Archiv der Kategorie: Pressemitteilungen

Bar und Bäckerei bereichern Innenstadt von Bad Oldesloe

Lübecker Nachrichten   12.01.2019

Gleich zwei Neueröffnungen stehen in der Mühlenstraße bevor

Freuen sich schon auf die Eröffnung der Bar „Laurent“ in Bad Oldesloe: Inhaber Alessio Zagari (r.) und Barkeeper Samuel Huwe. FotoS: Dorothea von Dahlen

Bad Oldesloe. Die Oldesloer Innenstadt verändert sich fortwährend. Einige Geschäfte verschwinden von der Bildfläche, andere treten an ihre Stelle. Neues Leben zieht etwa in eine der seit Monaten leer stehenden Filiale der Bäckerei Schmidt ein. Außerdem gibt es bald ein ganz neues gastronomisches Angebot in der Stadt. Die Betreiber des Café Laurent eröffnen eine Bar in der einstigen Gaststätte „Alten Mühle“.

Alessio Zagari hatte das Lokal von Fußballidol Harry Struppek und Ehefrau Ute übernommen und im vergangenen halben Jahr von Grund auf sanieren lassen. Wie viele Kilo Bauschutt, wie viele Meter kaputtes Kabel und anderes marodes Material anfiel, vermag der Laurent-Chef gar nicht mehr zu sagen. Doch es werden große Mengen gewesen sein. Denn die mit Schilfrohr ausstaffierten Holzdecken entsprachen genauso wenig modernen Standards wie die Böden oder die Toiletten, die der Besucher zuvor nur über den Gang ins Freie erreichte. Zudem mussten die gesamte Elektrik und die Gasleitung neu verlegt werden.

Die Rosskur hat sich gelohnt. Entstanden ist eine stylische Bar, so wie Bad Oldesloe sie noch nicht gesehen hat. Eine beleuchtete Sprossenfensterwand erzeugt die Illusion, geradezu auf die New Yorker Skyline zu blicken. Der davor hängende glamouröse Kronleuchter erinnert an festlich erleuchtete Ballsäle, taucht den Gastraum aber dennoch in ein warmes Licht. Auch für die Gestaltung der Wände hat sich Alessio Zagari etwas Besonderes einfallen lassen. Gleich am Eingang verleihen ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Fotos dem Raum etwas Nostalgisches in Anspielung auf die Zeit des Film Noirs der 50er Jahre.

„Nach 22 Uhr ist die Innenstadt ja tot. Das wollen wir ändern“, kündigt Zagari an. Schließlich müssten die Oldesloer doch die Möglichkeit bekommen, nach dem Besuch des Kultur- und KuBs oder bei anderen Gelegenheiten auch später beisammen sitzen zu können. Lange wird es wohl auch nicht mehr dauern, bis die ersten Gäste in der „Bar Laurent“ ihre Drinks einnehmen können. „Ich denke, dass wir in der kommenden Woche die Konzession bekommen, dann werden wir öffnen“, sagt der Gastronom. Eine große Einweihungsparty werde es dann Anfang Februar geben. Hinter dem Tresen schwingt Samuel Huwe das Zepter beziehungsweise schüttelt den Shaker. Der Barkeeper serviert selbst kreierte Cocktails mit Show-Effekt. Der 24-Jährige hat bereits in Hamburger Bars, aber auch in Ahrensburg gearbeitet.

Veröffentlicht unter Pressemitteilungen |

Wie Petrus nach Bad Oldesloe kam

Lübecker Nachrichten   22.12.2018

Gerd Manzel (79) verfasste vor etlichen Jahren eine märchenhafte Weihnachtsgeschichte ganz ausgelegt auf die Belange der Kreisstadt

Gerd Manzel dichtete eine Weihnachtsgeschichte um. Darin erklärt er, wie Petrus nach Bad Oldesloe kam. FOTOS: SUSANNA FOFANA

Bad Oldesloe. Alle Jahre wieder erstrahlt Petrus in der Oldesloer Weihnachtsbeleuchtung. Gerd Manzel (79, am 2. Weihnachtstag 80) fand nun eine Weihnachtsgeschichte wieder, die er vor Jahren auf Oldesloer Belange umgedichtet hatte. Sie erklärt, wie Petrus und der Himmelsschlüssel einst nach Oldesloe und in das Stadtwappen gelangten.

