Archiv des Autors: CDU Bad Oldesloe

CDU-Vorstand im Amt bestätigt

Stormarner Tageblatt  30.12.2020

Alle Mitglieder der Kreistags-Fraktion wiedergewählt / Vorsitzender Joachim Wagner: „Wir haben viel umsetzen können.“

Der Vorstand der CDU-Kreistagsfraktion: Daniela Brunke (v.l.), Patrick Ziebke, Joachim Wagner, Maik Neubacher, Kirstin Krochmann, Bettina Spechtmeyer-Högel.  CDU Kreistagsfraktion
Der Vorstand der CDU-Kreistagsfraktion: Daniela Brunke (v.l.), Patrick Ziebke, Joachim Wagner, Maik Neubacher, Kirstin Krochmann, Bettina Spechtmeyer-Högel. CDU Kreistagsfraktion

Bad Oldesloe Keine Überraschungen in der CDU-Kreistagsfraktion. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen des Vorstandes  am 10. Dezember ist Joachim Wagner einstimmig als Vorsitzender bestätigt worden.
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das die Fraktion meinem Vorstand und mir entgegengebracht hat. Die Zusammenarbeit in der Fraktion mit den vielen neuen Kollegen war in den letzten zweieinhalb Jahren sehr vertrauensvoll und ergebnisorientiert, wir haben viel umsetzen können“, sagte Wagner nach seiner Wiederwahl.
Joachim Wagner führt die Fraktion bereits seit 24 Jahren.
Die Wahlen, die immer zur Hälfte der Wahlzeit der Kommunalwahl durchgeführt werden, zeigt auch ansonsten eine hohe Konstanz in der Kreistagsfraktion der Christdemokraten. Neben dem Oststeinbeker Wagner, der die Fraktion seit 24 Jahren führt, wurden auch seine drei Stellvertreter einstimmig durch die Fraktion bestätigt. Kirstin Krochmann aus Steinburg ist weiterhin 1. stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Maik Neubacher aus Ahrensburg 2. Stellvertreter und Daniela Brunke aus Lütjensee 3. Stellvertreterin.
Auch die Fraktionsgeschäftsführerin Bettina Spechtmeyer-Högel aus Todendorf bleibt im Amt. Neuer Pressesprecher der Kreistagsfraktion ist der Reinbeker Patrick Ziebke, der in dem Amt auf Kirstin Krochmann folgt, die diese Tätigkeit in den letzten Jahren zusätzlich übernommen hatte. st

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Corona-Jahr auf der Zielgeraden: Impfstart in Bad Oldesloe

Stormarner Tageblatt  29.12.2020

Ab 29. Dezember können sich Berechtigte zum Impfen anmelden / Kritik an Querdenkern und Impfgegnern nimmt im Lockdown zu

Weitere Infos zur Impfung gibt es im Internet auf den Seiten des Landes unter www.impfen-sh.de

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Nur Appelle, kein Verbot: Das Böller-Missverständnis

Stormarner Tageblatt  28.12.2020

Bad Oldesloer Grüne und Linke zogen gemeinsamen Antrag zum Feuerwerksverbot zurück, weil sie dachten, das sei bereits geregelt

Der Müll ignoranter Böllerfreunde: In Bad Oldesloe sahen die Straßen am 1. Januar 2020 teilweise erschreckend aus. Auch das ist ein Grund für die Verbots-Bestrebungen.  Nie
Der Müll ignoranter Böllerfreunde: In Bad Oldesloe sahen die Straßen am 1. Januar 2020 teilweise erschreckend aus. Auch das ist ein Grund für die Verbots-Bestrebungen. Nie

