Archiv der Kategorie: Presseartikel

Eis: Das sind die Trends der Saison

Stormarner Tageblatt  18.05.2022

Was sind bisher die coolen neuen Sorten und welche verkaufen sich am besten in Oldesloer Cafés?

Eine der Trendsorten in der Oldesloer Eisbar: „Salzige Erdnuss“.  Sverre Thomsen
Eine der Trendsorten in der Oldesloer Eisbar: „Salzige Erdnuss“. Sverre Thomsen

Sverre Thomsen

Es ist eine der schönsten Seiten des Frühlings: der Start in die Eis-Saison. Bei zuletzt vorwiegend gutem Wetter ist das Geschäft auch in Bad Oldesloe schwungvoll angelaufen. Das Tageblatt hat darum bei zwei beliebten Eiscafés nachgefragt: Was sind die coolen neuen Trends, was die beliebtesten Klassiker?
Bei „Elvis“ hat man in die Trickkiste gegriffen und in der Saison 2022 viele Neuheiten am Start. „Neu sind die Eissorten, Bounty, Nutella Schwarz-Weiß, Biscotto-Limoncelio und Belgischer Eierlikör“, verrät Geschäftsführerin Malgorzata Szachniewicz. Was den Kassenschlager angeht, ist aktuell allerdings ein absoluter Klassiker saisonbedingt besonders hoch im Kurs. Szachniewicz: „Erdbeer-Jogurt ist momentan die beliebteste Sorte. Wir haben zur Erdbeerzeit auch eine Erdbeerkarte und verkaufen außerdem viel Spaghetti-Eis mit Erdbeeren.“
Gewohnt experimentierfreudig ist man in der „Eisbar“ an der Hamburger Straße. Dort gibt es 2022 erstmals Baklava-Eis mit der unverwechselbar süßen südosteuropäischen Honignote. Neu sind darüber hinaus auch Erdbeere-Basilikum (vegan), Orange-Rosmarin, Pistazie mit Daim.“

Salzige Erdnuss beliebt
Und welche Eis-Sorte mögen die Kunden hier am liebsten? „Ein echter Dauerbrenner bei unseren Kunden ist die Sorte Salzige Erdnuss, aber auch Mango ist ein Klassiker“, heißt es in der Eisbar. Und auch hier gilt: Erdbeere ist gerade seeeeehr beliebt.

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Zugausfälle wegen Kabel-Klau

Stormarner Tageblatt  18.05.2022

Bad Oldesloe: Bundespolizei hofft auf Zeugenhinweise / Diebstähle häufen sich auch im Nachbarkreis

Eine Regionalbahn im Bad Oldesloer Bahnhof.   Patrick Niemeier
Eine Regionalbahn im Bad Oldesloer Bahnhof. Patrick Niemeier

Patrick Niemeier und Volker Stolten

Sie kamen in der Nacht auf Montag und schlugen direkt am Bahnhof Bad Oldesloe zu. Bisher unbekannte Kriminelle haben sogenannte Mast-Erdungskabel gestohlen, was erneut zu Verspätungen im Bahnverkehr führte. Festgestellt wurde der Diebstahl der wichtigen Kabel gegen 0.20 Uhr vom Fahrdienstleiter der Deutschen Bahn. Er meldete diesen Kabel-Klau sofort der Bundespolizei.
An gleich zwei Gleisen in direkter Bahnhofsnähe waren die Kupferkabel gestohlen worden. Man geht von einem hohen Schaden im fünfstelligen Eurobereich aus. Offenbar wussten die Kriminellen genau, was sie taten. Zumindest sprechen die Spuren dafür, dass sie sich die Arbeiten vor Ort genau aufteilten, wie die Bundespolizei mitteilt.

