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Wiederbelebung des Industriegleises kommt ins Stocken

Stormarner Tageblatt   06.12.2018

Wiederbelebung des Industriegleises kommt ins Stocken

Es fährt noch kein Zug nach irgendwo:   Das  Industriegleis am Oldesloer  Rögen.nie
Es fährt noch kein Zug nach irgendwo: Das Industriegleis am Oldesloer Rögen.nie

Bad Oldesloe Wie geht es weiter mit dem Industriegleis in Bad Oldesloe? Nachdem es eigentlich schon so aussah, dass die Erhaltung eine beschlossene Maßnahme sei und dass die AKN in Zukunft das Gleis übernehmen solle, sind mittlerweile neue Probleme aufgetaucht. „Frau Klahn von der FDP hat mich ja für mein Vorgehen ziemlich kritisiert und meine Ausführungen. Da hat es mittlerweile ein klärendes Gespräch gegeben, schade, dass die FDP heute nicht im Ausschuss ist“, leitete Bürgermeister Jörg Lembke seine Ausführungen im jüngsten Bau- und Planungsausschuss ein, in dem die FDP überraschend komplett fehlte.

Zum Stand der Dinge ließe sich sagen, dass es nicht feststeht, ob die Kosten für die Stadt Bad Oldesloe bei den anteiligen 50 000 Euro bleiben, die eingeplant sind. „Die Kosten könnten steigen und dann steigt natürlich auch unser Anteil“, so Lembke.

Außerdem müssten auch die gesamten Kosten der zunächst notwendigen Restaurierung von geschätzten mindestens 600 000 Euro über die Konten der Stadt laufen, auch wenn geplant sei, dass der Bund und das Land jeweils 150 000 Euro beisteuern. Die restlichen 150 000 Euro sollten auf die Stadt (50 000), die Wirtschaftsaufbaugesellschaft WAS (50 000 Euro) und den Kreis (50 000) aufgeteilt werden.

Erhöhen sich die Restaurierungskosten, erhöhen sich natürlich auch die Anteile. Außerdem sei es wohl so, dass die Bundesfördergelder nur fließen, wenn im Jahr zuvor eine Bahn auf dem Gleis gefahren ist. Aktuell ist außerdem die Ampelanlage bei Blumendorf an den Gleisen kaputt. Die Reparatur wird „einige tausende Euro“ betragen. nie

 
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Sanierung der Fußgängerzone erst ab 2022

Stormarner Tageblatt   05.12.2018

Sanierung der Fußgängerzone erst ab 2022

Bad Oldesloe Die Sanierung der Oldesloer Fußgängerzone wird sich noch länger hinauszögern, als von vielen Kreisstädtern und Kaufleuten erwartet. Eine ganze Weile war man davon ausgegangen, dass 2019 oder 2020 mit größeren Umgestaltungen begonnen werden könne. Dem widersprach jetzt Bürgermeister Jörg Lembke im Bau- und Planungsausschuss: „Was Fußgängerzone und Marktplatz angeht, sind wir noch absolut in den Vorplanungen. Wir werden dort auch nicht mit Arbeiten anfangen, bevor nicht die Hagenstraße fertig ist. Das kann man der Innenstadt nicht antun, dass das gleichzeitig passiert“, so der Bürgermeister weiter. „Es könnte eine Überlegung sein, ob man direkt anschließt, wenn die Hagenstraße fertig ist“, sagte der Verwaltungschef. Die Hagenstraße soll – nach aktuellen Planungen – von 2019 bis 2022 komplett erneuert werden. Dementsprechend könnte die Sanierung der Fußgängerzone frühestens ab 2022 starten. nie

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Die Langzeit-Baustelle

Stormarner Tageblatt   05.12.2018

Drei Jahre lang werden die Oldesloer Hagenstraße und der ZOB grunderneuert und umgebaut

Ein Bild, das bald der Vergangenheit angehören soll: Das Kopfsteinpflaster vor  dem Rathaus stört nicht nur die Busfahrer. nie
Ein Bild, das bald der Vergangenheit angehören soll: Das Kopfsteinpflaster vor dem Rathaus stört nicht nur die Busfahrer. nie

Patrick Niemeier Bad Oldesloe Die Hagenstraße in Bad Oldesloe muss saniert werden – daran führt kein Weg vorbei. Es ist nicht nur die Beschaffenheit der Straßenoberfläche, die dringend aufgepeppt werden muss. Auch die verlegten Leitungen unter der Straße, die als einzige direkt am Marktplatz und der Fußgängerzone entlangführt, müssen erneuert und erweitert werden.

