Archiv der Kategorie: Presseartikel

Kinderschutzbund hat neuen Vorsitzenden

Stormarner Tageblatt  27.05.2022

Nach 21 Jahren: Oliver Ruddigkeit löst Birgitt Zabel ab / Ruddigkeit war seit 2019 als Schatzmeister im Schutzbund aktiv

Oliver Ruddigkeit übernimmt den Vorsitz beim Kinderschutzbund Stormarn von Birgitt Zabel, die das Amt 21 Jahre lang innehatte.  Deutscher Kinderschutzbund Stormarn
Oliver Ruddigkeit übernimmt den Vorsitz beim Kinderschutzbund Stormarn von Birgitt Zabel, die das Amt 21 Jahre lang innehatte. Deutscher Kinderschutzbund Stormarn

Patrick Niemeier

Sie war jahrelang das bekannteste Gesicht des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn: denn über zwei Jahrzehnte war Birgitt Zabel die Vorsitzende des Kreisverbands Stormarn. Diese Ära endet nun. Einstimmig wurde ihr Nachfolger Oliver Ruddigkeit auf der aktuellen Mitgliederversammlung gewählt.
Zabel selbst hatte sich nach 21 Jahren als Vorsitzende dafür entschieden, nicht mehr für eine weitere Amtszeit anzutreten. Der Grund: Sie möchte sich in ihrer Freizeit mehr anderen Interessen widmen. Aus dem Vorstand gab es stellvertretend vorgetragenen Dank von Annegret Kolditz. Es sei eine gute, harmonische und konstruktive Zusammenarbeit gewesen, heißt es.

Zabel erhielt 2019 Ehrennadel des Kreises
Für ihr großes Engagement hatte Zabel bereits 2019 die Ehrennadel des Kreises erhalten. „Gerade Kinder, die es schwerer haben, müssen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und in ihrer Entwicklung gefördert werden“, sagt Zabel. Sie habe immer das Ziel gehabt, Kinder und ihre Rechte zu stärken.
Ihr Nachfolger Oliver Ruddigkeit ist vielen Stormarnern als Mitarbeiter der Sparkasse Holstein bekannt. Unter anderem war der gelernte Bankkaufmann viele Jahre Leiter der Sparkassen-Filiale in Bad Oldesloe. Er bringt sich bereits seit 2019 im Kinderschutzbund als ehrenamtlicher Schatzmeister ein. Mit seiner Frau lebt der Vater von zwei erwachsenen Kindern in Bargteheide.
Die ersten Jahre beim Kinderschutzbund haben ihm nach eigener Aussage bereits wertvolle Einblicke in die Sorgen, Nöte und Wünsche von Kindern und Familien in Stormarn geboten. „Mich begeistert der gemeinschaftliche Einsatz der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, des Vorstands und der Geschäftsführerin Stephanie Wohlers“, sagt er zu seinem Amtsantritt.
Bei den Wahlen auf der Mitgliederversammlung wurden laut Kinderschutzbund außerdem Vera Siebert als Schatzmeisterin sowie Sabine Latsch, Norbert Muras, Ursula Stielau, Christina Kohrs und Ursula Tesdorpf als Beisitzer in ihren Vorstandsämtern bestätigt.

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Spatenstich für Mega-Windpark gesetzt

Stormarner Tageblatt  27.05.2022

Im Oldesloer Ortsteil Schadehorn hat der Bau des neuen großen Windparks begonnen / Fertigstellung im Frühjahr 2023

Windenergie-Experte Thomas Sternberg (v.l.) mit Bürgermeister Jörg Lembke und Stadtwerkeleiter Jürgen Fahl auf der Baustelle beim Windpark Schadehorn.  Finn Fischer
Windenergie-Experte Thomas Sternberg (v.l.) mit Bürgermeister Jörg Lembke und Stadtwerkeleiter Jürgen Fahl auf der Baustelle beim Windpark Schadehorn. Finn Fischer
 
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Stormarn um 12 Uhr

Stormarner Tageblatt  25.05.2022

Susanne Rohde
Susanne Rohde

Bad Oldesloe Die Rotbuche ist der Baum des Jahres 2022 und ihr Name bezieht sich auf das rötliche Holz. Dieses besonders prächtige Exemplar einer Fagus sylvatica steht vor der Asklepios-Klinik in Bad Oldesloe. Es handelt sich hier um die Sonderform einer Hänge- oder Trauerbuche, die gewaltige Ausmaße – fast die eines Zirkuszeltes – hat und unter besonderem Schutz steht. Die Buche ist schon eine „Augenweide“…

