladung der Organisatoren kamen zur Vorstellung des Programms Prof. Manfred Aust aus Lübeck sowie Prof. Olaf van Gonnissen aus Hamburg und stellten ihre Konzertvorhaben vor.

„Es ist für unsere Nachwuchsmusiker eine großartige Chance, ihr musikalisches Können vor interessiertem Publikum zu präsentieren, dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Aust. Er wird bei dem Konzert am 17. Juni seine Klavierklasse vorstellen, während Prof. Barbara Westphal aus Lübeck am 21. Oktober mit ihrer Bratschenklasse auf Gut Blumendorf zu Gast ist.

Prof. Mark Tucker aus Hamburg wird das erste Konzert am 29. April mit Musikern aus seiner Gesangsklasse gestalten. Van Gonnissen, der das letzte Konzert am 25. November mit seiner Gitarrenklasse bestreitet, zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über die Konzertmöglichkeit: „Ich bin begeistert vom Ort des Gutes Blumendorf, dem wunderbaren Rokokosaal und freue mich, im nächsten Jahr mit meinen Studierenden hier spielen zu dürfen.“

Die Konzertreihe „Blumendorfer Begegnungen“ wurde 2004 zusammen mit der Bürger-Stiftung Stormarn ins Leben gerufenen. Im Rahmen der „Blumendorfer Begegnungen“ finden jedes Jahr zwei Konzerte der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie zwei Konzerte der Lübecker Musikhochschule statt. Die Professorinnen und Professoren der Hochschulen stellen in den Konzerten ihre Meisterschüler vor. Für alle Gäste ergibt sich nach den Konzerten, bei einem kleinen Imbiss, die Möglichkeit zum Gespräch mit den jungen Künstlern.

Im Rokokosaal des Herrenhauses Blumendorf finden die öffentlichen Konzerte statt. Der Saal bietet hierfür mit seinen prächtigen Kronleuchtern und kunstvoll verzierten Wänden eine ideale Kulisse. Jacob Levin von Plessen ließ 1755 den zweigeschossigen Backsteinbau errichten, um 1900 wurde er dann im Neubarock-Stil umgestaltet. Seit fast 200 Jahren gehört das Gut zum Besitz der Familie von Jenisch, die es in den vergangenen Jahren aufwändig restaurieren ließ und Initiator der „Blumendorfer Begegnungen“ ist.

Karten und Termine

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Santa Claus schwebt heran

Stormarner Tageblatt   02.12.2017

Hunderte Kinder nehmen mit ihren Eltern am „Weihnachtsmannwecken“ auf dem Oldesloer Marktplatz teil

 Blick von oben: Aus der Vogelperspektive grüßt der Weihnachtsmann hunderte Besucher auf dem Oldesloer Marktplatz. Niemeier
  
Junge Engel unterstüzen den Weihnachtsmann beim Verteilen.

Bad Oldesloe Winkend und „ho, ho, ho“ rufend schwebt der Oldesloer Weihnachtsmann über die Köpfe hunderter Besucher auf dem Oldesloer Marktplatz. Das traditionelle „Weihnachtsmannwecken“ in der Kreisstadt ist zu einer Großveranstaltung geworden, wie es sie im Jahr nur wenige im Kreis gibt. Auffällig ist dabei , dass die Durchführung von Jahr zu Jahr professioneller über die Bühne oder besser über die Drehleiter geht. Die Abläufe sitzen. Und seitdem der Weihnachtsmann durch fleißige Engel und durch die Jugendfeuerwehr als Absperrhilfe unterstützt wird, hat das früher zum Teil gefährliche Gedrängel um den Mann mit dem weißen Bart deutlich abgenommen, beziehungsweise wird es in kontrollierte Bahnen gelenkt. Tränen bei Kindern, die leer ausgehen, gehören der Vergangenheit an.

„Ich bin sehr zufrieden, wir werden immer besser“, freut sich deshalb auch Tabea Braun vom Veranstaltungsmanagement der Stadt. Gemeinsam mit Kollege Tim Knackstedt beobachtete sie das bunte Treiben zu dem auch die Oldesloer Bühne, die Tanzschule Ritter und die Marching Band „Stormarn Magic“ ihren weihnachtlichen Teil beitragen.