„Wir planen nicht, die Hagenstraße über die gesamte Dauer komplett zu sperren, sondern in verschiedenen Abschnitten vorzugehen, die dann allerdings jeweils voll gesperrt werden müssen. Das dürfte insgesamt drei Jahre dauern“, sagte Boris Lass vom Merkel-Ingenieur- Consulting aus Kiel, als er dem Bau- und Planungsausschuss die Entwürfe vorlegte.

Knackpunkt Marktplatz Eine Bauzeit, die die Ausschussmitglieder durchschnaufen ließ. „Gemacht werden muss es, und drei Jahre sind schon eine sportliche, anspruchsvolle Herausforderung“, legte Lass nach. Geplant sind so manche – zum Teil recht grundlegende – Veränderungen. „Durch den Busverkehr, der in Zukunft ja noch ansteigen wird, entstehen ausgefahrene Spuren. Wegen hoher Verkehrsbelastung würden wir daher für eine bituminöse Befestigung plädieren“, so Lass.

Ein Problem sei der Bereich direkt am Marktplatz, dessen historisches Kopfsteinpflaster aktuell auch über die Straße bis zum Historischen Rathaus fortgesetzt wird. Auch wenn das „vermutlich schon seit Jahrhunderten“ so sei, solle man davon nun Abstand nehmen, um diese Schwachstelle zu beheben. In dem Bereich sei es aber trotzdem möglich – an die Tradition anknüpfend – eine andere, trotzdem stabilere Asphaltierung vorzunehmen, die sich gestalterisch abhebe. Generell sollen die Fußgängerwege breiter werden (zwei Meter) und auf der fünf Meter breiten Straße sollen in Zukunft Radfahrer in beide Richtungen fahren dürfen. „Das ist in Sachen Verkehrssicherheit die beste Lösung“, so Lass weiter.

Parkplätze entfallen Allerdings bedeuten diese Pläne auch, dass sechs Parkplätze an der Straße auf Höhe der Sparkasse ersatzlos wegfallen. „Darüber könnte man diskutieren, aber anders schaffen wir die angestrebten Breiten nicht“, so der Planer. Der ZOB wird komplett überplant, bekommt mehr überdachte Bereiche und soll insgesamt den modernen Gegebenheiten und Anforderungen des ÖPNV angepasst werden. Dafür müssten dort stehende Bäume gefällt werden und elf Stellflächen auf dem „Peters-Parkplatz“ würden dem neuen ZOB zum Opfer fallen. „Die Lage des Parkplatzes ist viel zu attraktiv, um sie nur zum Abstellen von Blech zu nutzen. Daher können wir da mitgehen“, sagte Hans-Hermann Roden (SPD). „Dass Sorgen aufkommen, dass es dann zu wenige Parkplätze gibt, kann ich nicht bestätigen. Denn so ist zum Beispiel das Parkhaus in der Königstraße oft sehr leer“, fügte Jens Wieck (CDU) an. „Allerdings muss man bedenken, dass viele Menschen auf dem Wochenmarkt einkaufen und einen Sack Kartoffeln nicht quer durch die Stadt tragen wollen“, so Ausschussvorsitzender Matthias Rohde (FBO).

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ÖPNV: Änderungen zum Fahrplanwechsel

Stormarner Tageblatt   05.12.2018

ÖPNV: Änderungen zum Fahrplanwechsel

Bad Oldesloe Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember gibt es im Kreis Stormarn eine Reihe von Verbesserungen und Änderungen im ÖPNV-Angebot.

Die Linie 233 (U Steinfurther Allee – Oststeinbek – Havighorst – U Mümmelmannsberg) bindet das Gewerbegebiet Oststeinbek in den Hauptverkehrszeiten (6 -9 Uhr und 15 -19 Uhr) künftig im Halbstundentakt statt im Stundentakt an. Die neuen Fahrten werden zwischen U Steinfurther Allee und dem Gewerbegebiet eingeführt.

Die Linie 536 (S Reinbek – Reinbek, Borsigstr. – Reinbek, Senefelder Ring) wird nachmittags zwischen 15 und 19 Uhr vom Halbstundentakt auf einen 20/40-Minutentakt umgestellt. Somit werden die Anschlüsse zur S-Bahnlinie 21 verbessert.

Die Linie 237 (Willinghusen – Glinde – S Reinbek) wird ab der S-Bahn Reinbek Mo.-Fr. stündlich zwischen 6 und 20 Uhr und Sa. zwischen 8 und 18 Uhr bis ins Gewerbegebiet Wentorf verlängert.

