Mit Herz und Abstand

Stormarner Tageblatt  18.04.2020

Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe und Partner starten neue Kampagne

Hatten die Idee für die neue Kampagne: „#Wiedersehen in Bad Oldesloe“: Nicole Brandstetter und Angela Dittmar. st
Hatten die Idee für die neue Kampagne: „#Wiedersehen in Bad Oldesloe“: Nicole Brandstetter und Angela Dittmar. st

Patrick Niemeier Bad Oldesloe Die Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe hat es sich unter anderem auf die Fahnen geschrieben, die Innenstadt zu beleben und für den Einzelhandel in der Kreisstadt da zu sein. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie engagieren sich die Mitglieder in verschiedensten Bereichen. Sie beraten, sammeln Informationen, haben das Online-Portal „Gemeinsam in Bad Oldesloe“ aufgebaut, und nun will man den nächsten Schritt gehen. Am Montag dürfen auch in Schleswig-Holstein wieder mehr Geschäfte öffnen, und langsam kommt ein wenig mehr, aber durchaus kontrolliertes Leben zurück.

Das neue Projekt trägt den Titel: „Wiedersehen in Bad Oldesloe. Mit Herz und Abstand.“ Damit appelliert die Wirtschaftsvereinigung an die Mitbürger, das Leben langsam wieder mehr im öffentlichen Raum stattfinden zu lassen, aber den wegen der Ansteckungsgefahr notwendigen Sicherheitsabstand trotzdem und stets einzuhalten. Denn Rückschläge und steigende Infektionszahlen müssen verhindert werden.

„Uns ist es wichtig, der aktuellen Situation auch etwas Positives abzugewinnen und den Blick nach vorn zu richten. Durch die schrittweise Öffnung der Geschäfte geht das öffentliche Leben in Bad Oldesloe nun ein Stück weiter. Die Menschen erleben ein Wiedersehen. Dabei ist es wichtig, dass wir verantwortungsvoll mit der Situation und respektvoll miteinander umgehen und Abstand halten“, sagt Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe und Ideengeberin der Kampagne. „Es ist ja trotzdem noch kein normaler Alltag, und es wird für kleinere und größere Geschäfte eine Herausforderung werden. Das dürfen wir nicht vergessen“, so Brandstetter. Es werde sich zeigen, wie sich die Vorgaben umsetzen lassen.

Gemeinsam mit dem Impulsgeber Wirtschaftsvereinigung sind die Stadt Bad Oldesloe und der Wir-Verein bei der Umsetzung der Kampagne dabei. Start ist nächste Woche in den Geschäften der Innenstadt: Unterm Hashtag #WiedersehenInBadOldesloe werden Plakate in den Geschäften ausgehängt.

„Zusätzlich erhalten die Läden Informationen für die Kundschaft mit allgemeinen Verhaltensregeln beim Einkaufen. Im nächsten Schritt sollen dann Bodenaufkleber in der Innenstadt an den empfohlenen Abstand erinnern und zur gegenseitigen Herzlichkeit aufrufen“, führt Brandstetter weiter aus. In einem Flyer werden Mitbürger Ratschläge zum „Corona-Alltag“ erhalten.

„Gemeinsam mit unseren Partnern geben wir den Startschuss. Wir möchten aber weitere Vereine, Unternehmen und natürlich jeden einzelnen herzlich einladen, uns zu unterstützen. Mit weiteren Lockerungen der Beschränkungen werden wir auch die Kampagne weiterentwickeln.“ Dabei solle die Gastronomie, aber auch die Musik- und Kulturszene eine Rolle spielen. Der Musikerverein Klngstdt hat bereits sein kreatives und engagiertes Mitwirken zugesagt. Wichtig sei, dass man gemeinsam Ideen entwickele und umsetze, mit denen sich Bürger identifizieren, damit sie ihrer Stadt und ihren Unternehmen treu bleiben, erklärt Nicole Brandstetter ihr Engagement.

Auch Bürgermeister Jörg Lembke ist von der Idee begeistert: „Wir müssen mehr denn je an einem Strang ziehen. Insofern sind wir gerne an der Kampagne beteiligt, denn sie verfolgt einen wichtigen Ansatz: Sich und andere schützen und gleichzeitig wieder ein Stück Bad Oldesloe erleben.“ „Wir sind immer gerne dabei, wenn es um das positive Miteinander geht. Die Kampagne leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung“, so Günther Knubbe vom Wir-Verein.

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