Kompromiss sieht keine Verdoppelung vor

Stormarner Tageblatt  10.01.2020

Oldesloer Lokalpolitiker wehren sich gegen Behauptungen ihre Entschädigungen würden sich verdoppeln

Stadtverordnete in der Sitzung.
Stadtverordnete in der Sitzung.

Bad Oldesloe In der Diskussion rund um die von mehreren Oldesloer Fraktionen gewünschte und vermutlich bald eingeführte Erhöhung der Entschädigungen, haben sich Lokalpolitiker gegen die Behauptung gewehrt, ihre Bezüge würden sich bei der geplanten Erhöhung verdoppeln.

Dass in der Diskussion von Seiten der FDP und FBO der Eindruck entstand, dass die Erhöhung auf 90 Prozent des Maximalsatzes des Entschädigungssatzung des Landes mehr als doppelt so viel Geld für die Stadtverordneten bedeute, sei falsch. Die Summe von 51.000 Euro, die im Jahr mehr ausgegeben werden solle, sei zwar durchaus korrekt, allerdings komme der Betrag nicht nur den Stadtverordneten sondern auch den bürgerlichen Mitgliedern in den Ausschüssen sowie den mittlerweile vier Beiräten zu Gute. Der erarbeitete Kompromiss ist nun auch transparent nachvollziehbar mit Zahlen hinterlegt.

Laut dieser sieht die Lage wie folgt aus: Aktuell bekommt ein Stadtverordneter in Bad Oldesloe monatlich pauschal 76 Euro. In Zukunft sollen es dann 124 Euro pro Monat sein. Wer Vorsitzender eines Ausschuss ist, soll in Zukunft 62 Euro erhalten.

Die Bürgerworthalterin erhält bisher monatlich pauschal 323 Euro für ihre ehrenamtliche Aufgabe. In Zukunft soll die Entschädigung pro Monat auf 528 Euro angehoben werden. Der stellvertretende Bürgerworthalter erhält bisher 64 Euro, laut des Kompromisses soll es dann nach Erhöhung 106 Euro im Monat sein.

Den Vorsitzenden der Beiräte stehen bisher 61 Euro pro Monat zu. Dem Vorsitzenden des Kinder- und Jugendbeirats nur 30 Euro. Alle Vorsitzenden der vier Beiräte sollen nun im Monat 99 Euro für ihr Engagement erhalten. Mitglieder aller Beiräte sollen jeweils 30 Euro Sitzungsgeld erhalten, bei den Jugendlichen entspricht das einer Verdreifachung. nie

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