Wer die ursprüngliche Geschichte vom verlorenen Himmelsschlüssel schrieb, sei unbekannt, sagt der Oldesloer. Er weiß jedoch: „Das Pfälzische Landestheater führte sie 1924/25 erstmals als Theaterstück auf.“ Manzel verlegte die Weihnachtsgeschichte in seiner Version in die Mitte des 12. Jahrhunderts – in die Zeit, in der die Oldesloer Kirche dem Schutzheiligen Petrus geweiht wurde. Der geputzte Himmelsschlüssel fiel Petrus darin wie in der Ursprungsgeschichte aus der Hand und flog in hohem Bogen durch die Wolken auf die Erde nieder. Ganz schlechtes Timing. Manzel schreibt: „Der Schlüssel war fort und ausgerechnet heute, wo das Christkind gegen Mitternacht vor der Kinderbescherung auf der Erde zurückerwartet wurde.“ Petrus machte sich auf die Suche. Schließlich hatte er erkennen können, dass der Schlüssel am Zusammenlauf von zwei Flüssen gelandet war. „Ein Kirchturm, Pappeln, Weidengebüsch am Ufer des Flusses. Ja, das musste die kleine Stadt sein, die er durch sein Fernrohr gesehen hatte. Ein Ort mit Namen Oldesloe lag vor ihm in der leicht nebeligen Luft.“

Manzel weiter: „Die Menschen eilten von Geschäft zu Geschäft. Manche kauften im letzten Moment auch noch einen Weihnachtsbaum. Niemand achtete auf den Heiligen Petrus, der verständnislos und enttäuscht auf dieses Gedränge starrte. So begingen die Menschen den Weihnachtstag? In einer solchen Hetze?“

Als er danach jedoch festlichen Weihnachtsgesang aus der Oldesloer Kirche hörte, war sein Bild vom Menschen wieder zurechtgerückt. „Leuchtet da nicht etwas neben dem Haus mit dem blauen Dach? Ja, doch, ein heller Schein – es war sein Schlüssel, der Himmelsschlüssel!“, heißt es in der Geschichte des Oldesloers. In seiner Version beobachtete ein kleiner Junge Petrus mit dem Himmelsschlüssel und wurde diesen Anblick nicht wieder los. Manzel: „Der kleine Junge aber hat seine Begegnung aufgemalt, und so ist Petrus als Bild in die Stadt gekommen.“

Im aktuellen Stadtwappen hat Petrus einen schwarzen Schlüssel.

Veröffentlicht unter Pressemitteilungen |

Sorgen entsorgt – CDU schafft Straßenausbaubeiträge ab

Pressemitteilung der CDU-Fraktion (heute von Benedikt Schwardt), Bad Oldesloe   29.11.2018

