Vandalismus und illegale Plakate

Stormarner Tageblatt  08.10.2020

Die Oldesloer Stadtverwaltung sucht Zeugen nach anhaltenden Schmierereien

Beschmierte Tafel Nie
Beschmierte Tafel Nie

Patrick Niemeier Bad Oldesloe Immer wieder kommt es in letzter Zeit zu Vandalismus in der Bad Oldesloer Innenstadt. Dabei werden aufgestellte Blumendekorationen beschädigt, Mülleimer oder Informationstafeln beschmiert. „Dafür haben wir natürlich kein Verständnis. Häufig bleiben die Verursacher unbekannt, hier ist die Verwaltung auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Es werden natürlich immer Anzeigen gegen unbekannt gestellt“, erklärt Bürgermeister Jörg Lembke. Täter werden aber ohne Zeugenhinweise nur selten ermittelt. In diesem Fall müssen die Schäden dann aus Steuergeldern repariert werden. „In den meisten Fällen bleibt die Öffentlichkeit auf den Kosten sitzen“, sagt Lembke. Daher sei es wichtig, solche Vorfälle als Zeuge immer zu melden.

Außerdem gibt es ein anhaltendes Problem mit rechten Stickern und rechtspopulistischen, illegal gehängten Plakaten von Coronavirus-Leugnern. Auch in diesen Fällen ist es wichtig, die Behörden über Beobachtungen zu informieren und die aufgehängten Sticker und Plakate vor dem eigenhändigen Entfernen zu dokumentieren. In mehreren Fällen sind ebenfalls Anzeigen gestellt worden. Zum Teil werden Hinweise von den lokalen Polizeibehörden auch an den Staatsschutz weitergeleitet.

Kürzlich stellte der Verwaltungschef bereits klar, dass extreme Sticker und illegal gehängte Plakate in der Kreisstadt nicht geduldet werden. Für Verstöße gegen Corona-Auflagen bei Demos oder radikale Forderungen von Corona-Leugnern habe er absolut kein Verständnis. Der Verdacht der rechtspopulistischen und rechtsradikalen Unterwanderung der Anti-Corona-Maßnahmen habe sich zuletzt mehrfach deutlich gezeigt. Für solche Strömungen sei in Bad Oldesloe kein Platz.

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