Archiv des Autors: CDU Bad Oldesloe

Stormarner Schnappschuss

Stormarner Tageblatt  05.11.2022

Patrick Niemeier
Patrick Niemeier

Bad Oldesloe Ein besonderes Naturschauspiel ist auf dem Arm der Trave am Mühlenplatz zu beobachten. Da an dieser Stelle ein kleines Wehr ist, staut sich nicht nur das Wasser des Flusses sondern auch die Blätter, die in das Gewässer gefallen sind. Daraus ergibt sich dieser bunte, schwimmende Teppich aus Herbstlaub an der Wasseroberfläche, der den Fluss an sich fast komplett verdeckt.
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So viel sparen HVV-Abo-Kunden

Stormarner Tageblatt  05.11.2022

Das bringt das 49-Euro-Ticket im Kreis Stormarn

Patrick Niemeier

Das 49-Euro Deutschlandticket kommt als Nachfolger des beliebten 9-Euro-Tickets. Mit diesem kann dann der gesamte Bus und Regionalverkehr in Deutschland genutzt werden.
Entsprechend auch die Pendlerzüge zwischen Stormarn und Hamburg, die zum HVV-Tarifgebiet gehören. Unlängst hat der HVV die neuen Preise für die Abo-Modelle angeboten. Diese solle ab 1. Januar das Folgende kosten:
Ahrensburg (Hamburg- AB-Tarif) für 96,90 im Monat, Bargteheide (3 Ringe) für 144,20 Euro, Bad Oldesloe (4 Ringe) 182,30 Euro und Reinfeld (alle 5 Ringe) 193,80 Euro im Monat. Das bedeutet, dass Reinfelder Abo-Kunden, die bis nach Hamburg fahren, ab Einführung des 49-Euro-Tickets im Monat 144,80 Euro sparen, Bad Oldesloer kommen noch auf 133,30 Euro Ersparnis, Bargteheider auf 95,20 und Ahrensburger immerhin auch noch auf 47,20 Euro.
Der HVV hat bereits angekündigt, dass das neue Abo online vorbestellt werden kann. „Die erste Abbuchung des Monatspreises erfolgt dann zum Beginn des Monats,in dem das Abo startet, frühestens zum 1. Januar 2023“, heißt es von Seiten des HVV.

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Darum schließt das Impfzentrum

Stormarner Tageblatt  05.11.2022

In Bad Oldesloe gibt es nur noch bis Ende Dezember den Piks gegen Corona

Das Impfzentrum in der Oldesloer Jugendherberge ist bis Ende 2022 geöffnet.  Patrick Niemeier
Das Impfzentrum in der Oldesloer Jugendherberge ist bis Ende 2022 geöffnet. Patrick Niemeier

Patrick Niemeier

Seit Anfang 2021 – mit einer kurzen Unterbrechung – wird in Bad Oldesloe das Corona-Impfzentrum in der Jugendherberge betrieben. Zuletzt war unklar, ob der Kreis und das Land diese Impfstelle auch noch im Jahr 2023 anbieten werden, da die Resonanz relativ gering gewesen sein soll.

Sieben Impfzentren in ganz Schleswig-Holstein
Nun scheint die Entscheidung gefallen zu sein. Ab dem 1. Januar sollen laut der Landesregierung nur noch sieben der aktuell 15 Impfzentren in Schleswig-Holstein weiterhin betrieben werden. Von den sieben ausgewählten Standorten, die am 2. November offiziell verkündet wurden, liegt keiner in Stormarn.
Als Standorte festgelegt wurden Kiel, Flensburg, Lübeck, Neumünster, Husum, Prisdorf und Schwarzenbek. Zwischenzeitlich gab es in Stormarn sogar drei Impfstellen in Bad Oldesloe, Reinbek und Großhansdorf.
An den jetzt ausgewählten sieben Standorten sollen die Impfungen gegen das Coronavirus zunächst noch bis zum 31. März 2023 weiterhin angeboten werden. Ein Grund für die Reduzierung der Zentren sei, dass die Bundesregierung sich noch nicht festgelegt habe, ob sie sich über den Jahreswechsel hinaus an der Finanzierung der Impfstellen beteiligen werde.
Die gesamten Planungen stünden aber weiterhin unter dem Vorbehalt, dass die Pandemie-Entwicklung und die Zahl der Corona-Infektionen genau beobachtet werde. Entsprechend seien Änderungen der Planungen möglich, heißt es aus dem Gesundheitsministerium.
Das Ministerium stellt auch heraus, dass Schleswig-Holstein allgemein führend bei der Anzahl der Corona-Auffrischimpfungen sei. 70 Prozent der Schleswig-Holsteiner haben eine solche Impfung erhalten, 20 Prozent sogar zwei Auffrischimpfungen, heißt es. Aktuell seien jetzt in den Impfzentren auch Doppelimfpungen gegen Grippe und Corona möglich.
Unklar ist derzeit, wie es nach der Schließung mit der Jugendherberge weitergeht. Ob und wann sie wieder eröffnet werden kann, stand vor einigen Wochen noch nicht fest. Damals bezog man sich aber auch noch auf den Umstand, dass die Räumlichkeiten auch 2023 als Impfzentrum benötigt werden könnten.

