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Vorstand der CDU Bad Oldesloe spricht sich deutlich pro Söder aus!

Mitteilung der CDU Bad Oldesloe   17.04.2021

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Stormarner Wochenschau: Die Realität ist nicht immer nur schön

Stormarner Tageblatt  17.04.2021

Die Realität ist nicht immer nur schön

Karikatur: Megi Balzer
Karikatur: Megi Balzer

Patrick Niemeier und Volker Stolten
Realitäten
Es ist Stormarn insgesamt schlecht gelungen Risikogruppen in der ersten und zweiten Corona-Welle zu schützen. Das muss leider, ohne individuelle Schuldzuweisung, die Erkenntnis sein, wenn wir sehen, dass Stormarn die höchste Todesrate in der Gruppe der Corona-Infizierten aufzuweisen hat. Insgesamt sind die Werte konstant seit Oktober relativ hoch im Kreis im Vergleich zu anderen Regionen in Schleswig-Holstein. Sind das die Pendler? Oder ist es die Sorglosigkeit? Oft wurde die Redaktion verwundert gefragt, woher denn bloß die zahlreichen Infektionen kommen. Wenn man sich dann zum Teil in den Einkaufsstraßen der größeren Städte umschaut, wundert man sich eigentlich weniger. Es scheint bei zu vielen Menschen nicht angekommen zu sein, dass es noch immer um Menschen geht, die schwer erkranken, um Menschen die sterben. Wer die Existenz des Virus leugnet oder mit den immer noch blödsinningen Grippe-Vergleichen kommt, ist sowieso für jede demokratische, seriöse Diskussion verloren. Bei vielen anderen sollte man vielleicht malwieder darauf hinweisen, dass es sich um eine Pandemie handelt und um keine Theorie-Diskussion über Regeln, Freiheit und staatsphilosophische Exkurse oder persönliche Einschätzungen zum Thema „das finde ich gut“ oder „das mache ich nicht mit“.

Impfen I – der Vergleich
Erinnern Sie sich noch an die TV-Werbung aus den 1990er Jahren für ein Handgeschirrspülmittel, bei der es um einen erbitterten Spül-Wettkampf ging? Nein! Also, es waren einmal zwei Dörfer in Spanien: Villarriba und Villabajo, die feierten jedes Jahr ein großes Fest. Doch beim anschließenden Abwasch war das eine Dorf wegen des richtigen Mittels viel früher fertig als das andere. Und der Slogan hieß: „Während Villarriba schon wieder feiert, wird in Villabajo noch geschrubbt.“
So ähnlich verhält es sich beim Impfen: Während Israel, Großbritannien oder die USA wegen der richtigen Schritte beim Impfen langsam wieder ans Feiern denken, wartet die EU, wartet Deutschland noch auf den Stoff, der dem Virus den Garaus machen soll. Und das zieht natürlich Kreise, bis hinunter nach Stormarn. Denn wenn Berlin, München oder Hamburg keinen Impfstoff in Hülle und Fülle haben, hat ihn der Kreis Stormarn schon gar nicht.
Dabei hat der Kreis alles richtig gemacht und in Pandemie-Zeiten erfolgreich aufs Tempo gedrückt. Bereits Anfang Januar wurde das 1. Impfzentrum in Bad Oldesloe eingeweiht und die erste Dosis verabreicht. Jetzt haben wir April. Und Stormarn hat wieder seine Hausaufgaben gemacht und Dutzende von Schnelltest-Stationen aus dem Boden gestampft. Erst kürzlich wurde in der „Stadt der Linden“ die 7. Station im Sporttreff des TSV Bargteheide eröffnet – schnell und unbürokratisch. Daumen hoch!
Der Schnelltest ist natürlich enorm wichtig. Keine Frage. Aber im Kampf gegen die Pandemie steht und fällt alles mit der Impfung. Doch ohne Impfstoff sieht es schlecht aus. Auf den haben die Kommunen in Stormarn leider keinen Einfluss. Ansonsten wäre der Kreis vermutlich schon komplett durchgeimpft. Die Großen dürfen, können es aber nicht. Und die Kleinen können es, dürfen aber nicht. Der blanke Hohn.

