Mängelliste: Oldesloer Händler fordern schnelle Abhilfe

Lübecker Nachrichten   13.01.2018

Geschäftsleute beklagen Umsatz-Minus und hoffen auf bessere Bedingungen

Von Dorothea von Dahlen

Setzen sich für bessere Bedingungen des Handels in der Innenstadt ein: Marcus Straßburg, Eva-Marie Bruszies und Maik Neudek (v. l.). FOTOS: D. VON DAHLEN

Bad Oldesloe. „Und der Handel freute sich über gute Weihnachtsgeschäfte.“ Dieser Halbsatz in der diesjährigen Neujahrsansprache brachte das Fass zum Überlaufen. Einige Oldesloer Ladeninhaber mochten das so nicht stehenlassen. Selbst vor den Festtagen habe es in der City recht mau ausgesehen.

Bürgermeister Jörg Lembke hat uns kurzfristig ein Gespräch über die Situation des Handels angeboten. Wir haben mit ihm quasi das Rathaus aufgeschlossen“, berichtete City-Sport-Inhaber Marcus Straßburg, der mit Eva-Marie Bruszies und Maik Neudek an der gestrigen Unterredung teilnahm. Als er erfahren habe, mit welchen Problemen die Geschäfte selbst in der Vorweihnachtszeit zu kämpfen hatten, habe Jörg Lembke eingeräumt, sich am Bericht der Wirtschaftsvereinigung orientiert zu haben. „Er hat uns als Kaufmannschaft seine Unterstützung zugesagt. Mitziehen müsse aber auch die Politik“, sagte Straßburg.

Zum Beweis: Maik Neudek schoss das Bild am 20. Dezember in der City.

Ihm zufolge ist seit etwa 15 Monaten ein starkes Absinken der Kundenfrequenz in der Innenstadt zu verzeichnen. „Die moderne Warenwirtschaft ermöglicht den Überblick, wie die Bons von Woche zu Woche weniger werden“, sagt der Geschäftsmann. Grund für die Abwanderung der Kunden sei nicht nur die Konkurrenz durch den neu gestalteten Lübecker Citti-Park, unter anderem die mangelnde „Aufenthaltsqualität“ in der Oldesloer Innenstadt.

Vieles von dem, was Straßburg und Neudek kritisieren, dürfte aus der Vergangenheit herrühren. „Andere Städte wie Bad Schwartau, Eutin oder auch Mölln sind schon fertig oder viel weiter gekommen mit ihrem Umbau der Einkaufsstraße, obwohl sie später mit der Planung angefangen haben“, sagt Küchenausstatter Neudek. Für Bad Oldesloe sei ein Zeitraum zwischen sieben und zehn Jahren für die Sanierung der Innenstadt vorgesehen. „Bis dahin können wir aber nicht warten. Dann ist hier alles tot. Viele Ladeninhaber stehen kurz vor der Verlängerung ihrer Mietverträge“, sagt auch Straßburg. Nicht ohne Auswirkungen sei die Misere selbst für die in Bad Oldesloe niedergelassenen Handelsketten. Einige klagten schon darüber, nicht mehr mit dem vollen Sortiment von ihren Mutterhäusern ausgestattet zu werden.

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Oldesloer CDU-Chef leitet jetzt Kreisgeschäftsstelle in Segeberg

Lübecker Nachrichten   12.01.2018

Jörg Feldmann will mehr Menschen für Parteipolitik begeistern

Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (v. l.), Jörg Feldmann und der bisherige Kreisgeschäftsführer Uwe Voss. FOTO: GLOMBIK

Bad Oldesloe/Segeberg. Jörg Feldmann ist neuer Geschäftsführer des CDU-Kreisverbands Segeberg. Seine Funktion als Vorsitzender der Oldesloer Christdemokraten wird der 60-Jährige aber dessen ungeachtet weiter ausüben. Im Jahr 2016 hatte der Polizeidirektor für das  Amt des Bürgermeisters inder Kreisstadt kandidiert, unterlag aber Jörg Lembke.

