Hier zu Hause – Recyclinghöfe: Fünf öffnen

Stormarner Tageblatt  28.03.2020

Recyclinghöfe: Fünf öffnen

Bad Oldesloe „Ab kommenden Montag sind wieder fünf Recyclinghöfe der AWSH geöffnet. Im Kreis Stormarn sind dies die Höfe in Bad Oldesloe und Bargteheide. In Kreis Herzogtum Lauenburg werden die Höfe in Wiershop, Grambek und Lanken geöffnet“, das teilt Olaf Stötefalke, Sprecher der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) mit: „Unter den gegebenen Bedingungen schafft die AWSH damit ein Entsorgungsangebot auf fünf Recyclinghöfen,

bei der die Kunden aber Bedingungen beachten müssen.“ Kunden sollten die Recyclinghöfe nur aufsuchen, wenn es sich um Abfälle aus „unumgänglichen Aktivitäten“ wie beispielsweise Umzug, Wohnungsauflösung oder aus anderer nicht aufzuschiebender Situation handelt. Der Einlass auf den Höfen wird auf jeweils maximal fünf Anlieferungen, die sich zeitgleich auf dem Hofgelände befinden dürfen, beschränkt. Die geltenden Hygiene- und

Abstandsregeln sind dabei einzuhalten. Am Samstag bleiben die Höfe geschlossen. Nach Möglichkeit sollen Zahlungen mit EC-Karte erfolgen. st Kontakt: www.awsh.de

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Auch auf dem Wochenmarkt Abstand halten

Stormarner Tageblatt  28.03.2020

Auch auf dem Wochenmarkt Abstand halten

Bad Oldesloe Die Wochenmärkte beleben die relativ ausgestorbenen Innenstädte. Für manche Mitbürger ist es nach eigener Aussage eine Art „Oase der Normalität“. Allerdings gelten auch dort die Corona-Vorsichtsmaßnahmen ohne Abstriche. „Ich sehe viele Menschen, die sich auch daran halten“, lobt Bad Oldesloes Stadtsprecherin Agnes Heesch. Jeder müsse dafür Sorge tragen, dass Abstände auch in Warteschlangen eingehalten werden. Marktbeschicker sollen auf einen ausreichenden Abstand zwischen den Ständen achten und Schlangebildungen vor Verkaufsständen generell vermieden werden. Aktuell soll auf längere Beratungsgespräche verzichtet werden und Kunden keine Ware anfassen, die sie nicht kaufen wollen. Die Verweildauer auf dem Wochenmarkt soll zudem insgesamt so kurz wie möglich gestaltet werden. Der Markt ist momentan eben kein Treffpunkt sondern dient nur der Versorgung. nie

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Betrachtungen zum Wochenausklang: Von Neuerungen und alten Werten

Stormarner Tageblatt  28.03.2020

Stormarner Wochenschau

Von Neuerungen und alten Werten

Megi Balzer

Megi Balzer

Dirk Gusick, Stephan Poost und Patrick Niemeier

Drive-In Diese ureigene US-amerikanische Idee, alles aus seinem Auto erledigen zu können, erlebt in der Corona-Krise eine Renaissance. Wenn nämlich – wie in Borstel und vielen anderen Orten – Personen mit Verdachtsfällen auf den Corona-Virus getestet werden. Allerdings sollte man das nicht ganz so locker sehen, wie unsere Karikaturistin: Apfeltaschen, Hamburger oder andere Leckereien wird es da nicht geben. Übrigens, Drive-In sagt man nur außerhalb der englischsprachigen Welt, denn Drive-through ist zum Beispiel für uns nur schwierig auszusprechen.

Solidarität In Krisenzeiten zeigt es sich, welche Vorteile das Leben auf den Dörfern bietet. Hier funktioniert die Solidargemeinschaft ohne große Planung und Aufrufe. Nachbarschaftshilfe gehört zur Tagesordnung. Wissen bei wem der Schuh drückt und dort helfen, wo Hilfe benötigt wird. Nicht nur jetzt, denn die Solidargemeinschaft funktioniert auf den Dörfern auch im Alltag, wenn alles seinen gewohnten Gang geht.

