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Oldesloer Bauamtsleiter wechselt zum Kreis

Lübecker Nachrichten   15.12.2018

Vom Rathaus in die Kreisverwaltung: Thilo Scheuber übernimmt am 1. Juli den Posten des Bauamtsleiters in Stormarn

Handschlag am Rande des Kreistagssitzung: der neue Bauamtsleiter des Kreises, Thilo Scheuber aus Bad Oldesloe (l.), und Stormarns Landrat Henning Görtz.  foto: mc

Bad Oldesloe. Personeller Paukenschlag in der Kreisstadt: Bad Oldesloes Bauamtsleiter Thilo Scheuber wechselt im Sommer zur Stormarner Kreisverwaltung. Er übernimmt dort den Posten von Klaus Kucinski, der im nächsten Sommer nach mehr als 30 Jahren im Stormarner Bauamt in Rente geht. Scheuber ist gebürtiger Oldesloer und führt seit 2014 das Bauamt in seiner Heimatstadt. Er hatte sich damals gegen mehr als 50 Bewerber durchgesetzt.

Bei der Kreisverwaltung waren jetzt zehn Bewerbungen eingegangen. Nach einem Auswahlverfahren waren noch zwei Kandidaten übrig, die sich am Mittwoch auf der Sitzung des Hauptausschusses des Kreises im nicht-öffentlichen Teil vorstellten. Neben Scheuber war noch ein Mann aus Hamburg im Rennen, die Kreispolitiker entschieden sich am Ende mit sehr großer Mehrheit für den 37-jährigen Oldesloer.

Am Donnerstag hatte Scheuber Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke davon unterrichtet. Bereits gestern wurde er im Rahmen der Kreistagssitzung offiziell von Landrat Henning Görtz vorgestellt. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Görtz im Plenum.

Für Scheuber ist es ein weiterer Karriereschritt. Als er fast auf den Tag genau vor fünf Jahren als neuer Oldesloer Bauamtsleiter vorgestellt wurde, war er 32 Jahre alt. „Beim Kreis kann ich jetzt noch globaler und abstrakter planen“, sagte Scheuber, der aber bis zum Juli einige städtische Projekte weiter voranbringen will.

„Für uns ist der Weggang von Thilo Scheuber ein herber Verlust“, sagt Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke. „Persönlich gönne ich es ihm jedoch sehr. Und es ehrt die Stadt, dass der Kreis ihn haben will.“ Lembke will nun schnell einen geeigneten Nachfolger finden. Für eine so exponierte Stellung werde das jedoch schwierig, so der Bürgermeister.

„Für die Stadt tut es mir leid, aber ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, sagte Wolfgang Ger­stand, CDU-Kreistagsabgeordneter aus Bad Oldesloe und Vorsitzender des Wirtschafts-, Bau- und Planungsausschusses. „Thilo Scheuber ist sehr gut qualifiziert und hat seinen Beruf von der Pike auf gelernt.“ Nach seiner Berufsausbildung zum Zimmerer und Architektur-Studium mit Auszeichnung arbeitete er in renommierten Architekturbüros in Hessen und Hamburg, bevor er wieder zurück in die Heimat kam. In Bad Oldesloe habe er die großen Herausforderungen in einem politisch schwierigen Umfeld sehr gut gemeistert, so Wolfgang Gerstand.

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Oldesloes Bauamtsleiter wechselt zum Kreis

Stormarner Tageblatt   15.12.2018

Thilo Scheuber steigt Karriereleiter weiter rauf / Bittere Pille für die Stadtverwaltung

Fünf Jahre her:  Thilo Scheuber (links) bei seiner Ernennung zum Oldesloer Bauamtsleiter mit dem   damaligen Bürgermeister Tassilo von Bary am 16. Dezember 2013. nie
Fünf Jahre her: Thilo Scheuber (links) bei seiner Ernennung zum Oldesloer Bauamtsleiter mit dem damaligen Bürgermeister Tassilo von Bary am 16. Dezember 2013. nie

Patrick Niemeier Bad Oldesloe Das ist für die Oldesloer Stadtverwaltung ein Schlag ins Kontor. Die sowieso schon an Personalnot – besonders auch im Bauamt – leidende Verwaltung der Kreisstadt verliert ihren Leiter. Und das ausgerechnet an die Kreisverwaltung. Landrat Dr. Henning Görtz bestätigte auf Nachfrage, dass Thilo Scheuber beim Kreis ab Juni 2019 die Nachfolge von Klaus Kucinksi als Leiter des Fachbereichs Bau, Umwelt und Verkehr antritt. Die Öffentlichkeit und die Politik wurden über diese Besetzung im gestrigen Kreistag informiert.

Die Entscheidung über diese Besetzung war im nicht-öffentlichen Teil des Hauptausschusses gefallen. Für Scheuber, der es in Bad Oldesloe auch gerade wegen der Personalnot in seiner Abteilung als Bauamtsleiter nicht immer leicht hatte, ein echter Karrieresprung.

