Ministerium: Kein Antrag verloren gegangen

Lübecker Nachrichten   11.03.2020

Ein Sprecher des Kieler Innenministeriums schließt aus, dass dort ein Feuerwehr-Antrag aus Bad Oldesloe verloren gegangen sein könnte. Dies hatte Bürgermeister Jörg Lembke in Rethwischfeld berichtet.

Bad Oldesloe. Ein Sprecher des Kieler Innenministeriums widerspricht der Aussage von Bürgermeister Jörg Lembke, dass ein Förderantrag für die Garage der Freiwilligen Feuerwehr Rethwischfeld in der Landeshauptstadt verloren gegangen sein könnte. Oldesloes Bürgermeister räumt auf Nachfrage ein, dass er sich missverständlich ausgedrückt habe.

„Es ist ganz sicher kein Antrag verschwunden“, beteuert Innenministeriums-Pressesprecher Dirk Hundertmark. Er ergänzt: „Der aus dem Jahr 2019 wurde abgelehnt, da die geplante Halle nicht der Norm für die Planung von Einsatzstellplätzen der Feuerwehr entsprach.“ Die Stadt Bad Oldesloe habe dann nachgebessert und einen neuen Antrag für das Förderjahr 2020 gestellt. Hundertmark: „Dieser wird derzeit bearbeitet.“

Der Sprecher des Innenministeriums schloss auch aus, dass es einen älteren Antrag gegeben haben könnte, auf den sich die Äußerung von Lembke bezogen haben könnte. Hundertmark: „Ältere Anträge kann es nicht geben, weil das Programm 2019 erstmals aufgelegt wurde.“

Bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rethwischfeld hatte Lembke auf Fragen zum sehnlichst von den Feuerwehrleuten erwarteten Anbau an das Feuerwehrgerätehaus erklärt, dass es die Mitarbeiter der Verwaltung auch geärgert habe, dass „unser Förder-Antrag beim Land verloren gegangen“ sei. „Das ist ärgerlich, aber passiert. Es lag nicht in unserer Hand.“

Der Oldesloer Bürgermeister sagte zur Stellungnahme aus dem Innenministerium: „Ich habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt.“ Er räumte ein, dass nicht der Antrag selbst abhanden gekommen sei, sondern später verschickte Anlagen zum Förderantrag. Lembke: „Der Nachtrag zum Förderantrag ist bei uns rausgegangen.“ Der erste Antrag sei in Kiel angekommen, nicht jedoch die erforderlichen Nachträge. Insofern sei seine Aussage nur teilweise richtig gewesen. Weil etwas fehlte, sei der Antrag für 2019 abgelehnt worden, für 2020 wurde ein neuer Förderantrag eingereicht. sus

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