>>> Politiker und Parteien haben das Wort: Ein Jahr im Amt – was hatte ich mir vorgenommen, was ist daraus geworden?

Markt   28.08.2019

Ein Jahr im Amt – was hatte ich mir vorgenommen, was ist daraus geworden?

Hildegard Pontow
Foto: CDU Bad Oldesloe/hfr

Als gebürtige Oldesloerin hatte ich die Entwicklung der Stadt 70 Jahre miterlebt. Jetzt hatte ich die Chance daran mitzuwirken.Politik hatte ich vorher oftmals als unangenehmen Disput zwischen den Parteien erlebt. Dies zu ändern, dazu wollte ich beitragen und dabei das Ziel, nämlich das Wohl der Stadt Bad Oldesloe, nicht aus den Augen zu verlieren. Dabei gefiel mir insbesondere die neutrale Rolle einer Bürgerworthalterin.

Ich wurde zwar von der CDU als der stärksten Fraktion der Stadtverordnetenversammlung
vorgeschlagen, aber von allen Fraktionen einstimmig gewählt. So versteht sich denn die Bürgerworthalterin auch als Mittlerin und Moderatorin der Stadtverordnetenversammlung, und vertritt deren Belange gegenüber dem Bürgermeister, der wiederum der Stadtverwaltung vorsteht, die die Belange umsetzen muss.

Es gibt viele Wünsche, die erfüllt werden wollen, sowohl von den Bürgern als auch von Politik und Verwaltung. Aber das Stadtsäckel oder die vorhandenen Arbeitskräfte reichen nicht, sie alle zu erfüllen. Also geht es stets darum, Prioritäten zu setzen und gleichzeitig zu überlegen, wie das Stadtsäckel aufgefüllt werden kann und wie viel Arbeitseinsatz nötig ist. Darum ringen wir jeden Monat aufs Neue.

Ich freue mich, dass wir in neuer Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung
verständnisvoll und respektvoll miteinander diskutieren und sehr viele Entscheidungen mit großer Mehrheit gefasst werden: Straßenausbaubeiträge, Anbau an die Klaus-Groth-Schule, Öffnungszeiten in den KiTas, Personennahverkehr, Straßenreinigung, Straßenlampen mit
LEDs, ein neues Tanklöschfahrzeug und die Mensa der Oldesloer Grundschulen. Die Bauvorhaben Claudiussee, Pahlhöhe und Kleine Königstraße kommen voran, die auf dem VHS-Gelände, St. Jürgen-Hospital, Lübecker Straße gestalten sich leider noch zäh, bleiben uns aber im Fokus.

Ich freue mich über die große Resonanz zur Wiederbelebung des Seniorenbeirates. 29 Bewerber haben sich gemeldet. Neun Bewerber/innen und neun Vertreter/innen werden am 30. September von der Stadtverordnetenversammlung gewählt.

Gespräche mit Vereinen aber auch Einzelpersonen waren für mich sehr aufschlussreich und ich
konnte in dem einen oder anderen Fall vermitteln. Das möchte ich auch weiterhin tun und freue mich über Gesprächswünsche mit der
Bürgerworthalterin
Hildegard Pontow

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