Die Linie 263 (U Wandsbek, Markt – Jenfeld – Barsbüttel – Stapelfeld – Großlohe) verkehrt künftig ohne den Umweg über die Jenfelder Straße, stattdessen mit Bedienung der Haltestelle Denksteinweg zum Jenfeld-Zentrum. Alle Jenfeld-Zentrum endenden/beginnenden Fahrten gehen auf die Metrobus-Linie 10 über, so dass die Linie 263 immer Barsbüttel bedient. In der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit Mo.-Fr. zwischen 15 und 19 Uhr verkehren die Fahrten künftig alternierend von/zu Möbel Höffner oder als Direktfahrt von/nach Willinghusen im 20-Minutentakt. Nach Willinghusen kommt es dadurch zu Fahrtzeitverkürzungen bis zu 17 Minuten. Weiterhin wird der Gelenkbuseinsatz in den Abendstunden bis 22 Uhr ausgedehnt.

Auf der Linie 374 (Bahnhof Bargteheide – U Hoisbüttel – S Poppenbüttel) erfolgt eine Verlängerung der Verstärkerfahrten Mo.-Fr. in den Hauptverkehrszeiten zwischen S Poppenbüttel und Timmerhorn bis Bargteheide. Zur Verbesserung der Anschlusssicherheit der Linien untereinander im Stadtverkehr Bad Oldesloe erfolgen auf den Linien 8101 , 8102 und 8103 Fahrtzeitanpassungen sowie auf Linie 8102 zudem zwei Linienwegsänderungen im Bereich Mährischer Berg und Theodor-Storm-Straße zur Verbesserung der Pünktlichkeit. Die Linie 8102 endet künftig nicht mehr bei Famila, sondern ebenfalls am Bahnhof/ZOB. Zur besseren Transparenz wird sie in zwei Linien 8102 (ZOB – Schanzenbarg – Rethwischfeld – Schanzenbarg – ZOB) und 8104 (ZOB – Hagenstraße – Friedhof – ZOB) aufgeteilt.

Die Linie 8730 (Ratzeburg – Sandesneben – Ahrensburg) wird zwischen Sandesneben und Ahrensburg samstags, sonn- und feiertags auf einen Zwei-Stundentakt verdichtet.

Alle Fahrpläne: www.hvv.de

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Stadt bezuschusst Schul und Vereinsschwimmen

Stormarner Tageblatt   04.12.2018

Stadt bezuschusst Schulund Vereinsschwimmen

Das Travebadnie
Das Travebadnie

Bad Oldesloe Die Nutzung des Oldesloer Travebads wird für Schulen und Vereine deutlich teurer. Statt bisher zehn Euro pro Bahn und pro Stunde sind in Zukunft 40 Euro pro Stunde fällig. Da die städtische Schwimmhalle defizitär wirtschaftet, bestand bei den bisherigen Preisen der Verdacht, dass durch die geringen Nutzungsgebühren verdeckte Subventionen ausgeschüttet würden. Damit soll nun Schluss sein und das Preissystem wurde angepasst. Vereine und Schulen protestieren seit Monaten gegen diesen Vorgang.

Gespräche mit den betroffenen Vereinen haben ergeben, dass diese bereit wären, in Zukunft 15 statt zehn Euro pro Stunde zu zahlen. Bleiben 25 fehlende Euro.Die sollen nun in Zukunft per Zuschuss der Stadt gewährt werden. Der jährliche Zuschuss der Stadt wird hier in den nächsten Jahren knapp über 117 080 Euro betragen.

Auch beim Schulschwimmen musste nachgerüstet werden. Die Schulen hatten gemeinsam in einer Mail an die Verwaltung mitgeteilt, dass eine Vervierfachung des Nutzungsgeldes dazu führen werde, dass der Schwimmunterricht in der jetzigen Form nicht mehr angeboten werden könne. Gleichzeitig wurde betont, dass der Unterricht sehr wichtig sei. Unverständnis kam auf, dass – so hatte es zum Beispiel die Ida-Ehre-Schule durchkalkuliert – die Nutzung für Schulen sogar teurer sei als für Privatpersonen. Wenn also ein Schüler mit der Schule schwimmen gehe, sei das im Prinzip teurer, als wenn er am Nachmittag mit seinen Freunden die Schwimmhalle benutze. „Ich finde es wichtig darauf hinzuweisen, dass der Schwimmunterricht der Schulen nicht der einzige Weg sein soll, auf dem Kinder schwimmen lernen. Das ist eher eine Ergänzung. Trotzdem ist der Unterricht natürlich wichtig“, so Bürgermeister Jörg Lembke.

Die Budgets der Schulen sollen nun hinsichtlich des Mehrbedarfs nachgebessert werden, so dass die 40 Euro pro Stunde gezahlt werden können. Diese Budget-Nachbesserung schlägt mit zusätzlichen 33 800 Euro pro Jahr zu Buche. nie

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