Archiv der Kategorie: Presseartikel

Ministerpräsident beim Redder-Geburtstag

Stormarner Tageblatt   30.04.2018

Ministerpräsident beim Redder-Geburtstag

Hoher Besuch: Daniel Günther zu Gast bei Familie Lohse. Nie

 Hoher Besuch: Daniel Günther zu Gast bei Familie Lohse. Nie

Bad Oldesloe Pläne, Proteste und Initiativen – bevor das Neubaugebiet am Steinfelder Redder entstehen konnte, gab es viele Jahre lang Streitigkeiten um die Bauplanung. Mittlerweile existiert es nun schon seit zehn Jahren und ist als Stadtteil in der Kreisstadt voll integriert. Für viele Oldesloer sind die Redder-Brücke, die Kita, der große Spielplatz, der Penny-Supermarkt und die Grünflächen mit den Kinderbäumen nicht mehr aus dem Stadtbild wegdenkbar. Zum zehnjährigen Bestehen des Baugebiets kam Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) zu Gast.

Auf dem Grundstück von CDU-Kommunalpolitiker Torsten Lohse wurde bei Würstchen und Getränken der Geburtstag mit Anwohnern, Lokal- Kreis- und Bundespolitikern gefeiert. „Ich finde, dass das Baugebiet sehr gut gelungen ist“, so Günther. Er stand anschließend für Gespräche mit den Anwohnern bereit und präsentierte sich zwischen Stehtischen und Würstchengrill volksnah. nie

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Ganz großes (Auto-) Kino

Stormarner Tageblatt   30.04.2018

Ausverkaufte Vorstellungen und begeisterte Besucher: Oldesloer Kulturbüro setzt aufs richtige Konzept

Exer-Verkleidung: In der Dämmerung verwandelte sich der Großparkplatz in etwas, was Oldesloe noch nicht erlebt hatte. Nie

 Exer-Verkleidung: In der Dämmerung verwandelte sich der Großparkplatz in etwas, was Oldesloe noch nicht erlebt hatte. Nie
 

Bad Oldesloe Erleichterung war im Gesicht der Oldesloer Veranstaltungsmanagerin Tabea Braun zu erkennen – Erleichterung und Freude. Das Autokino, das sie am Wochenende gemeinsam mit Kulturchefin Inken Kautter und dem „Mobilen Kino Schleswig Holstein“ der Familie Frank auf die Beine gestellt hat, ist zu einem überwältigenden Erfolg geworden. Wie oft vor einer Premiere war die Anspannung im Team im Vorwege ein wenig zu spüren gewesen. Das lag auch daran, dass – wie so oft bei Premieren in der Kreisstadt – doch manche Bedenkenträger auf der Bildfläche erschienen. Ein Autokino sei aus der Zeit gefallen, die Filmauswahl kein Renner, kurzum: Es werde wohl niemanden interessieren, lauteten manche Unkenrufe. Die FBO hatte sogar gefordert, das „Autokino“ aus dem Beschlusspaket für das städtische Jahresveranstaltungsprogramm zu nehmen – hatte dafür aber im Endeffekt keine Mehrheit gefunden.

Die Oldesloer haben sozusagen mit den Füßen – oder besser mit den Reifen – abgestimmt und Kautter, Braun und ihrem Team Recht gegeben. Die „Blues Brothers“ am Freitagabend waren ausverkauft, „Fast and furious 7“ mit 60 Fahrzeugen um Mitternacht sehr gut besucht und nach dem Auftakterfolg war dann am Sonnabend auch „Pretty Woman“ ausverkauft. Mehr geht quasi nicht. „Diese Veranstaltung richtete sich unter anderem an ein Publikum, das wir zum Teil nicht so oft im Kub sehen. Das ist uns gelungen. Wir wollen ein Programm für alle anbieten“, so Kautter. „Man muss bei neuen Ideen und Projekten mutig sein und es einfach ausprobieren, auch wenn es Zweifler und Kritik gibt“, so Braun. Dass das Kulturbüro es versteht, ungewöhnliche Konzepte in Kooperation mit weiteren Kreativen und Kooperationspartnern zum Erfolg zu führen, hat es ja bereits mit dem Pflasterart-Straßenkünstlerfestival, der Opern-Kooperation mit der Musikhochschule Lübeck und diversen Kub-Reihen bewiesen.

