Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Weihnachten1

Allen unseren Mitgliedern und Freunden wünschen wir ein

frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

sowie einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches

und von Zufriedenheit geprägtes neues Jahr 2018.

 

Jörg Feldmann                              Horst Möller

CDU-Vorsitzender                             CDU-Fraktionsvorsitzender

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Thilo Scheuber wird neuer Bauamtsleiter

Stormarner Tageblatt   18.12.2013

1ce62619958675b6b910f18eee33c667Bürgermeister Tassilo von Bary (rechts) gratuliert Thilo Scheuber. Der 32-Jährige wurde zum neuen Bauamtsleiter gewählt.

 

Bad Oldesloe       Die Überraschung des Abends behielt Bürgermeister Tassilo von Bary bis zum Ende der Stadtverordnetenversammlung für sich. „Es lohnt sich, bis zum Ende des nicht-öffentlichen Teils zu bleiben“, kündigte er viel- und gleichzeitig nichtssagend an, dass es für alle eine Weihnachtsüberraschung“ geben werde.

Ein Name für das Café am Markt? Schokoweihnachstmänner? Oder Neuigkeiten zur Schwimmhalle? Vor der Tür wurde gemutmaßt, während die Lokalpolitiker in der Festhalle Fakten schufen. Dann wurde klar, worum es ging. Die Stadt hat einen neuen Bauamtsleiter. Einstimmig wurde der Oldesloer Thilo Scheuber (32) in das Amt gewählt. Der junge Architekt hat kürzlich sein zweites Staatsexamen gemacht und arbeitet zurzeit noch in Wiesbaden. Er war für private Unternehmen, aber auch für die Landesverwaltung in Hessen tätig. Sein Abitur machte er an der heutigen Ida-Ehre-Schule in Bad Oldesloe.

Am 1. Mai kommt er zurück in seine Heimatstadt, um den Job des Bauamtsleiter zu übernehmen. „Ich freue mich auf die Aufgabe und habe auch vor, diesen Job möglichst viele Jahre zu machen“, sagte er nach erfolgreicher Wahl. Zahlreiche Lokalpolitiker gratulierten Scheuber. Sie sind sich sicher eine gute Wahl getroffen zu haben. Der Bürgermeister auch. „Es gab mehr als 50 Bewerber. Wir haben sieben zum Interview geladen und drei schließlich ins Assessment-Center. Herr Scheuber hat sich durchgesetzt“, so Tassilo von Bary. „Ich finde es gut, dass wir einen so jungen Mann in verantwortungsvoller Position haben, der neue Ideen mitbringt. Im Alter bekommt manche doch schon Scheuklappen“, so von Bary.

Patrick Niemeier

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Trittst du mir, dann tret ich dir

Stormarner Tageblatt   14.12.2013

Stormarner Wochenschau

0ddb3452c0ee34e56c1d458358f52811Trittschall

Die Aus- und Rücktreterei in der Oldesloer Stadtverordnetenversammlung geht munter weiter. Jetzt hat Wolfgang Schmidt von der FBO seinen Koffer gepackt. Und bei seiner Begründung hat er kaum ein Blatt vor den Mund genommen. Er wolle keine Marionette von Mathias und Patricia Rohde sein.

Blicken wir doch mal zurück. Es ist schon eine gefühlte Ewigkeit her, da war Mathias Rohde Vorsitzender der CDU-Fraktion. Die erlebte daraufhin einen enormen Schwund. Offiziell war von familiärer und beruflicher Belastung die Rede, aber hinter vorgehaltener fiel auch immer wieder der Satz: „Keinen Bock auf Rohde.“ Nach fraktionsinternen Querelen – ein potenzieller Nachfolger für den Fraktionsvorsitz wurde in dem Zusammenhang auch mal eben verbrannt und schmiss kurz drauf die Brocken hin – übernahm Horst Möller den Chefsessel. Intern wurde es ohne MR etwas ruhiger, aber eben nur etwas, denn da war ja auch noch seine Gattin. Die seilte sich bekanntlich im Frühjahr 2011 zusammen mit Heinz Drenkberg aus der CDU ab und gründete die FBO. Nach dem Erfolg bei der Kommunalwahl – vier Sitze in der Stadtverordnetenversammlung – geht die Rücktreterei jetzt munter weiter. Witzigerweise ähnelt das Vokabular, das Patricia Rohde Wolfgang Schmidt jetzt hinterherwirft, dem, was von der CDU anlässlich ihres Austritts verwendet wurde. Es gibt nur einen kleinen Unterschied: Rohde und Drenkberg hatten damals ein Direktmandat. Die Periode ist ja noch lang, mal sehen, was uns noch alles blüht.