Sorgen entsorgt – CDU schafft Straßenausbaubeiträge ab

Benedikt Schwardt, CDU-Stadtverordneter

Bad Oldesloe Mit der CDU haben Sie eine Fraktion in das Stadtparlament geschickt, die anpackt – und das hat sie am Montag erneut getan. Mit der tollen Unterstützung der FDP und FBO haben wir durchgesetzt, dass für ab dem 26.1.2018 abgeschlossene Maßnahmen keine Straßenausbaubeiträge mehr erhoben werden und damit dieses uns wichtige Wahlkampfversprechen erfüllt. Bad Oldesloe ist damit greifbar gerechter geworden. In Zukunft bleibt nun nicht ein Anlieger einer Kreis-, Landes- oder Bundesstraße unbehelligt, während der Anlieger einer beitragspflichtigen Straße wenige Meter weiter kräftig zur Kasse gebeten wird. Vorbei ist damit auch die Zeit, in der horrende Rechnungen bis zur Höhe eines Neuwagens Haus, Hof oder zumindest das mühsam Ersparte bedrohten. Darüber freuen wir uns für jeden und gerade auch mit den bisher besonders belasteten Landwirten! Spätestens nun ist aber auch klar geworden, dass die von manchen zum Wahlkampf aufgestellte Behauptung, die CDU sage zwar, aber wolle und werde die Ausbaubeiträge in Wirklichkeit gar nicht abschaffen, falsch war. Wir stehen zu unserem Wort und werden das auch forthin tun. Schon das verpflichtet die CDU auch weiterhin verantwortungsvoll und sparsam mit unseren Steuergeldern umzugehen. So haben wir mit überwältigender Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen, nahezu alle unsere städtischen Leuchten zügig auf LED umzurüsten. Dies spart uns pro Lichtpunkt 72% der Energie und damit zusammen mit den sinkenden Wartungs- und Betriebskosten 176.856€/Jahr. Mit diesen Einsparungen durch die LED-Lichter ist somit auch schon eine erste Maßnahme angepackt, welche dazu beiträgt, die durch die nun endlich errungene Abschaffung der Straßenausbaubeiträge entfallenden Einnahmen aufzufangen. Die CDU setzt sich für Sie ein. Sprechen Sie mich daher gerne an, oder schreiben Sie mir unter benedikt.schwardt@cdu-bad-oldesloe.de.

Benedikt Schwardt (CDU-Stadtverordneter)

Veröffentlicht unter Pressemitteilungen |

Gero Storjohann beim Rotary Club Bad Oldesloe

Pressemitteilung vom Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann MdB vom 19. Juli 2018

Gero Storjohann beim Rotary Club Bad Oldesloe

Bad Oldesloe – Am Donnerstag sprach der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann beim Rotary Club Bad Oldesloe im Hotel Wiggers über die Auswirkungen der aktuellen Bundespolitik auf den Kreis Stormarn. Dazu gehören natürlich auch Anekdoten beim Blick hinter die Kulissen des Politikbetriebes in der Bundeshauptstadt mit Geschichten aus den Koalitionsverhandlungen und die Entstehung von Gesetzen mit den gegensätzlichen Interessen von Bundestag und Bundesrat.

Nach Sauerfleisch und Bratkartoffeln und einer Sammlung zur Unterstützung von Stormarner Schülern beantwortete der Sprecher der CDU-CSU Fraktion im Petitionsausschuss und Verkehrsexperte in der anschließenden Diskussionsrunde Fragen der ca. 40 Rotarier über die aktuelle Erweiterung der Maut auf Bundesstraßen, den Ausbau der A7, die Situation beim Nord-Ostsee-Kanal und der Schleuse in Brunsbüttel. Schwerpunkt war Storjohanns spezielles Thema Fahrradverkehr.

Die Die Teilfinanzierung durch den Bund vom Ausbau der S4 Ost (Hamburg – Bad Oldesloe) mit Gesamtkosten von ca. 950 Mio. Euro ist noch nicht endgültig geklärt. Es fehlt noch die Nutzen-Kosten-Bewertung. Planung, Organisation und Finanzierung solcher Projekte des Schienenpersonennahverkehrs liegen in der Zuständigkeit der Länder. Nach Erfahrungswerten ähnlicher Projekte ist mit einer Mischfinanzierung 60% Land und 40% Bund zu rechnen. Bis Ende 2018 ist mit der Einigung über die Finanzierung zu rechnen. 2020 soll Baubeginn sein. 2027/2028 ist die Fertigstellung des Projektes geplant, zeitgleich mit der Eröffnung der Festen Fehmarnbeltquerung.

In diesem Jahr wird es den 4. Bundeshaushalt in Folge ohne Schulden geben.

Bei der Förderung finanzschwacher Kommunen mit 3,5 Mrd Euro Gesamtvolumen stellt der Bund stellt ausreichend Gelder für bisher 12.000 Einzelmaßnahmen zur Verfügung. Probleme gibt es beim bei Mittelabruf durch die Länder. Diese sind zuständig für Abruf und Zuteilung auf einzelne Kommunen. Die Probleme sind insbesondere auf fehlende Planungskapazitäten und konjunkturell bedingte Kapazitätsgrenzen im Bau zurückzuführen. Aus diesem Grund hat der Bund die Umsetzungsfrist um 2 Jahre bis Ende 2020 verlängert.