Ich bin ein örtlich flexibler Mensch, der nicht in Organisationsgrenzen denkt“, sagte Jörg Feldmann gestern im Gespräch mit den LN . Die Tätigkeiten in den beiden Städten ließen sich gut miteinander vereinbaren. Sein Ziel sei es nicht, in die praktische politische Arbeit einzutauchen. Deshalb strebe er auch weder ein Mandat auf Kreisebene an noch wolle er für einen Sitz in der Stadtverordnetenversammlung von Bad Oldesloe kandidieren. Sein Tätigkeitsfeld sei die Parteipolitik.

Was die künftige Marschrichtung der CDU in Bad Oldesloe anbelangt, so hat Feldmann im Kreise der Findungskommission, der auch Marie-Christin Schwarz und Wulf Henning Reichardt angehören, schon gewisse Weichen für die Zukunft gestellt. „Am vergangenen Montag haben wir alle Kandidaten, die bei der Kommunalwahl im Mai antreten wollen, zusammengeholt“, sagte Feldmann. Dabei sei ganz transparent dargelegt worden, wer sich bewerbe und für welches Fachgebiet. Schließlich gelte es, ein Team von Experten für die Arbeit in den Ausschüssen zusammenzustellen. Am kommenden Wochenende wird die Liste dem CDU-Ortsvorstand vorgelegt. „Ich denke, mit den Vorschlägen werden alle leben können“, sagte Feldmann. Den letzten Ausschlag aber wird das Votum auf der Mitgliederversammlung am 25. Januar geben. Auf dem Kreisparteitag Anfang Februar erfolge dann die Vornominierung. Bis dahin bewahrt der Ortsvorsitzende Stillschweigen über Namen und Anzahl der Bewerber. Schließlich könnten immer noch neue Kandidaten hinzukommen oder welche von der Liste kurzfristig abspringen.

Feldmann zeigt sich jedoch überzeugt, sehr gute Bewerber gefunden zu haben. „Das wird eine andere CDU sein. Es ist ein bunter Strauß aus jung und alt. Sie kommen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen. Ein tolles Team, das Lebendigkeit in den politischen Alltag bringen wird“, kündigte er an.

Alles in allem habe er ein gutes Gefühl, dass sich die Dinge in Bad Oldesloe zu einem Besseren entwickeln werden. „Das Klima zwischen den politischen Parteien scheint sich ins positive zu wenden, was man in der Vergangenheit so nicht behaupten konnte“, konstatiert der CDU-Mann. Man könne ja inhaltlich anderer Meinung sein und dennoch miteinander reden. Da dies auch inzwischen möglich sei, lasse das für Bad Oldesloe hoffen.

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Mehr Gewerbe in Südost – aber nicht unter WAS-Regie

Stormarner Tageblatt   11.01.2018

WAS gibt Kaufpläne auf und überlasst die Vermarktung dem Eigentümer / Positive Jahresbilanz

Sind optimistisch: Landrat Henning Görtz und WAS-Geschäftsführer Detlev Hinselmann. blase

Bad Oldesloe So schlecht war die Bilanz der kreiseigenen Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS) seit 2012 nicht. Aber was heißt schon schlecht: 2012 waren, genauso wie jetzt, 22 Unternehmen um- oder angesiedelt worden. Dann folgten Rekordjahre mit bis zu 28 Ansiedlungen. So viele hätten es im vergangenen Jahr vielleicht auch sein können – wenn es die entsprechenden Flächen in Stormarn gegeben hätte.

„Wir haben ein recht gutes Jahr erlebt“, sagt WAS-Geschäftsführer Detlev Hinselmann, „die spannende Frage ist die Entwicklung von Gewerbeflächen.“ Das wird im kleinen Stormarn immer schwieriger, vor allem in den Hamburg nahen Bereichen. Dort ist die Nachfrage besonders groß, aber das Angebot knapp. Allerdings wird sich 2018 dort einiges bewegen.