Eine Geduldsprobe für Pendler und Reisende
Zehn Züge fielen aus, sechs Züge fielen teilweise aus und insgesamt 12 Züge hatten zusätzlich 115 Minuten Verspätung, rechnen die Ermittler vor. Schon in den Tagen zuvor war es vermehrt zu Zugausfällen gekommen. Diese standen allerdings in Verbindung zu einem defekten Kommunikationskabel. Für zahlreiche Berufspendler und Reisende ergab sich daraus aber eine echte Geduldsprobe.
„Durch die Nähe zum Bahnhof Oldesloe erhofft sich die Bundespolizei Zeugen zu finden, die Angaben machen können“, sagt Michael Hiebert von der Bundespolizei in Kiel. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder der Tat in der Nacht vom 15. auf den 16. Mai machen können, sollen sich bitte bei der Bundespolizei unter 0431/ 98071210 melden. Außerdem betonen die Ermittler, dass es natürlich auch möglich sei, sich bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Diebe schlagen schon seit 14 Tagen zu
Auch im Nachbarkreis Herzogtum Lauenburg beschäftigen Diebe verstärkt die Polizei. Wie in Oldesloe haben es die Täter auf Kupferkabel und Dieselkraftstoff abgesehen und bereits mehrfach auf Baustellen in Büchen zugeschlagen. Bereits seit Anfang Mai häufen sich die Anzeigen bei der Polizeistation Büchen. Betroffen seien, so Polizeisprecherin Sandra Kilian, insbesondere zwei Baustellen: in der Straße Großer Sandkamp und im Wiesengrund. „Diese wurden bereits mehrfach von den Tätern aufgesucht und aus den Rohbauten mehrere Meter Kupferkabel in unterschiedlichen Längen entwendet“, erklärt Kilian. Auf der Baustelle Wiesengrund zapften die Unbekannten zudem aus Baumaschinen Dieselkraftstoff ab. Auch in Müssen kam es zum Diebstahl: Dort in der Straße Pferdekoppel wurden im Zeitraum vom 1. bis 6. Mai mehrere Meter Kupferkabel aus einem Rohbau entwendet. Die Polizeistation in Büchen ermittelt in allen Fällen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, möge sich bitte melden. Hinweise nehmen die Ermittler unter 04155/49890 entgegen.

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Stormarn um 12 Uhr

Stormarner Tageblatt  17.05.2022

Frauke Schlüter
Frauke Schlüter

Bad Oldesloe Hier haben sich die Gärtner auf dem Friedhof am Lindenkamp in Bad Oldesloe so richtig viel Mühe gegeben! Eine Pyramide aus Hunderten von Stiefmütterchen ziert den Eingangsbereich und lädt zum Verweilen ein.
Das ist im wahrsten Sinne des Wortes gute Handarbeit und doch mal ein frischer und farbenfroher Blickfang, der das Auge des Betrachters umschmeichelt.
fsh

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Jobs: Topchancen für junge Leute

Stormarner Tageblatt  17.05.2022

Gipfeltreffen zum Ausbildungsmarkt bei der Arbeitsagentur Bad Oldesloe

Im Gespräch vor der Arbeitsagentur Bad Oldesloe: Christian Maack (Handwerkskammer, l.) und Dr. Ulrich Hoffmeister (IHK Lübeck) sind trotz der angespannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt für die Zukunft vorsichtig optimistisch.  Volker Stolten
Im Gespräch vor der Arbeitsagentur Bad Oldesloe: Christian Maack (Handwerkskammer, l.) und Dr. Ulrich Hoffmeister (IHK Lübeck) sind trotz der angespannten Lage auf dem Ausbildungsmarkt für die Zukunft vorsichtig optimistisch. Volker Stolten

Volker Stolten

Die gute Nachricht vorweg: Der Slogan „Das Handwerk hat goldenen Boden“ gilt heute genauso wie damals. Und ein duales Studium ist ein gutes Fundament für das bevorstehende Berufsleben. Die schlechte Nachricht: Obwohl sich Handwerk, Firmen und Unternehmen auf allen (Social-Media-)Kanälen präsentieren, hängt der Ausbildungsmarkt weiter am Tropf und kränkelt gewiss noch die nächsten Jahre.

Zu wenig Nachwuchs, zu viele freie Stellen
Davon gehen Kathleen Wieczorek, die Chefin der Arbeitsagentur Oldesloe, sowie die Fachfrauen und -männer nach einem großen Ausbildungstreffen gestern in der Kreisstadt aus. Die Gründe für die anhaltende Misere in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg sind vielschichtig.