Entscheidend für das Gelingen der Veranstaltung ist wieder der spektakuläre Drehleitereinsatz der Freiwilligen Feuerwehr, die den im Haus der Gesundheit aufgespürten Weihnachtsmann aus dem Fenster einer Kinderarztpraxis holt. Feuerwehrmann Ingo Bernotat führt durch das Programm. Christiane Ritter sorgt mit ihrem Tanzschulteam für die getanzte Animation in deren Verlauf auch das Anschalten der Beleuchtung des großen Tannenbaums auf dem Marktplatz erfolgt. Das gelungene Event endet mit einem gemeinsam angestimmten Weihnachtslied. nie

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Übers Ziel hinausgeschossen …

Stormarner Tageblatt   02.12.2017

Stormarner Wochenschau

Übers Ziel hinausgeschossen …

Karikatur: Megi Balzer
 

Mangelhaft Lebendige Adventskalender sind ja der Renner. Na ja, vermutlich flaut der Hype schon wieder ab. Ahrensburg und Bargteheide machen das schon seit vielen Jahren, Bad Oldesloe bietet jetzt zum zweiten Mal einen an. Aber offenbar ist das Adventskalender-Prinzip noch nicht so ganz verstanden worden. Sinn ist es doch, jeden Tag bis zum 24. Dezember ein Türchen zu öffnen. Am 1. geht es los, Heiligabend ist Schluss. Was habe ich als Kind Ärger bekommen, wenn ich – natürlich rein versehentlich – mehr als eine Tür pro Tag geöffnet habe. In Oldesloe ticken die Uhren irgendwie anders. Da geht es erst am 3. los, dann aber gleich mit zwei Terminen. Montag zwei Angebote, Dienstag eins, dafür lassen wir den Mittwoch einfach weg … Also ganz ehrlich: Das ist doch kein Adventskalender!

viel zu teuer Der Tagesordnungspunkt kommt in Oldesloe regelmäßig: Kitagebühren. Da gibt es auch nichts groß zu diskutieren oder zu beschließen, die jeweils neuen Gebühren werden nur noch zur Kenntnis genommen. Dahinter steckt nämlich ein System. Die Stadt rechnet die Kosten mit den Trägern ab, was dabei herauskommt ist die Basis für die zukünftigen Elternbeiträge – 37,5 Prozent davon um genau zu sein. Darüber kann man trefflich lamentieren und beklagen, dass die Beiträge viel zu hoch sind. Man kann auch Maßnahmen zur Kostensenkung fordern. Aber dann doch bitte konkret werden.

In den sozialen Netzwerken wird an der Stelle gerne der städtische Klimamanager angeführt. Der könne doch gestrichen werden. Kann man politisch drüber diskutieren, trägt aber nicht zur Kostensenkung bei den Kindergärten bei. Damit würden nur der Stadthaushalt entlastet. Man könnte genau so gut weniger Straßen sanieren, die Benutzungsgebühren der Bücherei erhöhen auf verkaufsoffene Sonntage verzichten – macht alles die Kindergärten nicht billiger.

Wer die Kosten senken will, muss an die Leistung ran! Und da bestehen nur ganz enge Spielräume, denn vieles ist gesetzlich vorgegeben. Die erhöhten Verfügungszeiten sind nicht vorgeschrieben. Die sind ein Goodie, das die Stadt auf Druck der Träger und Eltern bewilligt hat. Die könnten gestrichen werden, die Kosten würden sinken, die Eltern müssten weniger Beitrag zahlen. Ist das wirklich gewollt? Alternativ könnte auch das Budget gesenkt werden. Eltern übernehmen den Putzdienst, die Kinder bringen eigene Buntstifte mit … Ist das wirklich gewollt?

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Oldesloe sucht Mann im roten Mantel

Lübecker Nachrichten   02.12.2017

Das traditionelle Weihnachtsmannwecken auf dem Marktplatz begeisterte Jung und Alt

Von Britta Matzen

Der Weihnachtsmann ist aufgewacht! Hunderte Kinder waren ganz aufgeregt. Viele sagten Gedichte auf – dafür gab es auch Geschenke. FOTO: B. MATZEN

Bad Oldesloe. „Aaauuufwaaachen, Weihnachtsmann!“ Hunderte Kinder riefen gestern in Bad Oldesloe nach dem Mann im roten Mantel. Das Weihnachtsmannwecken hat schon Tradition.  Feuerwehr, Oldesloer Bühne, Tanzschule Ritter, Stormarn Magic und Händler waren mit von  der Partie.

Gegen 16 Uhr hatten sich schon die ersten warm eingepackten Schaulustigen auf dem Marktplatz rund um den imposanten, festlich geschmückten Tannenbaum versammelt. Auch die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt war angeschaltet. Richtig heimelig erstrahlte alles. Nur der große Weihnachtsbaum leuchtete noch nicht. Diese Aufgabe mussten die kleinen und großen Zuschauer übernehmen.

