Archiv des Autors: CDU Bad Oldesloe

>>> Politiker und Parteien haben das Wort: Bei Entscheidungen genauer hinschauen

Markt Bad Oldesloe Wochenzeitung   25.11.2020

Bei Entscheidungen genauer hinschauen

Liebe Oldesloerinnen, liebe Oldesloer.

Ein Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, das bei vielen in jeder Hinsicht im Gedächtnis bleiben wird. Durch die Corona-Pandemie hat sich unser Leben verändert, sowohl im Positiven aber auch sichtbar im Negativen.

Positiv? Ja! Wir alle haben viele Tugenden wiedergefunden wie Menschen zu helfen und zu unterstützen, wo wir vielleicht vorher weg gesehen hätten. Hier möchte ich vielen Organisationen, z.B. Oldesloe hilft sich, die Oldesloer Tafel und vielen anderen meinen Dank aussprechen. Sie leisten ehrenamtlich ohne ihren Namen hervorzuheben Großartiges.

Jens Wieck      Foto: CDU/hfr

Negativ. Viele haben mit den Einschränkungen zu kämpfen. Existenzängste und familiäre Sorgen haben und werden bei vielen seelische Spuren hinterlassen. Diese aufzufangen sollte unsere oberste Priorität sein.

Auch unsere Stadt hat sich verändert. Einnahmen brechen weg, Ausgaben kommen auf den Prüfstand. Die aktuelle Haushaltslage lässt momentan wenig Spielraum zu. Deshalb ist es wichtig, bei allen Entscheidungen der Stadt und der Politik genauer hinzuschauen, was wirklich wichtig ist und was auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann. Nur so können wir handlungsfähig bleiben, damit auch in den nächsten Jahren alle Herausforderungen zum Wohle der Bürger und der Stadt getätigt werden können. Es wird sicherlich schwer, viele dieser Entscheidungen zu verstehen. Dennoch seien sie gewiss, das jede Entscheidung zum Wohle aller getroffen wird, auch wenn es im ersten Moment nicht danach aussieht.

Viele kennen mich als Querdenker und wissen, dass mein Hauptaugenmerk sowohl sozialer Gerechtigkeit als auch vielen Bürgerinteressen gilt. Dabei ist es mir besonders wichtig, keine Stammtischparolen zu verbreiten, sondern machbare konstruktive Lösungen zu finden. Deshalb versuche ich weiterhin meine Kraft für alle einzusetzen. Ein kleiner Dank gilt daher meiner Fraktion, da sie mir einen gewissen Spielraum ermöglicht, meine Vorstellungen umzusetzen.

Liebe Oldesloerinnen, liebe Oldesloer. Auch wenn durch Corona vieles im anderen Licht erscheint, wünsche ich allen eine besinnliche Adventszeit, ein friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mögen alle ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

Jens Wieck

CDU-Stadtverordneter

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Bahnhof wird aufgemöbelt

Stormarner Tageblatt  25.11.2020

Bad Oldesloe: Umstellung auf LED-Beleuchtung und verbesserte Aufenthaltsqualität

50.000 Euro fließen in die Verbesserung des Bahnhofs der Kreisstadt. niemeier
50.000 Euro fließen in die Verbesserung des Bahnhofs der Kreisstadt. niemeier

Patrick Niemeier Bad Oldesloe Der Bad Oldesloer Bahnhof und einige Handwerksbetriebe profitieren jetzt von einem bundesweiten Soforthilfeprogramm. Aus dem Programm des Bundes für Handwerksbetriebe fließen 50.000 Euro in Sanierungs- und Verschönerungsmaßnahmen in der Kreisstadt.
Vor allem fließt das Geld in eine kurzfristige Komplettumstellung auf LED-Beleuchtung schon bis zum Jahresende. Damit wird auch umweltschonend langfristig Energie gespart. Außerdem soll neben dieser energetischen Sanierung auch die Aufenthaltsqualität verbesser werden, heißt es von Seiten der Deutschen Bahn.
Vor allem mittelständische Handwerksunternehmen seien mit den Renovierungsarbeiten beauftragt worden. Somit profitieren Handwerk, Bahnreisende und die Eisenbahninfrastruktur gleichermaßen, teilt die DB mit.
Mit dem Sofortprogramm setzt der Bund einen kurzfristigen Konjunkturimpuls zur Förderung von Handwerksbetrieben in Deutschland. Hierfür stellt er der Deutschen Bahn bundesweit bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung, die im Jahr 2020 für Handwerkerleistungen verwendet werden. Darüber hinaus beteiligt sich die DB mit Eigenmitteln an der Verschönerungskur. In Hamburg und Schleswig-Holstein werden insgesamt 3,3 Millionen Euro investiert, 50.000 Euro davon in Bad Oldesloe.