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Parken in Bad Oldesloe wird teurer

Stormarner Tageblatt  25.05.2022

Beschlossen: Ab 1. Januar 2023 werden die Gebührenzonen ausgeweitet und vereinheitlicht

Die Parkscheinautomaten sind schon mit den farbigen Zonenmarkierungen ausgestattet worden..  Patrick Niemeier
Die Parkscheinautomaten sind schon mit den farbigen Zonenmarkierungen ausgestattet worden.. Patrick Niemeier

Patrick Niemeier

Sie haben es sich nicht leicht gemacht. Seit mehreren Jahren diskutieren die Oldesloer Lokalpolitiker mittlerweile über eine Neuordnung der Parkplätze in der Innenstadt. Damit verbunden ist eine Vereinheitlichung der Gebühren und eine Anpassung an die Gegebenheiten. Nach langen kontroversen und zum Teil hitzigen Diskussionen ist die Entscheidung in der Stadtverordnetenversammlung gefallen: Die Parkgebühren in Bad Oldesloe werden sich in manchen Bereichen verdoppeln, in einigen Zonen werden sie sogar komplett neu eingeführt.

Steuern sorgen für deutlich niedrigeren Gewinn
Die Begründung der Stadtverwaltung ist dabei mehrschichtig. Vor allem möchte man mit der Einführung von Parkzonen, dass Tickets auf verschiedenen Parkplätzen gelten und somit das unkomplizierte Umparken ermöglicht wird. Laut Bürgermeister sei es auf keinen Fall das Ziel, die Bürger zu schröpfen. Denn was in der Öffentlichkeit nicht gesehen werde sei, dass die Stadt in Zukunft auf eine ganze Reihe Parkplätze Umsatzsteuer zahlen müsse. Außerdem müsse man mit einer Ertragssteuer rechnen, wenn der Parkplatz als Betrieb gewerblicher Art gewertet wird. „Zum Teil verringern sich die Einnahmen der Stadt durch die Steuern erheblich“, erklärt Lembke.
Die FBO-Fraktion sah das anders. „Sie machen die Innenstadt unattraktiver und das nur, um noch mehr Geld mit den Parkplätzen zu verdienen“, sagt Rohde. Seine Fraktion mache sich im Gegensatz zu den übrigen Stadtverordneten Gedanken um die Einkaufsstraßen. „Wenn die Stimmung kippt und Geschäfte, die sowieso noch von Corona stark betroffen sind, schließen, dann sagen Sie nicht, wir hätten das nicht gesagt“, betont Rohde. Ein besonderer Dorn im Auge ist der FBO, dass in der Schützenstraße vor dem Krankenhaus Parkgebühren eingeführt werden sollen. „Wir finden das unverantwortlich, wenn jemand nur kurz jemanden im Krankenhaus besuchen möchte“, sagt Rohde. Auch die Anwohner würden vergessen. „Die Parkplatzsituation ist schon jetzt schlecht. Dann soll der Besuch zu Kuchen und Kaffee demnächst zahlen?“, fragte ein aufgebrachter Rohde.
„Ich halte Bad Oldesloe und seine Bürger wirtschaftlich für stark genug, so eine Parkgebührerhöhung zu überstehen“, sagte Hendrik Holtz (Die Linke), dem der Kragen platzte. Es werde immer über Umwelt- und Klimaschutz gesprochen. Es müsse ja niemand mit dem Auto fahren. Es gebe einen ÖPNV und es gebe die Möglichkeit Fahrrad zu fahren. „Es ist unredlich, wie die FBO immer die Apokalypse heraufbeschwört. Dazu werden sich dann die schlimmsten Beispiele ausgedacht: Die arme, alte Frau, die von ihrer Rente kaum leben kann und nun ihren sterbenden Mann im Krankenhaus besuchen möchte. Das ist pure Angst- und Panikmache“, sagt Holtz. Die FBO scheiterte im Endeffekt mit ihrem Antrag, die Krankenhausparkplätze aus der Gebührenordnung wieder herauszunehmen. Rohde ließ das natürlich nicht auf sich und seiner Fraktion sitzen. Es sei merkwürdig, dass das Reizthema jetzt so schnell nach der Bürgermeisterwahl „durchgewunken“ werde. Außerdem seien die Aussagen des Linken Holtz ein Beispiel für die „bedenklich soziale Kälte“. Das Ergebnis sei: „Wir machen hier einen auf Ökologie und die Bürger sollen dafür blechen.“ Doch auch das Gesamtkonzept konnte die FBO nicht mehr verhindern. „Es gibt auf dem Exer weiterhin kostenlose Parkflächen. Und ansonsten ist es auch in Ordnung, dass Autofahrer für ihre Parkplätze zahlen müssen. Die FBO stiehlt sich regelmäßig bei Haushaltsberatungen aus der Verantwortung und tritt hier dann so verwirrend auf“, sagte Torben Klöhn (SPD). Auch die FDP betonte die kostenlosen Parkplätze auf dem Exer.