Patrick Niemeier
Bad Oldesloe Es sei eine wunderbare Entscheidung, freute sich Dr. Hartmut Jokisch (Die Grünen), in der letzten Stadtverordnetenversammlung. Aus den Reihen der CDU hatte er gehört, dass die Landesregierung mit Blick auf die Corona-Krise an Silvester ein generelles Böllerverbot erlassen habe. Entsprechend zog er den gemeinsamen Antrag von Grünen und Linken zurück, ein solches für Bad Oldesloe auszusprechen. Denn das sei ja nun nicht mehr notwendig. Schon im Januar, ganz unabhängig vom Corona-Virus, hatten die Grünen angekündigt, ein Böllerverbot in Bad Oldesloe durchsetzen zu wollen. Denn trotz aller Klimaschutz-Diskussionen hatte es am 1. Januar mehr Müll auf den Straßen gegeben als in den Jahren zuvor.
Jetzt kam die Corona-Situation hinzu. Doch die Information, dass lokale Regelungen nicht notwendig seien, stellte sich Tage später als falsch heraus. In der Landesverordnung heißt es eindeutig, dass die Flächen auf denen es ein Verbot zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern geben soll, von den zuständigen Behörden auf Ebene des Kreises und der Gemeinden festgelegt werden. Und da ist in Stormarn nichts geplant. „Es wird im Kreis Stormarn keine Allgemeinverfügung zum Verbot einer Verwendung von Feuerwerkskörpern auf Straßen, Wegen und Plätzen sowie auf sonstigen Flächen, auf denen Silvester und Neujahr mit verstärktem Personenaufkommen zu rechnen ist, geben“, sagt Kreissprecher Michael Drenckhahn. Die jeweiligen Kommunen könnten und würden aber Verbote in einzelnen Bereichen mit Blick auf den Brandschutz regeln. „Beim Land geht man davon aus, dass durch ein Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper sowie die geltenden Kontaktbeschränkungen und das Verbot zum Ausschank und Verzehr von Alkohol in der Öffentlichkeit nicht davon auszugehen ist, dass es zu größeren Menschenansammlungen zu Silvester kommt“, sagt Drenckhahn. Allerdings war das im Bezug auf den Vorstoß der Linken und der Grünen in Bad Oldesloe auch gar nicht das primäre Ziel.

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Weihnachten 2020 – alles ist ganz anders in diesem Jahr

Stormarner Tageblatt  24.12.2020

Prominente Stormarner erzählen, wie sie die Feiertage im „Lockdown“ verbringen werden

Susanne Rohde
Bad Oldesloe Ja, in diesem „Corona-Jahr“ ist wirklich alles völlig anders und das gilt natürlich auch für die Weihnachtsfeiertage. Das große Treffen mit der Familie, der Besuch bei Verwandten oder Freunden müssen ausfallen. Und viele Menschen bleiben ganz allein in diesen Tagen. Das Stormarner Tageblatt hat bei prominenten Stormarnern nachgefragt, wie sie diesen „Weihnachts-Lockdown“ verbringen werden und wie sie in diesem Jahr ihr „ganz persönliches Weihnachtsfest“ feiern werden. Was wird ihnen in diesen Weihnachtstagen ganz besonders fehlen? Aber vielleicht gibt es ja auch etwas Positives, was sich in all dem „Chaos“ entdecken lässt…

Dr. Henning Görtz , Landrat des Kreises Stormarn, hat turbulente Wochen und Monate hinter sich und freut sich jetzt auf ein paar freie und erholsame Tage zu Hause in Bargteheide.
„Wir verbringen das Weihnachtsfest im engsten Familienkreis und damit in viel kleinerer Runde als sonst. Auch Silvester findet keine Party statt. Diesmal werden die Feiertage bei uns also viel ruhiger verlaufen, als in den vergangenen Jahren – und ehrlich gesagt freue ich mich darauf, ein paar gemütliche Stunden zu verbringen, Spaziergänge zu machen, gutes Essen zu genießen, einen Film zu schauen oder das Weihnachtsoratorium zu hören. Das abgelaufene Jahr hat genügend Belastungen und Anspannung für uns alle gebracht und nach den Feiertagen geht es hektisch weiter.“