Tritt in den …

Schlachten sind doch immer besser, wenn sie schon geschlagen sind. Vor allem wenn das schon länger her ist. 200 Jahre nach der Schlacht bei Siek konnte man sich dort treffen und Völkerverständigung feiern. Bei der Schlacht um die Finanzverteilung im Land ist es schwierig, sich ein Szenario vorzustellen, bei dem sich die Kontrahenten die Hände reichen. Vielleicht auch ein Grund, warum sich Stormarns Kreistagsabgeordneten eine höhere Entschädigung gönnen. Wozu sich anstrengen, wenn man nichts davon hat, weil garantiert jemand (aus Kiel oder Berlin) kommt, der einem abnimmt, was man erspart hat, um es denen zu geben, die es sich gut gehen ließen? Das darf man sich fragen. Und man sollte die Politiker fragen, die bei der Gelegenheit von Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung reden. Nachhaltig bleibt nämlich nur der Eindruck, dass es in Zukunft besser ist, eigene Schulden zu machen als die Schulden anderer zu bezahlen.

Rücktritt

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Wolfgang Schmidt rechnet mit FBO ab

Lübecker Nachrichten     11.12.2013

Austritt: Politiker rechnet mit Oldesloer FBO ab

Er hatte die Nase voll und trat aus Fraktion und Wählergemeinschaft Freie Bürger für Bad Oldesloe (FBO) aus: Wolfgang Schmidt, der als fraktionsloser Politiker weiter macht, wirft der FBO Mobbing vor und schlechte Kommunikation. Zudem kritisiert er das Machtgebaren einiger Mitglieder. Seite 11

Der Oldesloer bleibt fraktionsloser Stadtverordneter. Er kritisiert das Machtverhalten von Familie Rohde.

Von Kerstin Kuhlmann-Schultz

Bad Oldesloe – Das war’s für Wolfgang Schmidt. Er ist aus der Wählergemeinschaft der Freien Bürgern für Bad Oldesloe (FBO) und der Fraktion ausgetreten, sein Mandat als Stadtverordneter wird er behalten und künftig als fraktionsloser Politiker in der Stadtverordnetenversammlung weiter arbeiten. Damit zieht Schmidt einen Schlussstrich unter die Ereignisse der vergangenen Wochen und die Art und Weise, wie bei der Wählergemeinschaft agiert wird. „Bei der FBO ist alles zentralistisch auf das Ehepaar Rohde ausgerichtet“, so Schmidt. „Die Leute kuschen vor ihnen. Gegen die Macht kommt man nicht an.“ Er selbst habe Kontra gegeben, „die anderen trauen sich nicht“.

Ohne ihn selbst darüber informiert zu haben, wollte die Wählergemeinschaft Schmidt von seinen Ämtern sowohl im Hauptausschuss als auch im Schulverband entbinden. Seinen Sitz im Bildungs-, Sozial und Kulturausschuss (BSKA) sollte er jedoch behalten. Als Grund für dieses „Maßnahmenpaket“ gibt die FBO „offensichtliche“ Überlastung an. „Das ist dreist, so zu tun, als wollten sie mir was Gutes tun, das ist geschmacklos. Mir hat keiner gesagt, dass ich die Ausschüsse verliere“, empört sich Schmidt, der unumwunden zugibt unter Stress zu stehen und nur die notwendigsten Sitzungen besucht zu haben.

Sein Ausscheiden sollte ihm per Brief mitgeteilt werden, doch bis heute hat Schmidt keine Post bekommen. Er spricht von Mobbing. Davon, dass Informationen nicht weitergeleitet werden und er – beispielsweise im Hauptausschuss, in dem es um die Stelle des neuen Bauamtsleiters ging – wie ein Trottel ausgesehen habe. Die Umbesetzung in den Ausschüssen will die FBO am kommenden Montag in der Stadtverordnetenversammlung auf die Tagesordnung setzen.