Irrtum Viele Menschen verhalten sich in manchen Supermärkten, als stehe die Zombiapocalypse bevor. Dass diese nicht eintritt, ist fast allen klar, auch wenn sich die aktuelle Situation ein wenig anfühlt, wie das erste Kapitel in diversen Apocalypseromanen oder das Intro eines entsprechenden Videospiels. Es gibt allerdings durchaus noch die „Smombies“ – Menschen, die die ganze Zeit ihr Smartphone vor dem Gesicht haben. Nun dachte man bei dieser besonderen zombieähnlichen Gattung, dass sie wenigstens ständig informiert sei. Doch diesen Mythos kann man nun ad acta legen, wenn „Smombies“ in der Oldesloer Innenstadt, während des kurzen Hochguckens vom Display tatsächlich die Frage stellen, ob man wisse, ob bestimmte Textilhändler pleite gegangen seien, weil sie plötzlich nicht mehr öffnen…

Teststrecke Der Corona-Virus ist eine ungewollte Teststrecke für Verwaltungen und Co. Denn plötzlich müssen Dinge digital umgesetzt werden, die man vor wenigen Wochen noch eher als Zukunftsprojekte sah. Ohne Publikumsverkehr in den Rathäusern kommt nun der Bürger nicht mehr zur Verwaltung, sondern die Verwaltung muss noch mehr schauen, wie sie zum Bürger kommt. Da setzen die Städte und Gemeinde verschiedene Prioritäten. Und plötzlich kommt auch eine Bürgermeisterin irgendwie sehr staatstragend daher, wenn sie aus dem eigenen Oval Office die Bürger per Video erreicht.

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Pflaster-Art-Festival auf Herbst verschoben

Stormarner Tageblatt  28.03.2020

Pflaster-Art-Festival auf Herbst verschoben

Pflaster-Art-Festival.nie
Pflaster-Art-Festival.nie

Bad Oldesloe Das „Pflaster-Art Straßenkünstler-Festival“ wird verschoben auf einen Termin im Herbst. Das hat Bürgermeister Jörg Lembke mitgeteilt. Die Veranstaltung sollte vom 8. bis 10. Mai in der Oldesloer Fußgängerzone stattfinden. „Aktuell haben wir zwar nur Veranstaltungssperren bis zum 19. April, aber man weiß ja nicht, wie die Situation sich entwickelt“, so Lembke. Zudem handele es sich um eine internationale Veranstaltung sei. „Es sind auch Künstler aus Italien dabei. Wir werden Anfang Mai nicht Menschen quer durch Europa hierher bekommen“, so Lembke.

Was die Verschiebung für den verkaufsoffenen Sonntag am 10. Mai heiße, sei ebenfalls nicht absehbar. Weitere Baustellen seien in naher Zukunft das Stadtfest (5. bis 7. Juni) und das große Kindervogelschießen (25. Juni) an dem jährlich über 3000 Kinder und Jugendliche teilnehmen. „Beim Stadtfest führen wir Gespräche, ob wir verschieben können“, so der Bürgermeister. „Das ist ja aber noch ein Blick in die Glaskugel“, so Lembke weiter. Die Entscheidung ob und wie große das Vogelschießen stattfinden werde, solle mit dem entsprechenden Vereine Ende April besprochen werden. nie

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Entscheidung übers Stadtfest im April

Stormarner Tageblatt  27.03.2020

Entscheidung übers Stadtfest im April

Bad Oldesloe Die Agentur tiedemann art production GmbH und die Kulturabteilung der Stadt Bad Oldesloe haben bei einer Telefonkonferenz abgestimmt, wie es mit dem Stadtfest 2020 weitergeht. Die Agentur hat bereits zwei erfolgreiche Stadtfeste in Bad Oldesloe durchgeführt. Und auch für das Stadtfest im Juni 2020 sind die Planungen weitgehend abgeschlossen. Nun stellt sich auch bei diesem lokalen Ereignis die Frage, ob es stattfinden kann. „Wir nehmen die Bedrohung durch das Corona-Virus sehr ernst“, so Sebastian Rupsch von der Agentur Tiedemann. „Und vielleicht kann das Stadtfest zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung am Ende tatsächlich nicht stattfinden.“ Dennoch möchte die Agentur eine Entscheidung nicht vorschnell treffen. Die endgültige Entscheidung über das Stadtfest ist auf den 20. April vertagt. st

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