Präsident Magnus Grauman (links) diskutierte gemeinsam mit 40 andern Rotariern mit dem Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann.

„Es kommt selten vor, dass man in unserem Kreis bei einem Vortrag, eine Stecknadel fallen hören kann. Heute war das der Fall“, dankt Bad Oldesloes Rotary Präsident Magnus Grauman dem Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann für seinen unterhaltsam-informativen Vortrag.

Veröffentlicht unter Pressemitteilungen |

Mehr als Schwarzbier und Kümmel

Stormarner Tageblatt   28.05.2018

Gildefest mit traditionellen Böllerschüssen und schottischen Klängen der „Hamburg Caledonian Pipes & Drums“

Bad Oldesloe „In letzter Zeit ist alles etwas anders bei uns“, sagte der Obmann der Älterleute, Horst Möller. Die Oldesloer Bürgerschützengilde feiert die Proklamation ihrer neuen Majestäten diesmal im Bürgerhaus, nachdem im vergangenen Jahr das frisch renovierte Historische Rathaus genutzt wurde.

Neu beim Gildefest ist auch der lautstarke Begleitung durch die „Hamburg Caledonian Pipes & Drums“. Die Band begeisterte bereits im vergangenen Jahr die Oldesloer, als sie die Gilde mit einem Marsch durch die Fußgängerzone zum Rathaus geleitete, „echt schottisch“ in traditionellen Kilts und mit Dudelsäcken. Auch jetzt waren die „Drums & Pipes“ wieder das musikalische Highlight des Gildefests.

Auf dem Marktplatz wurden sie nur noch von den vier Böllerschüssen übertönt, die im vergangenen Jahr aus Sicherheitsgründen weggefallen waren. Spätestens mit den Böllerschüssen, die sich wie Explosionen anhören, liefen viele Schaulustige zum Marktplatz, um zu sehen, was da los ist. „Die Schützen tragen wieder ihre Uniformen spazieren“, sagte eine Passantin und hielt sich vorsichtshalber die Ohren zu.

Die 15 Hamburger „Schotten“ bekamen für ihr Konzert viel Applaus, bevor sich wieder in Richtung Bürgerhaus in Bewegung setzte, wo Rainer Fehrmann die rund 60 Gildemitglieder und Gäste begrüßte. „Die Bürgerschützengilde und die Stadt sind seit Jahrhunderten eng miteinander verbunden“, betonte der Noch-Bürgerworthalter, bevor Obmann Horst Möller zur Proklamation der neuen Majestäten schritt.

Hier gab es diesmal zwei Überraschungen. Vizekönig wurde Dieter Mewes, der erst seit vier Jahren Mitglied der Gilde und somit ein neues Gesicht in der Majestätenriege ist. Ralf Ramme ist mit 15 Jahren in Gilde schon ein alter Hase, doch nun schaffte er es erstmals zu Königswürden. „Ich wollte es ernsthaft versuchen. Und nun habe ich auch noch eine niedliche Königin an meiner Seite“, freute sich Ramme. Die Genannte ist Renate Janssen, die nicht zum ersten Mal Königin wurde. Vizekönigin wurde Christel Bergmann, Ehefrau des langjährigen Kommandeurs und Ex-Schützenkönigs Karl-Otto Bergmann. Zum Jungschützenkönig schoss sich der 15-jährige Sergej Ulrich mit einem hervorragenden Teiler von 52,9.

Mit Schwarzbier und Kümmel wurde das neue Königspaar dann zünftig gefeiert. Dabei kam auch der gute Zweck nicht zu kurz. Die Schützen sammelten bei ihrem Gildefest Spendengelder zugunsten der Hospizes „Lebensweg“, dessen Bau noch in diesem Jahr beginnen soll.

Susanne Rohde

Veröffentlicht unter Pressemitteilungen |