Erstens: Die Baby-Boomer-Jahre sind vorbei.
Zweitens: Es gibt weniger Jugendliche, als es freie Stellen gibt.
Drittens: Die Nachwehen der Corona-Pandemie: Zahlreiche Präsenzveranstaltungen zur beruflichen Orientierung und Berufsberatung fielen weg, Praktika waren nicht möglich, Berufsmessen fanden nicht statt.
Viertens: Zweifel bei jungen Leuten: „Es mag auch eine Unsicherheit, wie sich die Branchen zukünftig wirtschaftlich entwickeln, eine Rolle gespielt haben“, erklärt Kathleen Wieczorek: „Diese hat dafür gesorgt, dass sich Jugendliche entschieden haben, Ausbildungswege jenseits der Lehre einzuschlagen, den Schulbesuch zu verlängern oder den Einstieg in eine Ausbildung zu verschieben.“
Dabei seien diese Sorgen um ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt unbegründet. Unternehmen hätten ihre Ausbildungsangebote zu jeder Zeit auf hohem Niveau gehalten. Ferner sei die Stormarner Wirtschaft allgemein gut durch die Pandemie gekommen, merkt Christian Maack, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, an und wirbt wie Dr. Ulrich Hoffmeister, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung bei der Industrie- und Handelskammer Lübeck, und die Agenturleiterin für eine duale Ausbildung.
Die Azubis in spe für das duale System zu interessieren und zu gewinnen, müsse eines der Ziele sein. Dafür hat das Berufsberatungsteam inzwischen das Präsenzangebot an Schulen ausgebaut und intensiviert. Alle Teilnehmer des Azubi-Gipfeltreffens appellieren an Jugendliche, die sich noch nicht beworben haben: „Die Ausbildungsangebote sind da und die Chancen, selbst kurzfristig für dieses Jahr noch eine Ausbildungsstelle zu finden, sind besser denn je!“ Bis April dieses Jahres fiel die Zahl der bei der Agentur für Arbeit registrierten Bewerber gegenüber den Vorjahren deutlich zurück: Bezogen auf beide Kreise sind es 1126 Jugendliche (Stormarn: 548, Herzogtum Lauenburg: 578) – die niedrigste Zahl seit 20 Jahren.
Das Lehrstellenangebot setzt sich wie folgt zusammen: 2172 (Stormarn: 1344, Herzogtum Lauenburg: 828) – der vierthöchste Wert der vergangenen zehn Jahre. Davon sind noch 1342 Ausbildungsstellen vakant (Stormarn: 795, Herzogtum Lauenburg: 547). Ungeachtet dessen suchen 566 Bewerber (Stormarn: 269, Herzogtum Lauenburg: 297) noch eine Lehrstelle.
Diesbezüglich spricht Agenturchefin Kathleen Wieczorek die Unternehmen direkt an: „Die sollten jetzt nochmal aktiv werden und zum Beispiel wieder in großem Umfang Praktika für Schüler anbieten. Jeder fehlende Azubi heute ist eine fehlende Fachkraft von morgen!“

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So entlarven Sie Zensus-Betrüger

Stormarner Tageblatt  17.05.2022

Polizei gibt Sicherheitshinweise zur Volkszählung in Schleswig-Holstein

So sieht ein Zensusausweis aus.  Pressestelle Polizei Lübeck
So sieht ein Zensusausweis aus. Pressestelle Polizei Lübeck

Patrick Niemeier

Die sogenannte Volkszählung hat begonnen. Auch im Kreis Stormarn werden zahlreiche Mitbürger beim „Zensus 2022“ befragt. Um Betrügern gar nicht erst die Chance zu geben, dieses Verfahren auszunutzen, gibt die Polizei Hinweise, worauf man achten sollte und wie der Besuch der ausgewählten Haushalte abläuft.
Wenn ein Haushalt ausgewählt wurde, wird dieser darüber schriftlich informiert und auch der Name der Person und der Termin bekanntgegeben, an dem die Befragung stattfindet. Das bedeutet, dass es keine spontanen Besuche gibt, von denen die jeweiligen Bürger noch gar nichts wussten. Es wird auch eine Telefonnummer des Erhebungsbeauftragten bekanntgegeben. Die Befragung soll außerdem fünf bis zehn Minuten dauern.
Wer als Erhebungsbeauftragter bei den Bürgern vorbeischaut, um Daten abzufragen, wird sich auch ausweisen können. Denn dafür gibt es extra angefertigte Zensus-Ausweise. Diese sind aber nur in Zusammenhang mit einem amtlichen, normalen Personalausweis gültig. Die Polizeidirektion Ratzeburg, die auch für Stormarn zuständig ist, weist darauf hin, dass man sich beim Besuch eines Erhebungsbeauftragten den Personal- und den Zensusausweis vorzeigen lässt und dabei die Daten abgleicht.
„Der Zensus-Kontakt findet nur in dieser Form statt“, heißt es von Seiten der Polizei. Sollte es andere Formen der Kontaktaufnahme geben, bei denen die vermeintlichen Zähler behaupten, für den Zensus zu arbeiten, sollte die Polizei benachrichtigt oder sogar der Notruf gewählt werden. Gefragt wird durch die Interviewer nach der Anzahl, Alter und Geschlecht der Bewohnerinnen und Bewohner eines Haushalts sowie nach Bildungsabschluss, Beruf, Staatszugehörigkeit und Familienstand. Es werden keine Fragen zum Einkommen gestellt oder zum Corona-Impfstatus. Darauf weist die Polizei hin In Stormarn sind ungefähr 350 Erhebungsbeauftragte unterwegs.
Ungefähr zehn Prozent der Haushalte erhalten nach dem Zufallsprinzip einen Hinweis auf den (wie erwähnt schriftlich angekündigten) Besuch. Die Interviewer sind entsprechend ausgestattet und ausgebildet. Es wird dieses Mal erstmalig vor allem mit Tablets und nicht mehr mit Papierfragebügen gearbeitet. Das soll die Befragungen deutlich beschleunigen und auch die Nachbearbeitung einfacher gestalten.

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