„Die Kommunikation läuft nicht, aber wofür steht die FBO?“, fragt Schmidt. Nach welchen Werten würden die Mitglieder agieren? Es würden Pressemitteilungen verfasst, die die FBO-Mitglieder erst in der Zeitung lesen würden und eindeutig die Handschrift von Matthias Rohde tragen: „Ich möchte aber weg von diesen persönlichen Angriffen gegen den Bürgermeister oder die Verwaltung. Keiner darf bestimmen, was ich zu sagen habe.“  Schmidt hält viel von der sachlichen Ebene. „Man kann sonst nichts verändern.“ Diese Einstellung habe Rohde nicht gepasst.

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Zoff in der FBO – Schmidt tritt aus

Stormarner Tageblatt   10.12.2013

Der Stadtverordnete und Ausschussvorsitzende will keine Marionette sein
 
Bad Oldesloe 

Da hat es wohl ordentlich im Karton gerappelt. Der Stadtverordnete Wolfgang Schmidt ist gestern aus der Fraktion und auch gleich aus der Wählergemeinschaft FBO ausgetreten. Sein Mandat als Stadtverordneter will er allerdings behalten. So hat er es Bürgerworthalter Rainer Fehrmann und den Fraktionsvorsitzenden per Mail mitgeteilt. „Bei mir ist das Maß voll“, teilte Diakon Schmidt gestern auf Nachfrage mit: „Ich will Kommunalpolitik machen, aber mich nicht ständig mit Rohdes reiben.“

Bereits in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses war offensichtlich geworden, dass irgendwas innerhalb der FBO nicht stimmt. Alle anderen Ausschussmitglieder waren über einen Mailwechsel der FBO-Fraktionsvorsitzenden Patricia Rohde mit der Verwaltung wegen einer Änderung der Hauptsatzung informiert „Ich saß da wie ein Trottel und hatte keine Ahnung“, schildert er die Situation. Weil er nachfragen musste, wurde der mangelhafte Informationsfluss öffentlich. Die Entscheidung, wer die FBO bei der Auswahl des neuen Bauamtsleiters vertritt, ist wohl ebenfalls ohne die Fraktion gefallen. Zusätzlich gab es Pressemitteilungen, deren Inhalt er erst aus der Zeitung erfuhr.

Letztlich ausschlaggebend müssen Vorkommnisse am FBO-Stand am Samstag gewesen sein. Während eine Fraktionskollegin ihn weinend umarmte, hätten ihn andere geschnitten. So kam heraus, dass er seinen Sitz im Hauptausschuss und im Schulverband räumen sollte. Um ihn zu entlasten. Das sei ihm in einem Brief mitgeteilt worden. „Der Brief ist bis heute nicht da. Das ist doch Mobbing vom Feinsten“, bewertet das Wolfgang Schmidt. Und Er spricht Klartext: „Ich bin kein Bewegungskomparse und keine Marionette der Rohdes.“ Seinen Ex-Kollegen in der FBO rät er: „Die sollten mal überlegen, welche Werte sie haben und wofür sie stehen.“

Fraktionsvorsitzende Patricia Rohde sieht den Austritt „mit Verwunderung“ und bedauert, dass er seinen von der FBO gewährten Listenplatz mitnehmen will. In einer Pressemitteilung heißt es, das „könne leicht als gezielte Wählertäuschung durch Wolfgang Schmidt interpretiert werden.“

Die Fraktion habe erkannt, dass er aufgrund beruflicher und privater Gründe nicht mehr im vollen Umfang für die FBO tätig sein könne. Dem sollte mit einer vorläufigen Ausschuss–Umbesetzung Rechnung getragen werden, damit er sich voll auf den Vorsitz des Sozialausschusses konzentrieren könne. Patricia Rohde meint: Herr Schmidt wird sich unserer Erwartung nach in Kürze der SPD anschließen. Seine persönliche und berufliche Nähe zur SPD-Fraktion ist allgemein bekannt.“ Das dementiert Wolfgang Schmidt: „Ich bleibe fraktionslos, werde aber mit allen zusammenarbeiten.“

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