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Ein riesiger Nordmann für Bad Oldesloe

Lübecker Nachrichten   24.11.2020

Klimaschutz: Statt auf viele kleine Deko-Tannen setzt Bad Oldesloe auf vier riesige Weihnachtsbäume für die Innenstadt – Gestern wurden sie aufgestellt

Von Sven Wehde

Schön gewachsen und mit zwölf Metern Höhe ein echter Riese: der Weihnachtsbaum von Bad Oldesloe.Fotos: Sven Wehde

Bad Oldesloe. Es ist noch nicht einmal Dezember, aber für die Bad Oldesloer ist an diesem Montagmorgen bereits Bescherung. Gebracht werden die Geschenke von zwei großen Lkw. Sie transportieren die Weihnachtstannen, die in der Adventszeit die richtige Stimmung in der Stadt verbreiten sollen. Es dauert keine halbe Stunde, dann steht die zwölf-Meter-Tanne auf dem Markt. Lieferant ist Sönke Reiners vom Hof Reiners, der im segebergischen Negernbötel auf den Feldern Tausende Weihnachtsbäume produziert. Diese riesige Nordmanntanne kommt allerdings nicht von seiner Plantage. „Die ist aus meinem Garten in Rickling“, sagte Axel Teegen, der gerade zusammen mit seinem Kollegen Florian Wendt Holzkeile neben dem Stamm in die Bodenhülse schlägt, damit der Bad Oldesloer Weihnachtsbaum am Ende auch schön gerade steht. „Denn von Natur aus hat der Stamm einen kleinen Schwung und auch die Bodenhülse ist nicht ganz gerade“, erklärt Reiners.

Dass der Baum aus einem Garten kommt, ist übrigens kein Zufall. „Wir haben einige Tannen vor 30 Jahren extra dort neben dem Wirtschaftsgebäude und nicht auf dem Feld gepflanzt“, erklärt Teegen, der selber auch Weihnachtsbäume produziert. Der Grund dafür seien die Vögel. „Die suchen sich immer den höchsten Punkt und machen den Baum kaputt. Doch auf dem Hof sind die Bäume eben nicht der höchste Punkt, deshalb haben wir sie da gesetzt“, erklärt Teegen. Der Baum sieht deshalb nahezu makellos aus und wird am Dienstag noch schöner. Die Mitarbeiter vom Bauhof stehen schon beim Aufstellen mit dem Hubsteiger parat, um die Lichterkette und später auch die Christbaumkugeln anzubringen. Allerdings aber erst ab einer Höhe von zwei bis drei Metern, damit nichts von dem Baumschmuck geklaut wird.

Doch die Kreisstadt bekommt sogar noch mehr Bäume. Drei weitere Nordmanntannen, zwischen sechs und acht Meter groß, hat Reiners noch mit auf dem Lkw.

„Die haben wir als drei- bis vierjährige Bäume in der Baumschule gepflanzt. Die sind am Anfang nur so groß wie eine Bierflasche und wachsen nur zehn Zentimeter pro Jahr. Im sechsten oder siebten Jahr wachsen sie dann schon bis zu 30 Zentimeter pro Jahr“, erklärt der Fachmann. Es habe also gut 20 Jahre gedauert, bis diese Tannen so groß geworden sind, dass sie nun als Weihnachtsbaum geeignet sind.