Im ersten länderübergereifenden Gewerbegebiet auf Rahlsteder und Stapelfelder Gebiet – Viktoria- und Minerva-Park – soll es zur Jahresmitte Baurecht geben. In Barsbüttel wartet man auf die Erlaubnis für die Erweiterung bei Möbel-Höffner. Und in Reinbek läuft das zweijährige Moratorum für Haidland aus, so dass auch dort weitergeplant werden kann.

In Bad Oldesloe hatte es ebenfalls Stillstand gegeben, aber aus ganz anderen Gründen. Im hinteren Bereich des erweiterten Gewerbegebiets Süd-Ost hatte sich mehr als zehn Jahre nichts getan, nachdem Kamps sich beim Weggang aus Meddewade nicht für Bad Oldesloe, sondern für Lüdersdorf entschieden hatte.

Die Fläche hatte die WAS nie erworben: Der Besitzer wollte selbst investieren und erschließen. Das kann er jetzt in größerem Maßstab. Nachdem jahrelange Kaufverhandlungen erfolglos geblieben waren, überlässt die WAS das Gebiet dem Eigentümer zur Entwicklung und hat ihren bis zu 15 Meter breiten Streifen auf der nördlichen Seite der Teichkoppel verkauft, ohne den eine verkehrliche Erschließung nicht möglich ist.

„Irgendwann muss man realisieren, dass etwas so ist. Wichtig ist, dass in Bad Oldesloe wieder Gewerbeflächen zur Verfügung stehen“, sagt Landrat Henning Görtz, kraft Amtes Vorsitzender des WAS-Aufsichtsrats. „Es gibt zurzeit die Nachfrage, und es kann weitergehen“, so Detlev Hinselmann.

Groß ist die Nachfrage in Ahrensburg, wo die Erschließung der Beimoor-Süd-Erweiterung in die Endphase geht. „Vier Verträge sind unterschrieben, und wir haben eine Liste mit Reservierungen vor allem von Ahrensburger Unternehmen“, sagt Hinselmann. Für die 22 Hektar will die WAS passende Unternehmen aussuchen. „Es ist weder unserer noch das Ziel der Stadt, die Flächen möglichst schnell zu verkaufen. Aber die Nachfragesituation ist so gut, dass wohl keine zehn oder 15 Jahre dauert, bis das Gebiet voll ist.“

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Oldesloer CDU lädt zur Diskussion

Lübecker Nachrichten   11.01.2018

Bad Oldesloe. Nach der letzten hitzigen Stadtverordnetenversammlung ist das Thema Straßenausbaubeiträge stark in den Mittelpunkt der politischen Diskussion in Bad Oldesloe gerückt. Auslöser war die Aufhebung des gesetzlichen Zwanges der Kommunen, Straßenausbaubeiträge zu erheben. Dies war eine der Kernforderungen der CDU im Landtagswahlkampf und führte im Dezember zu einer entsprechenden Gesetzesänderung. Der Landtag hatte damit einen alten Zustand wieder hergestellt. Die Umsetzung stellt die Kommunen jedoch vor eine neue Herausforderung, denn die Aufhebung des Zwanges Straßenausbaugebühren bedeutet noch nicht, dass genügend Geld für den Erhalt der Straße zur Verfügung steht.