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Königstraße: Vollsperrung verlängert

Stormarner Tageblatt  17.04.2021

Umleitungen bis zum 23. April über die Salinenstraße und Hamburger Straße

Die Königstraße bleibt noch länger in beide Richtungen voll gesperrt.  Patrick Niemeier
Die Königstraße bleibt noch länger in beide Richtungen voll gesperrt. Patrick Niemeier

BAD OLDESLOE Eigentlich sollte bis zum Schulanfang nach den Osterferien die derzeit voll gesperrte Königstraße in Bad Oldesloe direkt an der Stadtschule und der Bibliothek wieder freigegeben werden.

Fernwärmenetz: Arbeiten werden verlängert

Daraus wird allerdings nichts, wie die Vereinigten Stadtwerke mitteilten. Die Baumaßnahmen am Fernwärmenetz müssten durch zusätzlich anfallende Reparaturarbeiten verlängert werden.
Verkehr wird über Salinenstraße und Hamburger Straße umgeleitet
Daher wird die Vollsperrung zwischen Kirchberg und dem Zebrastreifen vor der Bibliothek bis 23. April ausgeweitet. Der Verkehr wird weiterhin über die Salinenstraße und die Hamburger Straße umgeleitet. nie

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Baggern für die neue Wohnanlage im Oldesloer Claudius-Quartier

Lübecker Nachrichten   16.04.2021

Gestern ging es los: Mit sechs Stadtvillen beginnt die NP Projektentwicklung aus Mölln, ein größeres Bauprojekt im boomenden Wohnviertel der Kreisstadt zu verwirklichen

Von Dorothea von Dahlen

Spatenstich zur neuen Wohnanlage „Fasanenhof“ in Bad Oldesloe mit Architektin Filipa Borges, Michael Kroll, Geschäftsführer von Kroll Immobilien, und Bauleiter Kay Reinicke (v. l.). Projektentwickler Marcus Pape thront auf dem Bagger.foto: Dorothea von Dahlen

Bad Oldesloe. Das Quartier rund um den Oldesloer „Claudiussee“ boomt wie kein anderes. Ganz aktuell haben im Osten des Gebiets die Bauarbeiten für eine neue Wohnanlage namens „Fasanenhof“ begonnen. Im Rahmen des Bebauungsplans 107 entstehen dort sechs Stadtvillen mit insgesamt 72 Eigentumswohnungen. Dabei handelt es sich um den ersten Bauabschnitt eines größeren Vorhabens, das Geschäftsführer Marcus Pape und das Planungsteam der NP Projektentwicklung GmbH in den kommenden Jahren realisieren wollen. Alles in allem investiert das Möllner Unternehmen nach heutigem Stand 42 Millionen Euro in Bad Oldesloe.

Baggerfahren als Lebenswunsch

Bevor aber Stein auf Stein geschichtet werden kann, sind noch einige Vorbereitungen zu treffen. Schließlich erhebt sich auf dem Grundstück ein riesiger Sandhügel. „27 000 Kubikmeter Boden muss erst einmal abtransportiert werden, bevor wir so richtig loslegen können“, sagte Marcus Pape am Donnerstag beim ersten Spatenstich, der genau genommen eigentlich gar keiner war. Statt die Erde mit Muskelkraft zu schippen, erklomm Pape selbst den schon bereitstehenden Bagger. „Das stand schon immer auf meiner Lebens-To-do-Liste“, sagte der Geschäftsführer lachend und startete den Motor. Während er gekonnt die erste Schaufel Sand symbolisch beiseite räumte, standen an der Zufahrt zum Gelände bereits die ersten Kieslaster in der Warteschleife. Über mehrere Wochen werden nun 80 Lkw pro Tag hin- und herfahren, bis die nötige Baufreiheit geschaffen ist.

Sechs statt sieben Stadtvillen

Anders als in der ursprünglichen Planung vorgesehen, entstehen nun sechs statt sieben Wohnhäuser, die drei Etagen plus ein Staffelgeschoss hoch sein werden. „Manchmal ergibt sich erst in der Feinplanung, wie viele Gebäude tatsächlich auf ein Grundstück passen“, erklärte Pape. Die Wohnfläche beträgt ihm zufolge insgesamt 5250 Quadratmeter, die sich auf Zwei- bis Vierzimmerwohnungen mit einer Größe zwischen 46 und 110 Quadratmeter verteilen.

