Neues „Schwarzbuch“ an Stadtverordnete verteilt

Stormarner Tageblatt  30.01.2020

Neues „Schwarzbuch“ an Stadtverordnete verteilt

Verteilt das Schwarzbuch II: Dietmar Hammerschmidt-Lübcke (CDU).Nie
Verteilt das Schwarzbuch II: Dietmar Hammerschmidt-Lübcke (CDU).Nie

Bad Oldesloe Wenn die beiden Oldesloer CDU-Mitglieder Dietmar Hammerschmidt-Lübcke und Dieter Hoffmann durch die Innenstadt gehen, dann ärgern sie sich regelmäßig über den Zustand von Fußwegen, Verkaufsutensilien vor Geschäften, Graffiti an Häuserwänden, Aufkleber und Plakate oder beschädigte Bänke sowie ungepflegte Grünflächen.

Im Jahr 2018 legten sie Verwaltung und Lokalpolitikern aller Fraktionen ein „Schwarzbuch“ vor, das die Schandflecken der Stadt aufzeigt. Die Reaktionen fielen ganz unterschiedlich aus. Während bei vielen Kritikpunkten Einigkeit bestand, dass etwas passiere müsse, wurden andere dargestellte Missstände („Streetart“ als Schmierereien gedeutet) für „übertrieben, pedantisch am eigenen konservativen Weltbild ausgerichtet“erachtet und zurückgewiesen. Die beiden Christdemokraten wurden auch selbst aktiv. Gemeinsam mit dem Stadtverband und unterstützt von Sponsoren, der Ida-Ehre-Schule und der Stadtschule wurden Stromkästen optisch aufgewertet. Leider habe man festgestellt, dass die „besudelten, verunreinigten oder beschädigte Fassaden von manchen Eigentümern oder Betreibern als nicht sonderlich negativ angesehen werden“, berichtet Hammerschmidt-Lübcke. Die beiden Schwarzbuchherausgeber regen einen runden Tisch an mit Bürgermeister Jörg Lembke, Hausbesitzern sowie Geschäftsbetreibern. „Ich kenne die Zielsetzung noch nicht, aber bin gerne bereit , zu reden“, so der Verwaltungschef. „Mit neuen und mehr Mülleimern starten wir ja gerade schon eine Offensive gegen Verschmutzung“, so Lembke. nie

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