Verantwortung für Bad Oldesloe

‚Mittendrin‘

 CDU Bad Oldesloe

Herzlich willkommen zum Mitmachen in einem starken Team!

Ihnen ist das Geschehen in der Stadt nicht egal? Sie haben Lust sich bei der Entwicklung von Bad Oldesloe mit einzubringen? Sie haben das Bedürfnis Ihre Heimatstadt besser zu verstehen? Sie haben Ideen die es zu verwirklichen gilt?

Bei uns sind Sie herzlich willkommen. Wir sind ein buntes Team das einfach Lust und Spaß an Politik hat. Jung und Alt, Frau und Mann, Ureinwohner und Hinzugezogene, alte Politikhasen und Neulinge. Zusammen diskutieren wir aktuelle Entwicklungen und stellen etwas für Bad Oldesloe auf die Beine. Wir sind keine Gruppe die nur ein Thema kennt. Bei uns finden Sie die volle Breite politischer Themen und deren Zusammenhänge.

Wie vielfältig Politik sein kann wissen Sie schon – oder Sie verschaffen sich einen kleinen ersten Eindruck beim Durchstöbern unserer Seiten. Hier finden Sie alles was die Kreisstadt Bad Oldesloe politisch ausmacht. Und wäre der Bildschirm jetzt ein Spiegel, würden Sie sehen was uns noch fehlt, um besser zu sein: SIE!!!

Gerne stehen ich und andere Vertreter der CDU Bad Oldesloe für Gespräche zur Verfügung. Eine kurze E-Mail oder ein Anruf genügen! Kommen Sie auch gern zu einer unserer Veranstaltungen, wir haben immer ein offenes Ohr für Sie.

Dann sind Sie mit uns  ‚Mittendrin‘

Ihr  Jens Wieck          

Vorsitzender CDU Stadtverband Bad Oldesloe

04531-4259881                E-Mail: info@cdu-bad-oldesloe.de


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Hier finden Sie unser Schwarzbuch1 und unser neues Schwarzbuch2

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Hier finden Sie unsere ‚Zeitreise‘ zum 75. Geburtstag der CDU Bad Oldesloe:Download: Zeitreise 75 Jahre CDU Bad Oldesloe


 

Musikschule kämpft für mehr Geld

Stormarner Tageblatt  22.10.2021

Bad Oldesloe: Einrichtung soll zukunftsfähig sein / Öffentliche Mittel durch Finanzierungsmodell benötigt

Der Oldesloer Musikschulleiter Marian Henze hofft auf eine transparentere Verteilung von öffentlichen Geldern, um seine Einrichtung für die Zukunft wappnen zu können.  Grischa Malchow
Der Oldesloer Musikschulleiter Marian Henze hofft auf eine transparentere Verteilung von öffentlichen Geldern, um seine Einrichtung für die Zukunft wappnen zu können. Grischa Malchow

Grischa Malchow

Die Oldesloer Musikschule schneidet schlecht ab – wenn es um die Unterstützung durch öffentliche Mittel geht. Während Musikschulen im Bundesdurchschnitt mehr als die Hälfte ihres Gesamtetats aus Zuschüssen bestreiten, sind es bei der Oldesloer Einrichtung nur etwa zwölf Prozent. Marian Henze, Leiter der Musikschule in Oldesloe, hat daher eine neue Beitragsordnung für Kommunen entwickelt und möchte diese der Politik schmackhaft machen. Dies sei nötig, um die Zukunft der Oldesloer Musikschule zu sichern und damit diese wettbewerbsfähig bleibt.
Er betont die Bedeutung seiner rund 2000 Schüler zählenden Einrichtung: „Wir zählen zur Grundversorgung und sind zudem ein wichtiger Standortfaktor.“