Deshalb sei es sinnvoll, in eine sachliche Diskussion einzusteigen, meinen die Christdemokraten. Die Oldesloer CDU lädt aus diesem Grund für Donnerstag, 1. Februar, ins Gasthaus Mäcki, Alte Ratzeburger Landstraße 31, zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Straßenausbaubeiträge ein. Zu Gast sind die Landtagsabgeordneten Anita Klahn, (FDP), Burkhard Peters (Bündnis 90/Die Grünen) und Claus Christian Claussen (CDU) sowie der Verbandsdirektor von Haus & Grund Schleswig-Holstein, Hans-Henning Kujath. Jörg Feldman, Vorsitzender der Oldesloer CDU, leitet die Runde.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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CDU-Antrag zum Thema Straßenausbaubeiträge im Finanzausschuss

Bericht der CDU Bad Oldesloe   07.01.2018

Liebe Oldesloer Bürgerinnen und Bürger,

lassen Sie sich nicht von den einseitigen und unausgegorenen Beiträgen einer Oldesloer Wählergemeinschaft zum Thema Straßenausbaubeiträge verunsichern!

Ständige Wiederholungen machen diese völlig vereinfachte  Aussage zum durchschhnittlichen Jahresaufkommen ‚Es sind ja nur 130.000 Euro im Jahr  gewesen, und das zahlen wir aus dem allgemeinen Haushalt‘ nicht wahrer. Mehrere Straßenausbaumaßnahmen waren in die Städtebauförderung des ‚Stadtumbau West‘ integriert und fanden damit gar keine Berücksichtigung bei der Berechnung.

Zur Maßnahme Robert-Koch-Straße gibt und gab es keine Ideen der Wählergemeinschaft, den Oldesloer Bürger zu entlasten; und diese Ausbaumaßnahme war deutlich teurer. Für den Hohenkamp sind ca. 600.000 Euro angesetzt – das sind reale Zahlen. Und auch die Kosten für die Erneuerung der Straßen in den Ortsteilen enden nicht bei 130.000 Euro. Und wo dieses Geld im allgemeinen Haushalt versteckt sein soll, wird nicht gesagt. Geschweige denn Vorschläge zur Finanzierung angeboten.

Auch die CDU berät, wie man diese Gelder in Zukunft gerechter aufbringen kann. Und vielleicht auch, wie die zu erneuernden Straßen im Außenbereich einzustufen wären, ist ein Ansatzpunkt. Denn eingenommen werden muss das Geld auf jeden Fall – oder hat irgend jemand eine belastbare Idee, wo dieses Geld eingespart werden kann? Oder wo es mehr eingenommen werden kann, ohne es vom Steuerzahler (Bürger) abzuverlangen? Und auch eine ersatzweise deutliche Erhöhung der Grundsteuer ist nicht ohne Probleme. Denn die Bürger der Robert-Koch-Straße haben gerade gezahlt und sollen dann die nächsten Straßen gleich wieder mitfinanzieren?

Es wird also sehr schnell deutlich, wenn man sich ernsthaft mit dieser Problematik befasst, dass es wohl keinen Königsweg geben wird. Und die vorhandenen Möglichkeiten möchten wir seriös und in Ruhe beraten, deshalb wurde die Beitragssatzung für ein Jahr (2018) beschlossen. Innerhalb diesen Jahres wollen wir eine für alle vertretbare und rechtssichere Lösung suchen und umsetzen.

Hier möchten wir schon einmal auf eine Veranstaltung zum Thema Straßenausbaubeiträge am 1. Februar um 19 Uhr bei ‚Mäcki‘ in Rethwischfeld,  Alte Ratzeburger Landstraße 31 hinweisen. Die CDU hat  dazu die Landtagsabgeordneten Anita Klahn, MdL, FDP, Burkhard Peters, MdL, Bündnis 90/ die Grünen und Claus Christian Claussen, MdL, CDU, sowie den Verbandsdirekter von Haus & Grund Schleswig-Holstein Hans-Henning Kujath eingeladen. Wir hoffen, dass das Thema vielschichtig diskutiert wird. Sie sind herzlich eingeladen.

Als Hinweis darauf, dass die CDU sich selbstverständlich um dieses Thema kümmert, ist im Anschluss unser Antrag für den nächsten Finanzausschuss am 17. Januar abgebildet. Er wird als TOP 6 behandelt.

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