Seine Verpflichtung war exakt vor fünf Jahren am 16. Dezember 2013 in einer Stadtverordnetenversammlung in Bad Oldesloe bekanntgegeben worden. Am 1. Mai 2014 trat er dann sein Amt an. In seine Zeit fielen viele größere Projekte in Bad Oldesloe, wie zum Beispiel die Fertigstellung des Kultur- und Bildungszentrums, die Travearkaden auf dem ehemaligen Postgelände, das Neubaugebiet „Claudiussee“, der Realisierungswettbewerb Königstraße auf dem ehemaligen VHS-Gelände oder der Kreisel am Kurpark. Auf den Weg brachte er unter anderem auch die anstehende Umgestaltung der Hagenstraße, An- und Neubauten für mehrere Schulen und Kitas sowie den neuen Kreisverkehr, der am Sülzberg entstehen soll.

Erst kürzlich hatte Bürgermeister Jörg Lembke über Personalnot in der Verwaltung geklagt. Es sei enorm schwierig, Personal zu finden. Daher käme es unter anderem im Bauamt zu manchen Staus bei der Abarbeitung, weil Stellen vakant sind. Teilweise gebe es gar keine Bewerbung auf Ausschreibungen. Knapp 30 Stellen sind bei der Stadtverwaltung momentan unbesetzt. „Wir verlieren gute Mitarbeiter zu oft an andere Verwaltungen, wie zum Beispiel an den Kreis, der gerade aufrüstet“, sagte Lembke vor gut einer Woche im Finanzausschuss im Rahmen seiner Aufgabenkritik.

Landrat Görtz versteht diese Sorge. „Leider ist es so, dass wir Mitbewerber auf dem Markt sind. Gutes Personal ist gefragt. Ab und an kannibalisieren wir uns. Wenn ich jemanden mit Verwaltungserfahrungen einstelle, weiß ich, dass er woanders fehlen wird“, sagte er im Rahmen eines Vorgesprächs zum gestrigen Kreistag. „Manchmal ist es so, dass jemand aus einer der Städte zu uns wechselt, manchmal ist er aber auch so, dass wir jemanden an die Stadtverwaltungen verlieren“, ergänzte Stormarns Landrat.

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Betrachtungen zum Wochenausklang: Für Fachkräfte gibt es keine App

Stormarner Tageblatt   15.12.2018

Stormarner Wochenschau

Für Fachkräfte gibt es keine App

„Ich war schon drin, da gibt es auch keine Bewerber!“Megi Balzer
„Ich war schon drin, da gibt es auch keine Bewerber!“Megi Balzer

Stephan Poost Mitarbeiterjagd Überall in den Verwaltungen werden neue Stellen geschaffen. In der Kreisstadt, in Bargteheide und auch im Kreis. Doch der Arbeitsmarkt hält kaum noch ausgebildete Bewerber bereit. Es ist schwer, die Stellen zu besetzen. Da hilft auch der Gang zur Arbeitsagentur wenig. Zumindest hier scheint der viel zitierte Fachkräftemangel durchzuschlagen. Möglicherweise ist das Problem allerdings auch hausgemacht. Oder haben alle Kommunen in der Vergangenheit bedarfsgerecht ausgebildet? Schließlich war die Altersstruktur der Mitarbeiter in den Verwaltungen kein Geheimnis. Fatal allerdings, wenn sich jetzt Kreis und Kommunen nun die besten Mitarbeiter gegenseitig abjagen müssen.

mangelhaft Das Entscheidungen in der Vergangenheit bis weit in die Zukunft wirken, zeigt auch das Schulzentrum in Reinbek. 1974 wurde der erste Bauabschnitt des Zentrums gebaut. Heute weiß man, dass damals gesundheitsgefährdende Baustoffe verbaut wurden, wie Asbest. Jetzt stellt sich die Frage: Vollsanierung oder Abriss und Neubau? Solche Schulzentren aus Beton, viel Glas mit vielen Ecken und Kanten entstanden Anfang der 1970er Jahre überall in Deutschland. Schon 25 Jahre später mussten einige der Gebäude umfangreich saniert werden. So stellen sich zwei Fragen: Zum einen, wie kann es sein, dass eine Asbestbelastung der Atemluft in dem Schulzentrum solange unentdeckt bleibt? Zum anderen, warum haben Architekten, Bauingenieure und Baufirmen damals so einen schlechten Job gemacht? Schließlich gibt es einige Schulgebäude im Land, die noch aus der Kaiserzeit stammen. Klar, auch diese Gebäude müssen modernisiert werden, aber diese Probleme gab es mit den alten Gebäuden nicht.

App-Hilfe Mit einer neuen App wollen die Kreise Stormarn, Ostholstein und Herzogtum Lauenburg dafür sorgen, dass noch schneller Hilfe bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen eintrifft. Grundsätzlich erst einmal eine gute Idee. Nur sollte man darauf achten, dass hier nicht wieder Aufgaben an Ehrenamtliche ausgelagert werden. „Es ist kein Ersatz für Notarzt und Rettungswagen“, so Ostholsteins Landrat Sager bei der Vorstellung der App. Wir werden das beobachten.

