Bundeswehr-Helfer aus Gesundheitsamt verabschiedet

Stormarner Tageblatt  01.07.2021

Soldaten hatten die Kreisverwaltung Stormarn bei der Kontaktnachverfolgung unterstützt

Soldaten der Bundeswehr rücken aus dem Stormarner Gesundheitsamt ab. Kreispräsident Hans-Werner Harmuth überreichte kleine Präsente.  rtn, Peter Wüst
Soldaten der Bundeswehr rücken aus dem Stormarner Gesundheitsamt ab. Kreispräsident Hans-Werner Harmuth überreichte kleine Präsente. rtn, Peter Wüst

Patrick Niemeier
Als die Nachverfolgung der Neuinfektionen, ihrer Kontakte und Angehörigen immer komplizierter wurde, bat das Gesundheitsamt Stormarn im Herbst 2020 um Unterstützung durch die Bundeswehr. Und seit genau acht Monaten, also seit dem 1. November, waren mehrere Soldatinnen und Soldaten entsprechend in der Kreisverwaltung eingesetzt worden.

Hilfe, um den Überblick zu behalten
Sie halfen laut der Verwaltung dabei so gut wie möglich die Kontrolle und den Überblick in der zweiten und dritten Welle der Pandemie zu behalten. Für 28 dieser Bundeswehrmitarbeiter des Aufklärungsbattaillons 6 aus Eutin endete nun der besondere Einsatz in der Kreisverwaltung.

Inzidenzen stark gesunken
Die stark gesunkgenen Inzidenzwerte und Fallzahlen machen das möglich. 21 weitere Bundeswehrmitarbeiter werde noch in den Impfzentren im Kreis weiterhin ihren Dienst verrichten.
„Ohne die schnelle und unbürokratische Hilfe der Bundeswehr in dieser Ausnahmesituation wäre es dem öffentlichen Gesundheitsdienst schwer gefallen, eine der wichtigsten Aufgaben zur Bekämpfung der Verbreitung des Virus, die Kontaktnachverfolgung, aufrecht zu erhalten“, sagte der erste Kreisrat Joachim Wagner (CDU).

Soldaten hätten sich schnell eingearbeitet
„Sie haben sich schnell eingearbeitet und jederzeit ihre Bereitschaft gezeigt, sich zum Wohle der Stormarner Bürgerinnen und Bürger einzusetzen“, führte Wagner in seiner Dankesrede aus.
Er bedankte sich in Anwesenheit von Kreispräsident Harmuth sowie Oberst Schneider, Kommandeur des Landeskommandos Schleswig-Holstein und seinem Stellvertreter in der Reserve, Oberst Wachholz, für den unermüdlichen Einsatz.
Die Soldatinnen und Soldaten erhielten eine Urkunde und ein kleines Präsent als persönlichen Dank aus den Händen des Kreispräsidenten. Auch wenn der Kreisverwaltung durchaus bewusst sei, dass die Pandemie noch nicht vorbei sei, kehre nicht nur für die Soldaten sondern auch für viele Mitarbeiter in der Verwaltung wieder ein Stück weit Normalität zurück. Überstunden sollen abgebaut werden und verschobener Urlaub könne angetreten werden.
Wagner bedankte sich bei allen Menschen, die bei der Bewältigung der Pandemie seit März 2020 mit nahezu durchgehender Einsatzbereitschaft mitgewirkt hätten.

Bundeswehr zu weiterer Hilfe bereit
Es sei auch vermittelt worden, dass bei stark steigenden Inzidenzzahlen, aktuell liegt diese unter 5, die Bundeswehr wieder bereit wäre, vor Ort zu helfen und die Kreisverwaltung Stormarn wieder tatkräftig zu unterstützen.

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