Digital und bezahlbar: Musikschule setzt sich Ziele
Fünf Leitsätze hat sich die Oldesloer Einrichtung für die kurz- und mittelfristige Arbeit vorgenommen. So möchte sie erstens allen Bürgern ein Angebot unterbreiten können, unabhängig von deren finanziellen Möglichkeiten. Zweitens soll die pädagogische Arbeit von Kontinuität geprägt sein und somit die Arbeitsstelle ein Ort, an den die Mitarbeiter gerne kommen und dauerhaft bleiben möchten.
Drittens ist die Zukunft der Musikschule auch digital – die Oldesloer Einrichtung ermittelt daher gemeinsam mit Lehrern, Verwaltung und Schülern bis Ende des Jahres eine eigene Vision einer digitalen Musikschule. Des Weiteren sollen viertens Angebote für alle Bevölkerungsgruppen bereitstehen und Teilhabe möglich sein – etwa auch für Menschen mit Behinderungen. Fünftens versteht sich die Musikschule als kommunaler Bildungspartner für Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen.
Besonders während der Corona-Pandemie habe sich gezeigt, dass die Oldesloer Musikschule stark von den Entgelten durch die Schüler abhängig ist. Drei Viertel des Gesamtetats werden durch Unterrichtsgebühren und somit die Musikschüler selbst getragen.
Um ausreichend und gut ausgebildete Mitarbeiter anzuwerben und zu beschäftigen, benötige der eingetragene Verein aber mehr Planungssicherheit. Nur sieben der derzeit 59 Mitarbeiter sind fest angestellt. Bei Lehrern gebe es eine große Fluktuation, weil sie nach Festanstellung und guten Löhnen suchen. „Für ein anderes Finanzierungsmodell gibt es schon viel Unterstützung aus der Politik in Reinfeld und Bad Oldesloe“, sagt Henze.
Das neue Konzept für die Bezuschussung durch die Kommunen sieht unter anderem eine Abhängigkeit von der Schüler- und Einwohnerzahl sowie ein festes Budget für mehr Planungssicherheit vor. Angedacht ist auch eine Abstufung nach Finanzstärke der Kommunen. Henze: „So wissen beide Seiten, woran sie sind. Dann ist klar, was eine Kommune im nächsten Jahr zu zahlen hat.“
Aktuell würden „manche Kommunen mehr als andere“ zahlen, so Henze. Genaue Zahlen nennt er nicht. In einem ersten Schritt aber könnte die Oldesloer Musikschule den Anteil am Gesamtetat, der durch kommunale Mittel bereitgestellt wird, für das Jahr 2022 von 7,5 auf zehn Prozent erhöhen. Hinzu kämen die Mittel vom Land (bisher 4,5 Prozent).
Ein Vorbild sei die Dithmarscher Musikschule, die Zuschüsse in Höhe von etwa 25 Prozent ihres Etats erhalte. Das Beitragsmodell, das die Musikschule als Antrag in die Sitzung des Oldesloer Bildungs-, Sozial- und Kulturausschusses am Mittwoch, 27. Oktober, einbringen wird, sei jedoch neu.
Mit einer zusätzlichen Planungssicherheit möchte die Musikschule ihre Angebote für Ganztagsschulen und im ländlichen Bereich ausweiten. Aktuell ist sie zudem dabei, mit je einem Seniorenheim in Bad Oldesloe und in Reinfeld eine Kooperation einzugehen. Aufgrund des demografischen Wandels habe die Arbeit mit Senioren einen besonderen Stellenwert.

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Stormarn um 12 Uhr

Stormarner Tageblatt  21.10.2021

Ann-Sophie Bäth
Ann-Sophie Bäth

Bad Oldesloe Um den Laubmengen vor der Kirche in Bad Oldesloe Herr zu werden, reichen Besen und Rechen nicht aus. Stattdessen kommen die wegen ihre Lautstärke unbeliebten, aber überaus effizienten Laubpuster zum Einsatz. Welche Pflichten Hausbesitzer jetzt haben und worauf man bei der Laub-Beseitigung im Biomüll achten muss, lesen Sie unten auf dieser Seite.   st

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Kreis sucht Freiwillige für den Zensus

Stormarner Tageblatt  20.10.2021

Bevölkerungszählung 2022: Haushaltsbefragungen ab dem 15. Mai / 850 Euro Aufwandsentschädigung