Die Oldesloer und eine ganze Reihe Gäste von außerhalb nahmen nun auch die Autokino-Idee sehr positiv an. Besucher der unterschiedlichsten Generationen tummelten sich auf dem Exer – von der Großfamilie über Liebespaare bis zu Teenagern reichte die Bandbreite. Das galt auch für die Fahrzeuge: Da parkten Ford Mustangs und alte Chevrolets neben modernen SUVs und VW-Bussen. „Ich war etwas skeptisch bei der Filmauswahl, aber das Event hat mich insgesamt überzeugt“, freute sich Marietta Stuck. Auch Lorna (18) und Maria (19), die am Sonnabend „Pretty Woman“ besuchten, betonten, dass die Atmosphäre der Star des Abends sei, nicht unbedingt die Filme an sich. Vielleicht könne man die Deko noch etwas erweitern und mehr Stände aufbauen, regte ein anderer Besucher an, der ansonsten angab, ebenfalls „absolut begeistert“ zu sein. Er sei Oldtimer- und Autokino-Fan und habe sich somit sofort angesprochen gefühlt.

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Abschied von der Politbühne

Stormarner Tageblatt   28.04.2018

Mit Uwe Rädisch und Rainer Fehrmann gehen zwei prominente Oldesloer Christdemokraten von Bord

Viel Lob für Rainer Fehrmann.

 Viel Lob für Rainer Fehrmann.
 

 Uwe Rädisch nahm Abschied.

 Uwe Rädisch nahm Abschied.

Bad Oldesloe Es sind Abschiede, die große Fußstapfen in der Oldesloer Lokalpolitik hinterlassen. Mit Rainer Fehrmann und Uwe Rädisch verabschiedeten sich zwei Christdemokraten, die viele Diskussionen in der Stadtverordnetenversammlung und in Ausschüssen über Jahrzehnte mitprägten. Fehrmann war außerdem die vergangenen zehn Jahre lang Bürgerworthalter der Stadt. Ein Amt, in dem er sich vor allem in der Rolle des Vermittlers und Förderers des Ehrenamts sichtbar wohl fühlte.

„Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich habe seit einem Jahr darauf hingearbeitet. Es endet etwas, aber es wird sicher nun auch etwas Neues kommen“, sagte Fehrmann in seiner Abschiedsrede.

 

Bürgermeister Jörg Lembke hatte den Bürgerworthalter in höchsten Tönen gelobt, der sich ausgerechnet an seinem 68. Geburtstag verabschiedete. Nach seinem Umzug nach Bad Oldesloe war Fehrmann in den 1990er Jahren Ortsvorsitzender der CDU geworden, seit 1996 war er zunächst als bürgerliches Mitglied und dann seit 1998 als Stadtverordneter in zahlreichen Ausschüssen aktiv. „Er hat erheblichen Anteil daran, dass es wieder einen Beirat für Menschen mit Behinderung gibt und auch für die Radfahrer hat er sich in besonderem Maße eingesetzt. Als Vermittler konnte er zum Beispiel einen Streit zwischen Oldesloer Sportvereinen beilegen. Mit dem altstadt e.V. organisierte er Stadt- und Mittelalterfeste sowie den Treidelwettbewerb“, führte Lembke aus. „Auch der Silberne Schlüssel als Ehrung geht auf ihn zurück“, so Lembke weiter.

Bei der Verabschiedung der aktuellen Stadtverordneten machte Fehrmann deutlich, dass man als Lokalpolitiker immer damit rechnen müsse „dass Nachbarn und Kollegen ohne Hintergrundwissen Ihre Meinung über die ach so unfähigen Politiker herausposaunen“ und dass man sich für das Gemeinwohl einbringe, „während andere Hobbys nachgehen oder den Urlaub planen“. Alle Stadtverordneten könnten stolz auf das sein, was sie gemeinsam für die Stadt erreicht haben. „Es war nicht immer nur angenehm, es war auch mal unter der Gürtellinie, aber was soll es? Jetzt ist es vorbei“, so Fehrmann. Bad Oldesloe sei seine Heimat geworden und werde es bleiben.

