Archiv der Kategorie: Presseartikel

Firmen weiterhin auf der Suche

Stormarner Tageblatt  05.08.2019

Auch Nachzügler können noch ihren Ausbildungsplatz finden

Grit Behrens, Geschäftsführerin Operativ bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. st

Grit Behrens, Geschäftsführerin Operativ bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. st

Bad Oldesloe Anfang August starten die ersten Jugendlichen mit ihrer Ausbildung. Das bedeutet aber nicht, dass es jetzt keine Chance mehr gibt, noch einen Ausbildungsplatz zu finden, erklärtGrit Behrens (Foto), Geschäftsführerin Operativ bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. Wer keine Ausbildungszusage hat, sollte daher schnell aktiv werden.

„Auch wenn jetzt schon viele in die Ausbildung starten, bestehen für die, die noch auf Ausbildungssuche sind, weiterhin gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz“, sagt Grit Behrens. „Etliche Unternehmen haben ihren Nachwuchs noch nicht an Bord und sind weiterhin auf der Suche.“ Erstmals ist die Zahl der Ausbildungsstellen, die zu diesem Zeitpunkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe – dieser umfasst die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg – noch nicht besetzt sind, auf gut 1000 gestiegen. Genau für 1031 Plätze haben die Unternehmen bislang keinen Ausbildungsnachwuchs finden können, davon 607 im Kreis Stormarn und 424 im Kreis Herzogtum Lauenburg. Auf Seiten der Ausbildungsbewerber sind im Kreis Stormarn aktuell insgesamt 256 ohne Ausbildungszusage.

Behrens appelliert an die noch suchenden jungen Menschen am Ball zu bleiben und die Angebote der Berufsberatung zu nutzen, um sich bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder Alternativen zum Wunschberuf helfen zu lassen.

Einstiegsmöglichkeiten bestehen bei den Ausbildungen, die zum 1. September starten, aber genauso ist ein späterer Ausbildungseinstieg keine Hürde. „In der Regel ist bis zu sechs Wochen nach dem üblichen Ausbildungsbeginn ein Einstieg in das laufende Ausbildungsjahr möglich“, erklärt Behrens. „Das hängt zum Beispiel auch vom Beginn der Berufsschule ab.“ Die Jugendlichen haben noch eine breite Auswahl. „Die über 1000 freien Ausbildungsstellen verteilen sich auf über 130 verschiedene Ausbildungsberufe.

Die meisten freien Ausbildungsstellen finden sich für Kaufleute im Einzelhandel (in Stormarn 66, im Herzogtum 35), Verkäuferinnen (in Stormarn 33, im Herzogtum 22) oder den Anlagenmechanikern (in Stormarn 20, im Herzogtum 22). „Aber es gibt auch noch Angebote für Gärtner, Friseure oder Kaufleute eCommerce. Genauso wird auch für weniger bekannte Berufe wie Seiler oder Stuckateur noch Nachwuchs gesucht. st

Termine bei den Berufsberatern können per Mail an badoldesloe.berufsberatung@arbeitsagentur.de, unter der kostenfreien Nummer 0800-4 555500 oder online unter www.arbeitsagentur.de/eservices vereinbart werden.

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Bad Oldesloe will die Stadtwette gewinnen

Stormarner Tageblatt  05.08.2019

Bad Oldesloe will die Stadtwette gewinnen

Bad Oldesloe Reportagen, Beiträge, Interviews und Live-Schaltungen – Bad Oldesloe steht im Fokus. Im Rahmen der Sommertour berichten NDR 1 Welle Nord und das Schleswig-Holstein Magazin eine ganze Woche lang, von heute an – Montag, 5. August, bis Sonntag, 11. August – aus der Kreisstadt.

Am Montag geht es mit der Verkündung der Stadtwette für Bad Oldesloe los: In seinem Tagesprogramm stellt NDR 1 Welle Nord die Wette vor, ab 19.30 Uhr gibt es dann eine ausführliche Erläuterung im Schleswig-Holstein Magazin im NDR-Fernsehen. Dann sind die Oldesloer gefordert, das Beste zu geben, um die Wette zu gewinnen. Es geht um nichts weniger als den Hauptpreis: Einen Tag lang freien Eintritt im Hansa-Park für alle Einwohner des Gewinnerortes. Neben Bad Oldesloe sind das Großenbrode, Elmshorn, Neumünster, St. Peter-Ording und das Amt Süderbrarup.

In den folgenden Tagen sind die NDR-Reporterteams von Hörfunk und Fernsehen in Bad Oldesloe unterwegs. Dabei informieren sie sich über den Stand der Wettvorbereitungen, sprechen mit Anwohnern und schalten auch mal live in das jeweilige Programm.