Grischa Malchow

Die EU-weite Bevölkerungszählung Zensus findet im Jahr 2022 statt. Die Befragung der Haushalte gibt es eigentlich alle zehn Jahre. Die bisher letzte fand im Jahr 2011 statt, aufgrund der Corona-Pandemie wurde der nächste Zensus jedoch von 2021 auf 2022 verschoben. Rund ein halbes Jahr vor der eigentlichen Zählung befindet sich der Kreis Stormarn bereits in der Vorbereitung und sucht – gegen eine Aufwandsentschädigung – 350 freiwillige Interviewer.
Beim Zensus soll herausgefunden, wie gut die tatsächliche Wohnbevölkerung mit den Meldedaten übereinstimmt. Hierfür wird ein Teil der Haushalte ab dem 15. Mai 2022 persönlich aufgesucht. Das zu organisieren und zu steuern, ist Aufgabe der örtlichen Erhebungsstelle des Kreises. Die Fachaufsicht für den Zensus in Hamburg und Schleswig-Holstein liegt beim Statistikamt Nord. Es gilt, höchsten Anforderungen an Datenschutz und Vertraulichkeit gerecht zu werden. Das braucht Vorbereitung. Sieben Monate vor dem Stichtag herrscht in der Zensus-Erhebungsstelle im Zentrum Bad Oldesloes schon große Umtriebigkeit: Möbel und IT-Ausstattung werden aufgestellt, Vorlagen gestaltet, Verfahren getestet, und immer wieder alles mit Blick auf die Sicherheit auf Herz und Nieren geprüft.
Daniel Jesche, Leiter der Erhebungsstelle, berichtet: „Es ist schon eine spannende Herausforderung. Wir bauen ein komplettes Team mitsamt ungewohnter Rollen, Abläufe und Ausstattungen auf.“ Benötigt werden auch Freiwillige, die die Befragungen durchführen. Die Erhebungsstelle hat mit der Gewinnung von diesen ehrenamtlichen sogenannten Erhebungsbeauftragten bereits begonnen. Jesche: „Dass wir mit Barbara Lenz eine äußerst kompetente Stellvertretung gewinnen konnten, die die obligatorischen Schulungen ab Januar durchführt, stimmt mich optimistisch für den Erfolg des Zensus im Kreis Stormarn.“
Aufgabe der Freiwilligen ist es, die Haushalte zu begehen und festzustellen, wer dort zum Zensusstichtag wohnt. Sie klären auf über Sinn und Zweck des Zensus, aber auch über die bestehende Auskunftspflicht und führen ein kurzes Interview, um Zusatzmerkmale zu erheben. Die Übermittlung der Daten an die Erhebungsstelle erfolgt vertraulich und verlässlich. Sämtliche Daten, die erhoben werden, unterliegen der statistischen Geheimhaltung. Es werden keine Daten aus der Befragung an die Verwaltungen zurückgemeldet. Dies ist laut Zensusgesetz nicht gestattet und deshalb müssen die Erhebungsstellen physisch, datentechnisch und personell streng von der restlichen Verwaltung getrennt werden. Dafür garantiert eine in allen Einzelheiten definierte sogenannte Abschottung, die durch die statistischen Landesämter überprüft wird.
Landrat Henning Görtz betont den gesellschaftlichen Nutzen der Bevölkerungszählung: „Die hier erhobenen Daten helfen zum Beispiel langfristig dabei, einen gerechten Lastenausgleich zwischen den Regionen zu ermöglichen. Auch für den Kitaausbau in den Städten und Gemeinden, neben vielen anderen Planungen, ist der Zensus von hohem Wert.“ Die Erhebungsbeauftragten erhalten für ihre Arbeit eine Aufwandsentschädigung von ungefähr 850 Euro – die ist aufgrund des Zensusgesetzes einkommenssteuerfrei. Und Jesche ergänzt: „Die verlässliche Betreuung durch unser freundliches Team und das Bewusstsein, bei einer wichtigen Aufgabe in unserer Region mitgemacht zu haben, gehört sicherlich auch dazu.“

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Sparkassen-Hochzeit ist abgeblasen

Stormarner Tageblatt  20.10.2021

„Unterschiede zu groß“: Die Institutionen in Südholstein und Holstein werden nicht fusionieren