Uwe Rädisch verabschiedete sich nach 45 Jahren in der Lokalpolitik und 37 Jahren in der Stadtverordnetenversammlung. „Ich empfehle den Bürgern, dass sie sich trauen sollen Stadtverordnete zu werden. Man kann viel lernen und viel bewegen“, gab Rädisch nachfolgenden Generationen mit auf den Weg. „Aber vergesst dabei nicht, dass das hier keine Wahlkampfarena war, ist oder sein soll. Hier geht es nicht um politische Programme oder Kämpfe, sondern um Lösungen im Sinne der Selbstverwaltung.“ nie

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Jahrzehntelanger Einsatz für die Oldesloer Politik

Stormarner Tageblatt   28.04.2018

Jahrzehntelanger Einsatz für die Oldesloer Politik

Niemeier

 Niemeier

Bad Oldesloe Sie gehören zu den prägenden Personen und Persönlichkeiten der Oldesloer Stadtpolitik seit Jahrzehnten. Jetzt verabschiedeten sich die beiden Christdemokraten Uwe Rädisch (r.) und Rainer Fehrmann – seit zehn Jahren Bürgerworthalter – aus der Kommunalpolitik. Rädisch rief nach 37 Jahren als Stadtverordneter die Mitbürger dazu auf, sich lokalpolitisch einzubringen. Man könne viel lernen und viel erreichen. Fehrmann verabschiedete sich mit „einem lachenden und einem weinenden Auge“. nie

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Keine Einigung bei Straßenausbaubeiträgen

Stormarner Tageblatt   28.04.2018

Keine Einigung bei Straßenausbaubeiträgen

Bad Oldesloe Es hatte sich nach den vergangenen Ausschüssen abgezeichnet – der in der letzten Stadtverordnetenversammlung verabschiedete Beschluss über eine deutliche Senkung der Straßenausbaubeiträge auf Antrag von SPD/Grüne/Linke ist gekippt worden. Die Mehrheit für den Antrag war zustande gekommen, weil zwei CDU-Stadtverordnete fehlten. Dieses Mal waren die Fraktionen komplett und so stimmten FBO und CDU gemeinsam für die Aufhebung des Beschlusses. „Es ist ein Zeichen der Oldesloer Demokratie, dass Beschlüsse leider oft keinen langen Bestand haben“, bedauerte Hans-Herrmann Roden (SPD) diesen Vorgang. „Unser beschlossener Vorschlag war ein Kompromiss, man kann anderer Meinung sein, aber dass er nun aufgehoben wird, ohne dass es eine andere Regelung gibt, ist sehr bedauerlich“, so Torben Klöhn (SPD).

Tatsächlich war bekannt, dass es keine Mehrheit für die alternativen Ideen von FBO und CDU gibt. Die FBO möchte die Ausbaubeiträge komplett abschaffen. Alle anderen Fraktionen stellten klar, dass so ein Vorgang ohne Gegenfinanzierung aus ihrer Sicht wahlweise„einfach nur populistisch“, „finanzpolitisch komplett unseriös“ oder auf lange Sicht sogar „ruinös“ sei. Daher war klar, dass die FBO nur auf Unterstützung des fraktionslosen Wolfgang Schmidt hoffen konnte. Die CDU wiederum wollte ebenfalls die Ausbaubeiträge abschaffen, allerdings als Gegenfinanzierung die Grundsteuer anheben. Das ist mit Rot-Rot-Grün nicht machbar, weil die Mehrkosten auf Mieter umgelegt würden. Die FBO verwehrt sich gegen jede Steuererhöhung und Gegenfinanzierung. Heraus kam also, dass nur die gesenkten, beschlossenen Beiträge wieder abgeschafft werden und zunächst wieder die unveränderte, teurere alte Satzung gilt. nie

Veröffentlicht unter Presseartikel |