Theodor-Storm-Schule ausgezeichnet

Stormarner Tageblatt  04.12.2020

Oldesloer Bildungseinrichtung bekommt vom Land Schleswig-Holstein ein „gutes Zeugnis“ ausgestellt / Lehrkräfte sehr engagiert und fortschrittlich

Katrin Minasyan (Klasse 5a), Schulleiter Martin Nirsberger und Henry Goldenbaum (Klasse 5a) freuen sich über das positive Feedback zur TSS.  st
Katrin Minasyan (Klasse 5a), Schulleiter Martin Nirsberger und Henry Goldenbaum (Klasse 5a) freuen sich über das positive Feedback zur TSS. st

Bad Oldesloe Normalerweise erhalten die Schüler ein Zeugnis, dieses Mal wurde die Schule benotet. Das Bildungsministerium des Landes Schleswig-Holstein, beziehungsweise genauer gesagt  das IQSH hat laut der Theodor-Storm-Schule in den vergangenen Wochen die Arbeit in der Oldesloer Perspektiv-Schule genauer unter die Lupe genommen und die Ergebnisse analysiert.
Die TSS führte das Feedback im Zusammenhang mit der Ernennung zur Perspektiv-Schule durch.
Insgesamt sei der Gemeinschaftsschule im Anschluss an die Analyse ein „gutes Zeugnis“ ausgestellt worden, berichtet Stefan Senz, der für die Öffentlichkeitsarbeit der TSS zuständig ist. Das macht auch einige Schüler stolz. ,,Ich bin ja erst seit dem Sommer an der TSS, aber so eine gute Bewertung der Schule ist doch toll“, sagt zum Beispiel Schüler Henry Goldbaum aus der 5a.
Positive Aspekte aus Sicht des IQSH waren im Rahmen der Bewertung verschiedene Punkte. Hervorgehoben worden sei, dass Lehrkräfte neue Wege einschlagen wollen, die Schüler im Mittelpunkt stehen, ein überaus vertrauensvolles Verhältnis zwischen Schülern und Lehrkräften herrsche sowie die Erkenntnis, dass die TSS eine engagierte Schulsozialarbeit und eine gute Zusammenarbeit mit dem Schulelternbeirat besitze.
Dass auch das DaZ-Zentrum und der offene Ganztag überaus positiv bewertet worden seien, macht Schulleiter Martin Nirsberger stolz.  Denn der an seiner Schule gelebte Gedanke von gelebter Inklusion und Integration sei besonders wichtig. Auch die hohe Identifikation der Beteiligten mit der Schule sei für die insgesamt gute Bewertung natürlich von Bedeutung gewesen.
Nach der positiven Bewertung erhält die Schule nun weitere Finanzmittel. Diese sollen laut Senz und Nirsberger vor allem für Visionsarbeit, Unterrichtsentwicklung und ein Interventionskonzept ausgegeben werden. st

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