Während der Aufbauarbeiten für die Bühne auf dem Exer wird es zu Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer kommen, denn die Fläche steht von Donnerstag bis Sonntag nicht mehr als Parkplatz zur Verfügung. Auch während des Abbaus am Montag wird es Einschränkungen geben. Am Sommertour-Abend, Sonnabend, 10. August, sendet NDR 1 Welle Nord immer wieder live vom Veranstaltungsareal auf dem Parkplatz Exer. Das Schleswig-Holstein Magazin schaltet ab 19.30 Uhr live nach Bad Oldesloe, wenn es darum geht, ob die Sommertour-Gäste ihre Wette gegen den NDR gewinnen können.

Ob die Kreisstadt gewinnt oder nicht, auf jeden Fall wird danach munter gefeiert, mit der österreichischen Pop-Sängerin Christina Stürmer (Foto) und „Freestyle“ auf der Bühne. Übrigens, selbst die Straßensanierungsarbeiten an der B 75 werden für die Sommertour des Rundfunksenders vorzeitig fertiggestellt, die Stormarner Kreisstadt will sich natürlich von ihrer besten Seite zeigen. nie/ps

Veröffentlicht unter Presseartikel |

NDR-Stadtwette: Bald startet die große Gaudi auf dem Exer

Lübecker Nachrichten   03.08.2019

2014 mussten Oldesloer Wasser per Eimer in Container schöpfen – Montag gibt’s die Aufgabe

Die NDR-Stadtwette in Bad Oldesloe im Jahr 2014: Es galt, 3333 Liter Wasser binnen 20 Minuten in drei Container zu füllen. Der ASB füllte die Eimer im Entnahmebecken. Was diesmal auf die Oldesloer zukommt, wird am Montag bekanntgegeben. fotos: Dorothea von Dahlen/HFR

Bad Oldesloe. Topp, die Watte quillt: Lange ist es nicht mehr hin, dann steigt die große Wette, zu der NDR 1 Welle Nord und das Schleswig-Holstein-Magazin die Bewohner der Kreisstadt herausfordern. Es ist das dritte Mal in 14 Jahren, dass die Sommertour des Senders in Bad Oldesloe Station macht. Noch ist es ein gut gehütetes Geheimnis, welche Herkules-Aufgabe am Sonnabend, 10. August, zu bewältigen ist. Aber viele Oldesloer fiebern dem Ereignis schon jetzt entgegen. Und das nicht zuletzt, weil als Krönung des Tages ein Gratiskonzert mit der aus dem österreichischen Linz stammenden Pop- und Rocksängerin Christina Stürmer angekündigt ist.

Was da genau auf die Kreisstädter zukommt, vermag selbst Anna Plog vom Veranstaltungsmanagement der Stadt nicht zu sagen. Fest steht bis jetzt nur, dass wieder eine Gemeinschaftsaufgabe zu lösen ist, bei der die Oldesloer Hand in Hand arbeiten müssen, um zu gewinnen, wie 2014, als es galt, mit Eimern 3333 Liter Wasser binnen 20 Minuten in drei Container zu schöpfen. Worum es dieses Mal geht, wird erst am kommenden Montag, 5. August, zwischen 8 und 10 Uhr, im Radio durchsickern. „Ab dann müssen wir richtig Gas geben und noch einmal kräftig die Werbetrommel rühren“, sagt Plog. Zu Vereinen und Firmen in der Kreisstadt hat sie bereits Kontakt aufgenommen. „Denn je mehr Leute mitmachen, desto besser stehen unsere Chancen, die Wette zu gewinnen“, sagt die Rathausmitarbeiterin. Sie schätzt, dass aus ihrem Kollegenkreis auch 20 bis 30 Begeisterte dabei sein werden. „Leicht wird es aber sicher nicht, die Massen zu mobilisieren. Schließlich fällt die Veranstaltung mitten in die Urlaubszeit“, gibt Anna Plog zu bedenken.

Günter Knubbe vom Verein „Wir für Bad Oldesloe“ sieht darin aber gerade eine Chance. „Für die Ferienzeit ist es ein echtes Highlight. Wer Zeit hat, sollte auf jeden Fall mitmachen, um ein bisschen Spaß zu haben“, sagt er und erinnert an 2014, als die Oldesloer vor Vergnügen außer Rand und Band waren und das Eimerfüllen zum Schluss in eine wahre Wasserschlacht ausartete. In den sozialen Medien hat der engagierte „Stadtgestalter“ deshalb schon Reklame für die neue Wette gemacht und hofft, dass sich möglichst viele Kreisstädter an der Gaudi beteiligen.

