Abschied und Umbruch

Stormarner Tageblatt  13.06.2020

Neubau der Vereinigten Stadtwerke an den Standorten Ratzeburg und Bad Oldesloe geplant

Der Stadtwerke-Standort in der Lübecker Straße.
Der Stadtwerke-Standort in der Lübecker Straße.
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Das VS-Kundencenter in der Lübecker Straße.nie

Patrick Niemeier Bad Oldesloe / Ratzeburg Die Vereinigten Stadtwerke, die die Stadtwerke Mölln, Nusse, Ratzeburg, Bad Oldesloe und Reinfeld unter ein Dach gebracht haben, planen zwei Neubauten. Der zentrale Verwaltungs- und Technikstandort entsteht in Ratzeburg. Die Bauarbeiten dort sollen noch 2020 starten und bis Frühjahr 2022 abgeschlossen sein.

„Als kommunaler Unternehmensverbund fühlen wir uns in erster Linie der Region und den dort lebenden Menschen verbunden. Wir sind einer der größten Arbeitgeber und in den vergangenen Jahren stark gewachsen“, betont Geschäftsführer Marius Lembicz: „Nun benötigen wir mehr Platz, möchten Technik und Verwaltung unter einem Dach haben und unsere Gebäude modernisieren, um so auch in Sachen Energieeffizienz einen weiteren Schritt in die Zukunft zu machen.“

Auch für den Standort Bad Oldesloe ist ein Neubau geplant. Demnächst beginnt die Planungsphase für einen Technik- und Serviceneubau mit Rechenzentrum. Das Grundstück für diesen VS-Bau hat die Vereinigte Stadtwerke Immobilien GmbH bereits gekauft. Es befindet sich an der A 1 im Gewerbegebiet „Teichkoppel“. „Selbstverständlich bleiben wir mit unseren Kundenzentren an allen fünf Standorten in Ratzeburg, Mölln, Nusse, Bad Oldesloe und Reinfeld auch weiterhin vor Ort erreichbar“, erklärt Olaf Poetzing von den Vereinigten Stadtwerken. Die Neubauten haben aber in der Stormarner Kreisstadt auch Konsequenzen für die bisherige Unterbringung der Vereinigten Stadtwerke und der Stadtwerke in der Lübecker Straße.

„Die VS planen künftig anstelle von vier Standorten – Ratzeburg, Bad Oldesloe, Mölln und Nusse – nur noch zwei größere Standorte zu betreiben und zwar in Ratzeburg und in Bad Oldesloe . Die Fertigstellung des neuen Oldesloer Standorts ist für 2024 geplant“, erklärt Leiter Jürgen Fahl. „Der Werkshof in der Lübecker Straße wird dann nach dem geplanten Auszug der Vereinigten Stadtwerke und der Stadtwerke Bad Oldesloe gar nicht mehr für Stadtwerke-Zwecke genutzt werden“, stellt Fahl klar. „Es ist dann geplant, die aus dem alten Gaswerk noch vorhandene Altlast zu sanieren und das Grundstück einer neuen Nutzung zuzuführen. Über die anschließende Neunutzung werden die Stadt Bad Oldesloe und die politischen Gremien entscheiden“, so der Stadtwerkeleiter.

Schon vor dem Umzug der Stadtwerke an die Teichkoppel 2024 sind zeitnah in der Lübecker Straße 56 Räumlichkeiten frei, die sich im Besitz der Stadt befinden. Das war schon Thema in einer Ausschusssitzung. Der Kreis habe Interesse gezeigt, genau wie die Oldesloer Stadtverwaltung selbst. Die politische Entscheidung über die Nutzung ist noch nicht gefallen.

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