Pressemitteilung der CDU Bad Oldesloe 06.01.2026
Bad Oldesloe, 06. Januar 2026 – Die CDU Bad Oldesloe übt deutliche Kritik an der aktuellen Situation des Winterdienstes in der Stadt. Seit Beginn der Schneefälle haben sich die neuen Einsatzzeiten der Mitarbeiter nach Ansicht der CDU als unzureichend erwiesen. Mit Blick auf mögliche stärkere Schneefälle in den kommenden Tagen droht aus Sicht der Christdemokraten ein winterdienstliches Chaos.
Der Vorsitzende der CDU Bad Oldesloe, Mathias Nordmann, erklärt dazu:
„Die Reduzierung der Einsatzzeiten des Winterdienstes um täglich sechs Stunden oder mehr führt – ganz abgesehen davon, dass wir diese Regelung von Anfang an als nicht ausreichend angesehen haben – offensichtlich auch nicht dazu, dass in der verbleibenden Zeit pünktlich und mit allen verfügbaren Mitteln an der Herstellung sicherer Straßen und Gehwege gearbeitet wird.“
Auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Jörn Lucas zeigt sich mit der aktuellen Lage unzufrieden und macht strukturelle Defizite in Organisation und Kommunikation der Stadtverwaltung verantwortlich:
„Die Zustände sind teilweise gefährlich – man läuft regelrecht Gefahr, sich die Knochen zu brechen. Besonders irritierend ist, dass in der Presse Äußerungen des Bauhofsleiters zu lesen waren, die Gründe dafür seien eine ‚politische Entscheidung‘. Tatsächlich handelt es sich hierbei jedoch um reines Verwaltungshandeln. Statt beispielsweise zusätzliche Stellenbedarfe für den Winterdienst anzumelden
oder alternative Lösungen aufzuzeigen, wurde im Zuge der Haushaltsberatungen lediglich zusätzliches Personal für die Baum- und Grünpflege eingeworben. Zudem stellt sich natürlich auch die Frage, was die Tarifparteien auf höheren Ebenen hier eigentlich vereinbaren und ob dort alle ihrer Verantwortung gerecht werden – dies entbindet den Bürgermeister jedoch nicht davon, die Verwaltung entsprechend zu organisieren. Andere Kommunen bekommen es schließlich auch hin!“
Die CDU Bad Oldesloe kündigt an, das Thema in der kommenden Sitzungsperiode politisch aufzugreifen. Eine entsprechende Anfrage an die Verwaltung wird derzeit vorbereitet; weitere Schritte, beispielsweise in Form von Anträgen, behält sich die CDU ausdrücklich vor.
Mathias Nordmann betont: „Es kann nicht sein, dass die Stadt ihre Leistungen im Winterdienst reduziert, obwohl der Personalbestand gleichbleibt, und gleichzeitig von den Bürgerinnen und Bürgern verlangt wird, gemäß Straßenreinigungssatzung die Begehbarkeit der von ihnen zu räumenden Gehwege länger sicherzustellen, als es der städtische Winterdienst tut, der von den Bürgern bezahlt wird. Dafür hat zu Recht niemand Verständnis.“
Die CDU fordert kurzfristige und praktikable Lösungen für die Einsatzplanung des Winterdienstes. Dazu zählt ausdrücklich auch die Beauftragung externer Unternehmen, um die Verkehrssicherheit zumindest für die kommenden Tage schnell und zuverlässig zu gewährleisten. Eine entsprechende Anregung hatten CDU-Mitglieder bereits früher im Finanzausschuss eingebracht, der Bürgermeister hatte dies jedoch abgelehnt. Angesichts der aktuellen Verhältnisse ist diese Haltung absolut unverständlich und sollte dringend noch einmal überdacht werden.
Abschließend sieht die CDU Bad Oldesloe ein wiederkehrendes Muster im Verwaltungshandeln. Mathias Nordmann erklärt: „Ob Schultoiletten, Digitalisierung oder nun der Winterdienst – wir sind zu zunehmend unzufrieden mit dem Management des Bürgermeisters. Wir vermissen eine klare Kommunikation sowie ein stringentes und vorausschauendes Handeln der Verwaltungsleitung.“ Fotos: CDU Bad Oldesloe