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Großes Preisschießen in Bad Oldesloe

Stormarner Tageblatt   03.08.2019

Großes Preisschießen in Bad Oldesloe

Bad Oldesloe Die Oldesloer Bürgerschützengilde veranstaltet wieder ein großes Preisschießen für jedermann, bei dem es viele schöne Sachpreise und Gutscheine zu gewinnen gibt. Interessierte Teilnehmer haben mittwochs am 7. und 14. August zwischen 18 und 21 Uhr und am Sonnabend, 17. August, zwischen 16 und 18.30 Uhr die Möglichkeit, mit dem Kleinkalibergewehr ihre Schüsse abzugeben. Einzige Teilnahme- und Gewinnvoraussetzung ist das vollendete 18. Lebensjahr sowie die Anwesenheit bei der Preisverteilung am Samstag, 17. August, ab 19 Uhr. Zu den Hauptpreisen der vergangenen Jahre zählten u.a. Tablets oder Digitalkameras, Bohrhammer, Winkelschleifer oder Akkuschrauber, wertvolle Uhren und Sonnenbrillen, ein Fahrrad, oder aber auch hochwertige Gutscheine, z.B. für ein Wochenende in einem Wellnesshotel. Die diesjährigen Preise sind noch nicht abschließend bekannt, das Mitmachen lohnt sich aber in jedem Fall. Die Bürgerschützengilde freut sich über eine rege Beteiligung auf ihren Schießständen in der Sehmsdorfer Straße 12. Anmeldung nicht erforderlich. st

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Betrachtungen zum Wochenausklang: Aufbauend und abgehalftert

Stormarner Tageblatt   03.08.2019

Stormarner Wochenschau

Aufbauend und abgehalftert

Megi Balzer
Megi Balzer

Patrick Niemeier und Stephan Poost

Bauprofis Eine gute Nachricht aus Reinbek in dieser Woche. Im Dezember wurde eine erhöhte Asbestbelastung in einem Schulgebäude der Stadt festgestellt, in dieser Woche war Richtfest für den Ersatzbau. Zugegeben, ein wenig kleiner als der allseits gescholtene Berliner Flughafen (BER) ist das Gebäude, allerdings ist die Nachricht, dass in Deutschland öffentliche Bauten auch schnell gebaut werden können, erstmal eine gute Nachricht. Stellt sich doch die Frage, was können andere Bauherren aus Reinbek lernen?

Nachwuchs Knapp ein Drittel aller Beschäftigten beim Kreis Stormarn werden bis 2030 in den Ruhestand gehen. Es gibt also Bedarf nach neuen Arbeitskräften. Der Kreis baut vor und erhöht die Zahl der Auszubildenden, um für die kommenden Jahre gewappnet zu sein. Allerdings tritt der Kreis da in Wettbewerb mit der Wirtschaft, dem Handwerk und vielen sozialen Trägern. Überall fehlen Auszubildende und damit in wenigen Jahren der Nachwuchs. Wenn die geburtenstarken Jahrgänge nun in Kürze in Rente gehen, wird sich das Problem verschärfen. Eine Lösung ist nicht in Sicht.

Tristesse Kinder sind die Zukunft und Bad Oldesloe bezeichnet sich gerne auch als familienfreundliche Stadt im Grünen. Doch was in der Marketingsprache gut klingt, wird in Sachen Spiel- und Bolzplätzen nicht wirklich sichtbar. Ob städtische Anlagen oder Spielplätze in der Nähe von Wohnblocks mit osteuropäischem Plattenbau-Charme aus den 80ern – ein bisschen mehr Bemühen könnte man sich schon wünschen. Die Stadt hat das jetzt erkannt und verspricht Aufwertungen auf einem Teil ihrer 40 Spielplätze. Bei den Geländen an Wohnblocks sind die Besitzer gefragt oder das Engagement zum Beispiel der ja zum Teil schon etablierten Stadtteilzentren und Quartiersmanagements, die sich damit auch noch besser und nachhaltiger präsentieren könnten.

Inseldiskussion Der Oldesloer Bürgermeister möchte gerne die Bürgermeisterinsel – also quasi ja sein Territorium – aufwerten. Ihm schwebt eine kleine Open-Air-Fläche für Konzerte und Hochzeiten vor. Die Idee ist nicht schlecht, aber noch nicht politisch diskutiert und erst recht nicht beschlossen. Und schon hört man es in der sommerlichen Sitzungspause, dass manche Lokalpolitiker darüber nicht amüsiert sind. Es gilt zu hoffen, dass daraus nicht eine von Befindlichkeiten geprägte Diskussion am Thema vorbei wird, von denen die Lokalpolitik in der Kreisstadt sich nach diversen Schlammschlachten der vorhergehenden Wahlperiode in den meisten Ausschüssen gerade erholt zu haben schien.

Veröffentlicht unter Presseartikel |