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Heiraten in Till Schweigers Filmkulisse

Stormarner Tageblatt  23.05.2022

Sie war ein bekannter Drehort: Jetzt kann man auf Gut Altfresenburg heiraten

Das Herrenhaus auf Gut Altfresenburg war Drehort für den erfolgreichen Kinofilm „Honig im Kopf“ mit Dieter Hallervorden und das US-Remake mit den Stars Nick Nolte, Jacqueline Bisset und Matt Dillon – Regisseur war beide Male Til Schweiger.  Norbert Pöhls
Das Herrenhaus auf Gut Altfresenburg war Drehort für den erfolgreichen Kinofilm „Honig im Kopf“ mit Dieter Hallervorden und das US-Remake mit den Stars Nick Nolte, Jacqueline Bisset und Matt Dillon – Regisseur war beide Male Til Schweiger. Norbert Pöhls

. Patrick Niemeier

Heiraten vor der Kulisse, in der Till Schweiger „Honig im Kopf“ und „Head full of honey“ drehte? Das geht bald in Bad Oldesloe. Außergewöhnliche und besondere Orte werden immer beliebter bei Brautpaaren. Das hat das Standesamt in der Kreisstadt laut Bürgermeister Jörg Lembke festgestellt. Daher habe man sich schon seit längerer Zeit nach „Außenstellen“ für das Standesamt umgeschaut.
„Viele Menschen heiraten ja gerne in Leuchttürmen oder auf Segelschiffen – damit können wir allerdings bisher nicht dienen“, sagt Lembke und lacht. „Aber das Gut Altfresenburg erscheint uns als ein besonderer Ort, der nun dank der Besitzer testweise für Trauungen genutzt werden kann“, sagt der Verwaltungschef, der tatsächlich auch selbst Trauungen in Bad Oldesloe vornimmt.
Am 23. und 24. September soll es erstmalig die Möglichkeiten geben, sich auf Gut Altfresenburg das standesamtliche Ja-Wort zu geben. Es sei ein sehr stilvoller Rahmen mit einer speziellen Atmosphäre, schwärmt der Oldesloer Bürgermeister.

Zwei Mal war das Gut Drehort
2014 und 2018 nutzte Till Schweiger die besondere Kulisse für seine Filme „Honig im Kopf“ und das US-Remake „Head full of honey“. 2020 und 2021 fand auf dem Gelände das Festival „KuB auf dem Feld“ statt mit Musikern wie „Glasperlenspiel“ oder auch Thees Uhlmann. Das klassizistische Herrenhaus wurde 1791 von Christian Friedrich Hansen geschaffen, der auch für das historische Rathaus verantwortlich zeichnet, wo das eigentliche Standesamt beheimatet ist. So besteht tatsächlich sogar eine Verbindung zwischen den beiden historischen Gebäuden.

Gut Altfresenburg hat eine bewegte Geschichte
Nach einer bewegten Geschichte, in der auch mehrere Firmen und eine Schule auf dem Gut ihren Sitz hatten, kaufte 2016 die Gut Altfresenburg GmbH & Co. KG das Haus zusammen mit einem Großteil des Wirtschaftshofes.
Geplant ist es, dass die Trauungen in den Räumlichkeiten des renovierten Herrenhauses stattfinden. Maximal 30 Personen können daran in dem Saal teilnehmen, teilt Agnes Heesch von der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt mit.
„Damit es keine Missverständnisse gibt: Es ist aktuell nicht geplant, dass dort die gesamte Hochzeitsfeier stattfindet. Das müsste im Einzelfall von dem Hochzeitspaar mit den Besitzern des Herrenhauses abgestimmt werden“, sagt Lembke. Das gilt auch für Foto-Shootings auf dem Gelände oder Sektempfänge und ähnliche Aktionen rund um die Trauung.
Es sei jetzt bereits möglich, Termine beim Standesamt auch für diese Location anzumelden. Die Reservierung kann entweder persönlich vor Ort in der Stadtverwaltung oder telefonisch unter dem Anschluss (04531) 504330 erfolgen. Dort können auch weitere Informationen erfragt werden.

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