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Oldesloer Jugendherberge wird Impfzentrum

Lübecker Nachrichten   24.11.2020

Kreis Stormarn baut noch im Dezember Stationen in Bad Oldesloe, Großhansdorf und Reinbek – 750 Termine pro Tag

Bad Oldesloes Jugendherberge soll bis Mitte Dezember als Impfzentrum hergerichtet sein. Foto: mc

Bad Oldesloe. Offiziell verkündet wird es erst heute vom Kieler Sozialministerium, doch aus sicherer Quelle erfuhren die LN jetzt schon die drei Standorte für die vorgesehenen Impfzentren im Kreis Stormarn. Das nördlichste wird in Bad Oldesloe die Jugendherberge sein. Zudem werden in Reinbek eine städtische Einrichtung und ein leerstehender Teil der Großhansdorfer Lungenklinik entsprechend hergerichtet.

Der Kreis wollte die drei Standorte gestern mit Verweis auf den Pressetermin in Kiel nicht kommentieren, dementierte sie jedoch auch nicht. Zuerst hatte am Wochenende das „Hamburger Abendblatt“ über diese Pläne berichtet.

Schon in den kommenden Tagen soll es losgehen, damit bereits im Januar die ersten Stormarner Bürger gegen das Coronavirus geimpft werden können. Die Jugendherberge wurde offenbar ausgewählt, weil der Anmeldebereich relativ einfach zu einem Wartebereich gemacht werden könne. Zudem sollen nach LN-Informationen mehrere einzelne Zimmer für die Impfungen genutzt werden.

Der Aufbau der drei Zentren obliegt dem Kreis Stormarn, die Kosten übernehmen Land und Bund. Diese sowie die Kassenärztliche Vereinigung stellen auch das Personal. Etwa 15 Mitarbeiter werden wohl pro Impfzentrum benötigt (die LN berichteten). Die Mietverträge laufen offenbar zunächst für ein halbes Jahr. „Wir wollen jeden Tag etwa 750 Stormarner impfen“, sagt Andreas Rehberg, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Gefahrenabwehr bei der Kreisverwaltung. Bis zum Sommer könnten so rund 120 000 Einwohner und damit etwa die Hälfte des Kreises geimpft sein. mc

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Was vom Adventszauber in der Oldesloer Innenstadt übrig bleibt

Stormarner Tageblatt  24.11.2020

Was vom Adventszauber in der Oldesloer Innenstadt übrig bleibt

Wie inszeniert: Weihnachtsbaum mit Regenbogen und Taubenbegleitung.  nie
Wie inszeniert: Weihnachtsbaum mit Regenbogen und Taubenbegleitung. nie

BAD OLDESLOE Dieses Weihnachtsfest wird  anders als gewohnt. Das steht mit Blick auf die noch immer andauernde Covid-19-Pandemie, die die Welt seit Anfang des Jahres in Atem hält, schon fest. Wie genau die Regelungen aussehen werden, die über Reisen ins In- und Ausland, aber auch über Treffen mit Familienmitgliedern, Freunden, Verwandten und Bekannten entscheiden, wird man nach der Konferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten am 25. November wohl genauer wissen.
Entschieden ist aber zum Beispiel in der Stormarner Kreisstadt Bad Oldesloe — wie in vielen anderen Städten und Gemeinden auch — bereits, dass es keine Advents- und Weihnachtsmärkte geben wird. Auch das beliebte Wecken des Weihnachtsmanns auf dem Marktplatz wurde  komplett gestrichen.
Doch Adventsstimmung soll natürlich trotzdem aufkommen in der Fußgängerzone und auf dem Wochenmarkt. Denn auch wenn große Ansammlungen von Menschen definitiv zu verhindern sind, hofft der Einzelhandel natürlich auf das für ihn so wichtige Weihnachtsgeschäft. Dazu gehört eine entsprechende Einkaufsatmosphäre, mal ganz abgesehen davon, dass die Adventsdeko in der Innenstadt auch ansonsten auf die Feiertage einstimmt.
Am Montag, 23. November, wurde daher ganz traditionell die zwölf Meter hohe Nordmanntanne auf dem Marktplatz aufgestellt und anschließend von Mitarbeitern des Bau-Betriebshofs geschmückt. Auch am Bahnhof und auf der Hude stehen etwas kleinere Weihnachtsbäume. Die gewohnte, klassische Beleuchtung über den Einkaufsstraßen ist ebenfalls fertig installiert und wurde am Montag zum ersten Mal eingeschaltet. Bis Anfang Januar bleibt die Bad Oldesloer Innenstadt nun in ihr weihnachtliches Outfit gewandet. nie

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