Jörg Lembke , Bürgermeister der Stadt Bad Oldesloe, hat ebenfalls ein anstrengendes Jahr hinter sich und freut sich jetzt auf ein paar erholsame Tage im kleinen Familienkreis. „Meine Frau und ich werden in diesem Jahr Heiligabend mit meinen Eltern verbringen. Am ersten Weihnachtstag kommen dann zwei unserer Söhne zu uns. Am 2. Weihnachtstag wird uns der dritte Sohn besuchen. Was uns fehlt ist das große Familienfest, das wir sonst im großen Kreise begehen. Wir werden uns deshalb in diesem Jahr weitestgehend auf uns selbst konzentrieren und die Zeit zum Abschalten nutzen.“

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Betrachtungen zum Wochenausklang: Die vielen Seiten der Corona-Krise

Stormarner Tageblatt  24.12.2020

Stormarner Wochenschau

Die vielen Seiten der Corona-Krise

Megi Balzer
Megi Balzer

Patrick Niemeier und Stephan Poost
Wie immer, nur anders
Weihnachten 2020 – hätte vor einem Jahr jemand erzählt, mit welchen Problemen wir zu kämpfen haben, er wäre ausgelacht worden. Keine Weihnachtsmärkte, Gottesdienste stark eingeschränkt, Besuche nur unter engsten Familienmitgliedern, keine Weihnachtsfeiern und Restaurantbesuche und geschlossene Geschäfte. Seife, Masken und Desinfektionsmittel sind die Mitbringsel unter dem Weihnachtsbaum, der mit dem Virus geschmückt ist, wie unsere Karikaturistin treffend bemerkt hat, die Infektionszahlen steigen und eine neue Virus-Variante bedroht uns. Ein kleiner Silberstreif am Horizont sind die Impfungen, die am 4. Januar im Kreis Stormarn beginnen sollen. Doch welche Widrigkeiten das Leben auch für uns bereit hält. Am Weihnachtsfest ändert es nichts. Wir werden die Tage genießen können, sofern wir nicht krank sind, wir können mit den Liebsten aus dem engsten Kreis zusammensitzen, essen und trinken und jeder kann ganz persönlich dem Weihnachtsfest nachspüren. In diesem Sinne wünschen alle Mitarbeiter des Stormarner Tageblatts ein schönes und gesundes Weihnachtsfest.

Befremdlich I
So richtig ernst scheinen wir das Virus leider zum Teil nicht zu nehmen. Anders sind die ziemlich vollen Oldesloer oder auch Bargteheider Innenstadtstraßen in den vergangenen Tagen nicht zu erklären. Das Problem – übrigens nicht nur in Stormarn, sondern vielerorts – scheint zu sein, dass wir statt den Lockdown strikt durchzuhalten,jeder und jede für sich im eigenen Rahmen und nach Bedürfnissen die Schlupflöcher suchen, wie wir die Beschränkungen umgehen können. Gute Gründe haben wir ja jeweils individuell alle. Das Ergebnis: Die Zahlen sinken nicht. Wachen wir wirklich erst dann auf, wenn die eigene Familie betroffen ist? Sind wir so wenig empathisch geworden?

Befremdlich II
Was treibt Menschen eigentlich an, mutwillig das Eigentum anderer Menschen zu zerstören? Da werden Zäune eingerissen, Möbel angezündet, Scheiben eingeworfen, einfach nur aus Langeweile. In der Pandemie scheinen sich die Fälle zu häufen. Frust kann aber nicht als Ausrede dienen. Vielleicht ist es einfach an der Zeit, dass wir darüber nachdenken, was gesellschaftlich falsch läuft, wenn Mitmenschen das Zerstören von Dingen als notwendige Lebensäußerung verstehen. Allerdings darf – so scheint es – dabei das Verständnis für die Täter nicht immer zu groß sein. Eine kleine Entschuldigung und ein unter den Teppich kehren der Probleme, wird nichts ändern.

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