„Fasanenhof“ mit gehobenem Standard

Wie Immobilienmakler Michael Kroll berichtete, dessen Büro die Vermarktung des Objekts übernommen hat, entsprechen alle Häuser in puncto Energieeffizienz dem Standard KFW 55 und bieten den Bewohnern gehobenen Standard etwa mit Fußbodenheizung, Aufzug und Tiefgarage. Letztere unterkellert gewissermaßen fast den gesamten „Fasanenhof“, weshalb mit dem Ausbau als erstes begonnen wird. „2500 Kubikmeter Beton muss für die Sohle der Tiefgarage geschüttet werden“, berichtete Bauleiter Kay Reinike von der Meier Hoch-/Tiefbau GmbH aus Schwarzenbek. 90 Plätze stehen darin später den Bewohnern und ihren Gästen zur Verfügung.

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Oldesloer Wald wächst um 5000 Bäume

Lübecker Nachrichten   16.04.2021

Trockenheit, Stürme und Borkenkäfer setzen der „grünen Lunge“ zu – Stadt pflanzt heimische Arten

Von Dorothea von Dahlen

Marc A. Schönert von der Oldesloer Stadtverwaltung im Kneeden, einem Wald, der der Stadt gehört.fotos: Dorothea von Dahlen/hfr

Bad Oldesloe. Dem Wald geht es gar nicht gut. Zu warme Winter, Trockenheit und der Befall mit Schädlingen lässt auch die „grüne Lunge“ in Bad Oldesloe stellenweise schwächeln. Da kommt ein Programm zur Aufforstung, das die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem zuständigen Bezirksförster zur Aufforstung gestartet hat, gerade richtig. Um mehr als 5000 neue Bäume soll der Stadtwald ergänzt werden, eine Aktion, die freilich auch dem Klimaschutz zugutekommt. Neu bepflanzt werden der Kneeden und auch der Totenredder.

Oldesloer wissen ihren Wald zu schätzen

„Wir erleben es ja gerade wieder sehr deutlich. Immer mehr Menschen gehen raus in die Natur, flüchten aus ihren Wohnungen und suchen Erholung in unseren Waldgebieten“, sagt Marc A. Schönert, bei der Stadtverwaltung seit einem Jahr als Nachfolger von Dr. Kurt Soeffing für ökologische Themen im Bereich Tiefbau zuständig. Das zeige, wie wichtig den Oldesloern der Erhalt und die gute Pflege der Natur sei. Abgesehen davon, sei es ohnehin schon aus forstlicher Sicht geboten, die Waldgebiete nachhaltig zu bewirtschaften und den Baumbestand auf lange Sicht gesund zu halten.

Warme Winter: Ein Paradies für Borkenkäfer

Wie Schönert an einer Fichtenschonung zeigt, besteht sogar dringend Handlungsbedarf. Denn an einigen Stämmen sieht man schon von Weitem, das sich hier seit geraumer Zeit der Borkenkäfer gütlich tut. Ihre Rinde ist fast komplett abgefressen, darunter sind deutlich die Fraßspuren des Schädlings zu erkennen, die wie die Zeichen einer Geheimsprache ins Holz geritzt sind. „Warme Winter sind für ihn das Paradies. Da entwickelt er sich gut“, sagt Schönert. Zur Bekämpfung des Borkenkäfers könnten zwar Fallen mit Lockstoffen aufgestellt werden, aber das sei zeitintensiv, da sie regelmäßig kontrolliert und geleert werden müssten. Doch nicht nur der Käfer werde dem Nadelbaum zum Verhängnis. Die Fichte habe tellerartige Wurzeln, was sie nicht nur anfälliger bei Stürmen mache, sondern auch unfähig, Wasser aus der Tiefe zu ziehen. Sie leide deshalb stärker als andere Arten unter Trockenheit.

Forst setzt auf heimische Arten

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