Weihnachtsfreude Eine schöne Idee, die immer öfter Schule macht. Unternehmen verzichten auf Weihnachtsgeschenke und spenden dafür einen namhaften Betrag ein soziale oder kulturelle Institutionen. Wie die WAS, die in dieser Woche 1200 Euro der Beratungsstelle Frau & Beruf Stormarn zur Verfügung stellte. So liegen in diesem Jahr eben einige Weinflaschen weniger unter den Tannenbäumen, die Beratungsstelle kann sich jedoch über einen neuen Computer samt Drucker freuen. Zur Nachahmung empfohlen.

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Parknot vor dem Travebad nicht behoben

Stormarner Tageblatt   14.12.2018

Parknot vor dem Travebad nicht behoben

Travebad Parkplatznie
Travebad Parkplatznie

Bad Oldesloe Vor dem Travebad in Bad Oldesloe sollen hauptsächlich die Nutzer des Hallenbades parken. So sehen es die Stadtwerke Bad Oldesloe und die Sicht ist natürlich auch nachvollziehbar. Denn oft ist der Parkplatz überfüllt. Zunächst war daher auf dem städtischen Parkplatz eine Parkscheiben–Regelungen (aktuell vier Stunden freies Parken) eingeführt worden. Gebracht habe das nichts, sagt Jürgen Fahl, Leider der Oldesloer Stadtwerke. Noch immer parken dort Kindergarteneltern, Stormarnhallennutzer und Innenstadtbesucher. „Wir würden uns daher eine kostenpflichtige Schrankenlösung wünschen“, so Fahl. Die CDU zeigte sich der Idee gegenüber offen. Doch SPD, Linke und Grüne machten im Hauptausschuss klar, dass sie die Diskussion nicht erneut aufnehmen wollen. nie

 

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Wirtschaftsvereinigung kritisiert

Stormarner Tageblatt   12.12.2018

Offener Brief an den Veranstalter des „Late Night Shopping“-Events

Bad Oldesloe In einem Offenen Brief an den Veranstalter des angekündigten Events „Late Night Shopping“, Olaf Birkholz alias Joe Berneau, bittet die Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe gemeinsam mit den Eventbetrieben Hagen, LED Events, den Vereinen Wir für Bad Oldesloe, Haus und Grund, Klngstdt sowie mit dem Koordinator der verkaufsoffenen Sonntage Hans-Jörg Steglich und zahlreiche Bad Oldesloer Händlern um die Überprüfung der Veranstaltung Late Night Shopping in Bezug auf ihre Imagewirkung und Nachhaltigkeit. Dabei äußern die Unterzeichnenden, dass eine Veranstaltung Late Night Shopping durchaus eine gute Veranstaltungsidee sein könne, um die Frequenz in der Innenstadt zu erhöhen. Sie befürchten jedoch, dass aufgrund der geringen Zahl teilnehmender Geschäfte falsche Erwartungen bei Geschäftsleuten und Besuchern geweckt werden und ein Imageschaden drohe.

„Bei allen Bemühungen um das Image unserer Stadt und ihrer Unternehmer sowie um die Belebung der Innenstadt muss die Qualität ein wesentliches Merkmal sein. Dazu gehören tragfähige Konzepte und professionelle Umsetzung. Wir brauchen Aktionen, die positiv in die Region ausstrahlen“, so Nicole Brandstetter, die Sprecherin der Wirtschaftsvereinigung.

„Ich bin irritiert, warum diese Kritik. Ich bitte die Oldesloer hinzugehen und sich selbst ein Urteil zu bilden“, so Olaf Birkholz, der nun mit sieben teilnehmenden Geschäften erst einmal klein anfangen will. Für 2019 plant er vier bis sechs ähnliche Veranstaltungen in Bad Oldesloe.

Ideen für Bad Oldesloe hat Olaf Birkholz noch einige. So kann er sich vorstellen, im kommenden Jahr ein Marktvergnügen auf dem Marktplatz zu veranstalten. „Warum nicht so eine Veranstaltung im Wechsel mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Stadtfest?“, fragt er. An entsprechenden Plänen arbeitet er, Anfragen bei der Stadt oder gar Genehmigungen gebe es dafür jedoch noch keine. Weitere Ideen sind ein Konzert auf dem Exer oder ein sogenannter „Entenmarsch“. Eine Musikveranstaltung mit verschiedenen Künstlern und Musikstilen.

Das „Late Night Shopping“ soll am 15. Dezember in Bad Oldesloe stattfinden. In den sieben teilnehmenden Geschäften treten verschiedene Künstler auf. Angekündigt sind unter anderem Big Harry, Frl. Menke, Nina la Vida und weitere Sängerinnen und Sänger. ps

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