Doch zuvor hatte erst einmal der Nachwuchs der Oldesloer Bühne seinen großen Auftritt. Unter Riesenapplaus präsentierten die Bühnenzwerge eine Episode aus ihrem neuen Stück „Lippels Traum“, das im Mai 2018 Premiere hat. Anschließend kam Bürgermeister Jörg Lembke auf die Bühne, der sich bei allen Helfern und Spendern für die Unterstützung bedankte. „Ohne sie wäre das hier alles gar nicht möglich. Aber ich will das hier auch nicht künstlich in die  Länge ziehen – ich bin genauso aufgeregt wie ihr. Ich freue mich auf das Weihnachtsmannwecken!“ Dann ging es mit vereinten Kräften darum, die zwölf Meter hohe Nordmanntanne auf dem Marktplatz zum Strahlen zu bringen.

„Sching, Schong, Schang – Weihnachtsbaum geh’ an!“ Beim vierten Mal, als alle kräftig und  laut mitriefen, funkelte auch der schöne Baum vor dem Stadthaus. Die Bläser von der  Stormarn Magic Band spielten Weihnachtslieder, und dann wurde es richtig spannend. „Wo  schnarcht er denn, der Weihnachtsmann?“, fragte Ingo Bernotat von der Feuerwehr. Gemeinsam mit den Kindern wurde nach dem Mann mit dem Rauschebart gesucht. Wo hat er sich bloß versteckt?

„Da ist er“, rief der kleine Hannes. Hoch oben unterm Dach eines Stadthauses hatte der Siebenjährige Santa Claus entdeckt. Doch wie sollte er bloß von dort herunterkommen? Tatüü, Tataa! Schon bog die Feuerwehr um die Ecke und rückte mit Korb und Drehleiter an, um den zwei Meter großen Weihnachtsmann zu retten und vor dem Stadthaus abzusetzen. Dort warteten schon seine weiß gewandeten Engel darauf, mit ihm gemeinsam die 700 Geschenke an die Kinder zu verteilen, die die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bad Oldesloe hübsch eingepackt hatten.  Mehr Bilder auf ln-online.de

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Italienflair auf der Hude

Lübecker Nachrichten   02.12.2017

Pärchen von der Amalfiküste wagt Schritt in die Selbstständigkeit

Marco Giannattasio und Michela Droisi haben auf der Hude das Eiscafé und Bistro „Amalfi“ eröffnet. FOTO: MATZEN

Bad Oldesloe. Lange Zeit war kein Mieter für die Hude 2 in Sichtweite. Aber jetzt hat ein junges Pärchen den Laden auf Oldesloes schönstem Platz bezogen. „Amalfi“ heißt das neue Bistro und Eiscafé, das Italien-Flair in den kühlen Norden bringt.

Draußen sitzen mitten im Winter? „Mir wäre das viel zu kalt. Aber für viele Oldesloer ist das anscheinend völlig normal“, sagt Michela Droisi (29) lachend. Das sei auch der Grund gewesen, warum sie und ihr Mann Marco Giannattasio (34) draußen vor ihrem neuen Eiscafé eine Lounge eingerichtet haben – mit weißen Möbeln und blau-weißen Sitzkissen. Das Farbkonzept setzt sich drinnen im kleinen Café fort – nur dass die Wände auch noch fröhlich-bunt tapeziert sind.

„Wir kommen von der italienischen Amalfiküste – aus Salerno. Wir haben die Farben unserer Heimat nach Bad Oldesloe geholt“, so das junge Pärchen. Michela Droisi ist vor zwei Jahren nach Bad Oldesloe gezogen. Hauptberuflich arbeitet sie als Altenpflegerin im Travedomizil. Marco Giannattasio ist seit drei Jahren in der Stadt. „Ich war Chefkoch im Speiselokal Pinocchio, aber jetzt habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.“ Seine Familie habe eine Eisdiele in Salerno. „Dort machen wir unser Eis selbst aus frischen Früchten. Das möchte ich jetzt auch hier anbieten“, so der Italiener. Des weiteren gebe es neben Getränken auch Snacks wie Pizza, süße und herzhafte Waffeln, Salate und demnächst auch Frühstück. Auch Varianten für Veganer wollen die Italiener anbieten.

„Amalfi“ ist jetzt nach „Traumfänger“ die zweite Geschäftseröffnung in Bad Oldesloe, mit der junge Existenzgründer durchstarten wollen. bma

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