Pressemitteilung der CDU Bad Oldesloe 31.01.2026
Bad Oldesloe ist auf einem guten Weg
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
es mag überraschen, wenn ich zum Jahresanfang trotz der Finanzsituation der öffentlichen Haushalte und angespannter Weltlage eine optimistische Sichtweise auf das beginnende 2026 habe. Ich bin ein unverbesserlicher Optimist und habe Gründe dafür. Wir Kommunalpolitiker haben in der letzten Stadtverordnetenversammlung einstimmig einen Doppelhaushalt 2026/2027 beschlossen. Ein gemeinsamer Erfolg und Grundlage der gemeinsamen Arbeit in den nächsten zwei Jahren. Wir haben einstimmig der Verwaltung den Auftrag erteilt, die Reinigungsproblematik in den Oldesloer Schulen in den Griff zu bekommen. Und wir haben begonnen, die unnötige Vergiftung der kommunalpolitischen Atmosphäre durch die Kommunalaufsicht zu bereinigen.
Ich betrachte die Rede des Kollegen Torben Klöhn der SPD als Beitrag dazu, wieder zu einem partnerschaftlichen Dialog zurückzukehren. Vielen Dank dafür. Wir können es nicht wieder hinnehmen, dass die Kommunalaufsicht einen demokratischen Beratungsprozess durch Drohungen sabotiert. Denn wir, und nicht die Kommunalaufsicht, haben eine demokratische Legitimation. Die Fülle unserer Aufgaben, die wir von den anderen staatlichen Ebenen übertragen bekommen, verstellt uns zunehmend den Blick für die wichtigen Dinge vor Ort. So haben wir die Arbeit des Bauhofs mangels diskussionsfähiger Verwaltungsvorlage nicht ausreichend besprochen. Eine Beratung und Abstimmung über die Änderungen des Winterdienstes hat es deshalb leider nicht gegeben.
Optimistisch stimmen mich die Möglichkeiten des Wohnungsbauturbos. Dabei geht es um Wohnraum für die unterschiedlichen Bedarfe und dazu gehören neben Mehrfamilienhäuser, Wohnraum für ältere Menschen auch Wohnraum für Familien mit Gärten. Wir brauchen endlich den Abbau der bürokratischen Hemmnisse auf dem Weg dahin. Die aktuelle Beratung im Wirtschafts- und Planungsausschuss und die auch durch uns beantragten Außenbereichssatzungen sind ein erster Schritt. Die Ausschöpfung der Möglichkeiten der Landesplanung und die Anpassung des Stadtentwicklungskonzepts auf diese Zielsetzung der Zweite. Ich bin zuversichtlich, dass wir diese Fragen mit gutem Ergebnis beraten und entscheiden werden.
Jörn Lucas, Fraktionsvorsitzender