Die Sparkasse Holstein hat ihren Hauptsitz in Bad Oldesloe. Patrick Niemeier
Die Sparkasse Holstein hat ihren Hauptsitz in Bad Oldesloe. Patrick Niemeier

Hannes Harding

Der Verwaltungsrat der Sparkasse Südholstein hat in seiner Sitzung am Montag entschieden, die im Juni 2021 eingeleiteten Fusionsgespräche mit der Sparkasse Holstein nicht fortzuführen. „Hierüber haben wir die Sparkasse Holstein unmittelbar persönlich informiert“, teilt Imke Gernand, Sprecherin der Sparkasse aus Neumünster, mit.
Durch den Zusammenschluss sollten die Stärken beider Häuser gebündelt werden. Während die Sparkasse Südholstein bundesweit nach eigenen Angaben zu den vertriebsstärksten Sparkassen im Privat- und Firmenkundengeschäft zählt, gilt die Sparkasse Holstein mit der eigenen Sparkassen-Immobiliengesellschaft Holstein (SIG-Holstein) vor allem bei der Realisierung großer Immobilienprojekte als potenter Player. „Wir sind der Überzeugung, dass wir zusammen noch besser sind und wollen diese Chance nutzen“, betonten seinerzeit die beiden Vorstandsvorsitzenden Thomas Piehl (Holstein) und Andreas Fohrmann (Südholstein).
Fohrmann ist inzwischen als Vorstandsvorsitzender abgelöst worden, ihm wurden Kompetenzüberschreitungen vorgeworfen. Inwieweit diese Personalie eine Rolle für das Scheitern der Fusionsgespräche gespielt hat, ist ungewiss, und die Sparkasse schweigt sich dazu aus.
Zur Begründung des Scheiterns heißt es, im Verlauf der Gespräche habe sich herausgestellt, dass ein Zusammenschluss aktuell nicht sinnvoll sei. Zwar verbindet beide Sparkassen eine starke finanzielle Basis, die hohe Kundenorientierung und das Verständnis als Finanzierungspartner für die Regionen Südholstein und Holstein. „Die Unterschiede sind aber größer als ursprünglich erwartet“, sagt Gernand.
Insbesondere bei der technischen Infrastruktur hätten sich gravierende Unterschiede gezeigt, auch in der Aufstellung des Vertriebes. Insgesamt habe das letztlich auch Auswirkungen auf die Frage, wie man das gemeinsame Unternehmen grundsätzlich ausrichten will, so Gernand. „Und da haben wir festgestellt, dass die Chancen, die wir gesehen hatten, sich nicht verwirklichen lassen.“
Die Sparkasse Südholstein werde ihren profitablen Wachstumskurs nun selbstständig fortsetzen. Das Haus agiere auf Basis eines wirtschaftlich stabilen und zukunftsfähigen Fundaments. Der Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Südholstein, Jan Peter Schröder, sagte: „Die gute Idee eines Zusammenschlusses beider Häuser war es wert, geprüft zu werden.“ Es sei eine schwierige, aber verantwortungsvolle Entscheidung gewesen, die Fusionsabsicht aktuell nicht weiter voranzutreiben. Der Sparkasse Holstein bleibe man „nachbarschaftlich verbunden“.

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Nickel-Kaufhaus: So läuft der Abriss

Stormarner Tageblatt  19.10.2021

Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke spricht von einem historischen Moment

Bürgermeister Jörg Lembke (2.v.r.) und Frank Keske (neben ihm) freuen sich gemeinsam mit den Abbruchexperten, dass der Abriss nun in die entscheidende Phase geht.   Patrick Niemeier
Bürgermeister Jörg Lembke (2.v.r.) und Frank Keske (neben ihm) freuen sich gemeinsam mit den Abbruchexperten, dass der Abriss nun in die entscheidende Phase geht. Patrick Niemeier