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Polizei kontrolliert Radler in der City

Stormarner Tageblatt  05.11.2022

Bad Oldesloe Tagsüber müssen Fahrräder in der Bad Oldesloer Fußgängerzone geschoben werden. Auch E-Roller dürfen nicht gefahren werden. Doch laut zahlreicher Beschwerden von Passanten wird sich daran sehr oft nicht gehalten.
Die Polizei Bad Oldesloe kontrollierte daher vor kurzem zwischen 11.15 und 12 Uhr das Verhalten von Radfahrern und E-Roller-Nutzern in der Fußgängerzone. Laut Polizeisprecherin Jacqueline Fischer wurden in diesen 45 Minuten tatsächlich relativ schnell zwölf Verstöße festgestellt. In allen Fällen handelte es sich um das Vergehen „Fahrradfahren in der Fußgängerzone“, wie Fischer mitteilt.

16 Handy-Verstöße bei Pkw-Fahrern
Im Anschluss wurden laut Fischer zwischen 13 und 14.30 Uhr außerdem Pkw-Fahrer in der Nordstormarnstraße ins Visier der Beamten genommen. Dabei sein in nur 90 Minuten 16 Handy- und drei Gurtverstöße festgestellt worden.

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Bahn verspricht neuen Schallschutz

Stormarner Tageblatt  04.11.2022

Reaktion auf zunehmenden Verkehr zwischen Lübeck, Reinfeld, Bad Oldesloe, Bargteheide und Delingsdorf

Patrick Niemeier

Der Güterverkehr in Stormarn wird in Zukunft deutlich zunehmen. Das ist kein Geheimnis. Im Gegenteil: Mit Blick auf die feste Fehmarnbeltquerung – die 2029 fertiggestellt werden soll – machen Verkehrsexperten, aber auch die Deutsche Bahn und die Politik daraus keinen Hehl.

Täglich bis zu 326 Züge durch Stormarn
Es sei laut aktueller Prognosen damit zu rechnen, dass der Verkehr in Stormarn deutlich ansteigen werde. So sei mit mindestens 186 und maximal 326 Zügen je nach Streckenabschnitt im Kreisgebiet zu rechnen. Das bedeutet auch eine deutliche Steigerung der Lärmbelastung an den Bahntrassen. Zum Vergleich: Aktuell sind zwischen Lübeck und Ahrensburg täglich zwölf Güterzüge unterwegs. 2030 könnten es jeden Tag 88 sein, ein Großteil davon in den Nachtstunden.
Initiativen, Kreis und vor allem auch die CDU-Fraktion im Kreistag fordern daher seit längerer Zeit, dass die Auswirkungen dieses Güterverkehrs deutlicher in den Fokus gerückt werden. Dazu gehöre eben auch Schallschutz. Und genau da will die Bahn jetzt in Stormarn tätig werden, wie im jüngsten Verkehrsausschuss des Kreises bekannt gegeben wurde. Peter Mantik. Sprecher der Deutschen Bahn, bestätigte das auf Nachfrage unserer Zeitung. „Es gibt Bereiche in Stormarn, die liegen zwischen den Projektbereichen von Fehmarnbelt oder S4, sind aber von zunehmendem Verkehr trotzdem betroffen“, erklärt Mantik.
Momentan gehe er davon aus, dass es sich um Streckenlängen von zwölf Kilometern handeln werde, die einen neuen Schallschutz erhalten. „Ein kleines Team befasst sich ab 2023 mit dem Thema. Wichtig ist, dass zunächst erstmal ein neues Schallschutzgutachten erstellt wird“, sagt Mantik.

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