Patrick Niemeier

Die letzten Bewohner – einige Tauben – waren pünktlich vergrämt worden und die Abrissfahrzeuge standen in Position. Um 10.15 Uhr holte Bürgermeister Jörg Lembke schließlich die Sektgläser raus und reichte sie herum.
Der feierliche Anlass am Eingang in die Oldesloer Innenstadt: der Start des Abrisses des Gebäudes Lübecker Straße 8-12. Nun mag man sich fragen, warum ein Abriss mit einem improvisierten Sektempfang beginnt.
Wer jedoch weiß, dass seit über zehn Jahren der Rückbau des alten Nickel-Kaufhauses von vielen Bürgern erwartet und herbeigesehnt wurde, der wird es verstehen. Und wenn sogar der bisherige Eigentümer mit anstößt, ist die Erleichterung auf allen Seiten offenbar groß. „Seit fünf Jahren wollten wir das Gebäude gerne abreißen lassen, seit vier waren wir mit den Eigentümern in Verhandlungen. Es waren sehr gute Gespräche, aber es dauerte“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke.
Die Vertragsverhältnisse seien nicht einfach gewesen. Für ihn sei es ein historischer Moment in der Bad Oldesloer Stadtgeschichte. Es klinge komisch nach so einer langen Zeit, sei aber trotzdem wahr, dass die Gespräche sehr gut gelaufen seien, betont Frank Keske, Geschäftsführer der Eigentümergesellschaft. Frühere andere Pläne mit der Immobilie seien geplatzt. Man sei jetzt froh, eine Lösung erarbeitet zu haben
„Wir zahlen den Rückbau, die Stadt kauft das Grundstück“, erklärt Keske den Ablauf. „Ich würde gerne noch dieses Jahr überweisen“, fügt der Bürgermeister an.
Frank Biegansky von der Firma Mull & Partner hat den Abriss geplant. Unter anderem wurde im Vorfeld ermittelt, ob Fledermäuse in dem Gebäude wohnen und welche Schadstoffe zuerst entfernt werden müssen, bevor der eigentliche Abriss starten kann.
„Es ist sichergestellt, dass hier jetzt nicht irgendwelche Schadstoffe rumfliegen, wenn die Wände eingerissen werden“, sagt Biegansky. Fledermäuse seien keine gefunden worden. Die Tauben – wie erwähnt – hätten sich mittlerweile auch davon gemacht. Die Mitarbeiter der beauftragten Abbruchfirma Freimuth aus der Nähe von Cuxhaven sehen insgesamt keine größeren Schwierigkeiten. Das sei alles Standard, erklärt Abrissexperte Felix Müller: „Es wird absolut keine Probleme geben. Der Übergang zu dem anderen Gebäude mag für manche Außenstehenden kompliziert aussehen, aber auch das ist noch recht normal.“
Der Verbindungsteil zwischen den beiden ehemaligen Kaufhausteilen wird am Ende mit einem Autokran angehoben werden. Es wird perspektivisch ein überdachter Anliefergang für den Kleidungsdiscounter und einen Drogeriemarkt im Gebäude davor entstehen. „Im Oktober und November werden Anlieferungen durch die Fußgängerzone stattfinden müssen. „Das könnte hier und da für Unmut sorgen, aber es geht nicht anders“, sagt Bürgermeister Lembke. Das sei ein Zugeständnis an die betroffenen Unternehmen. Bis spätestens Weihnachten soll der Abriss geschafft sein. Bürgermeister Lembke verriet dann, was mit der Fläche als nächstes passiert. „Die Oberfläche wird so hergestellt, dass sie erstmal als Parkplatz genutzt werden kann. Eventuell auch als Wochenmarktausweichfläche. Denn wenn wir die Hagenstraße und den Marktplatz in den nächsten Jahren sanieren, muss der Wochenmarkt über ein Jahr lang ausweichen“, so der Bürgermeister.
Doch dauerhaft solle die neu entstehende Fläche kein Parkplatz bleiben. „Es wird den angekündigten Realisierungswettbewerb geben und dann wird politisch entschieden, was wir hier entstehen lassen werden“, erklärt Lembke.
Auch der Abriss der Immobilie Lübecker Straße 20 werde zeitnah erfolgen. Gebäude und Grundstück befinden sich bereits im Besitz der Stadt und auch dieser Rückbau ist entschieden.

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