Verwaltung setzt auf Gesundheitsmanager

Stormarner Tageblatt   11.12.2018

Verwaltung setzt auf Gesundheitsmanager

Bad Oldesloe Die Stadt Bad Oldesloe möchte in der Zukunft einen Gesundheitsmanager oder eine -managerin beschäftigen. Bereits 2017 war eine Stelle für den Bereich „Betrieblicher Gesundheitsschutz und betriebliche Gesundheitsfürsorge“ in den Stellenplan aufgenommen worden, blieb aber unbesetzt. Das lag daran, dass man feststellte, dass für die beiden Bereiche unterschiedliche Qualifikationen notwendig sind. Daher schlug der Bürgermeister Jörg Lembke nun vor, dass die Stelle geteilt werde. Das Anforderungsprofil für den Bereich „Gesundheitsfürsorge“ sei fertig.

Die neue Fachkraft soll diesen Bereich „gestalten und lenken“ und sich außerdem um das Eingliederungsmanagement und Gefährdungsbeurteilungen kümmern. Eine Hoffnung ist natürlich, dass sich die Anzahl der Krankschreibungen verringert. Der Finanzausschuss stimmte der halben Stelle für 2019 mehrheitlich zu. nie

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Bad Oldesloe: Der Ausschüsse neue Kleider

Stormarner Tageblatt   11.12.2018

Bad Oldesloe: Der Ausschüsse neue Kleider

Ausschuss auf Namenssuche.
Ausschuss auf Namenssuche.

Bad Oldesloe Wer diskutiert welche Themen und wie benennt man Ausschüsse richtig? Andreas Lehmann (CDU) hat der Lokalpolitik seine Vorstellungen präsentiert. Diese sehen vor, dass zum Beispiel der Bereich Sport im jetzigen BSKA (Bildung, Sozial, Kultur) deutlicher benannt und dieser daher SBSKA heißen müsse. Der Bau- und Planungsausschuss solle sich stärker auch der Wirtschaftsförderung widmen, die aus dem Hauptausschuss abgezogen würde. Der Bau- und Planungsausschuss solle so zum „Ausschuss für Stadt- und Wirtschaftsenwicklung (ASW)“ werden. Da der Umwelt- und Energieausschuss oft nur sehr kurze Tagesordnungen habe, reiche es vielleicht, wenn er nur ein Mal im Vierteljahr tagt. Das sah Hartmut Jokisch (Die Grünen) ganz anders. Die Vorschläge wurden kontrovers diskutiert. Generell war man sich einig, dass eine Restrukturierung sinnvoll sei. Hendrik Holtz (Linke) schlug vor, einen möglichen SBSKA in zwei Ausschüsse zu teilen. Tom Winter (Familienpartei) sieht den ÖPNV zukünftig im Umweltausschuss. Torben Klöhn (SPD) schlug vor, die Wirtschaftsförderung in den Umweltausschuss zu legen. Wegen der kontroversen Ideen wurde die Entscheidung allerdings vertagt. nie

 

 

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Lokalpolitiker irritiert über warme Räume

Stormarner Tageblatt   11.12.2018

Lokalpolitiker irritiert über warme Räume

Bad Oldesloe Warum ist es in den Räumen der Oldesloer Stadtverwaltung in letzter Zeit so warm? Diese Frage stellte Hans-Jörg Steglich (FBO) im jüngsten Umwelt- und Energieausschuss. Häufiger müssen in Ausschüssen die Fenster geöffnet werden, weil die warme Heizungsluft dafür sorge, dass Teilnehmer von Sitzungen und Ausschüssen mit Müdigkeit und Kopfschmerzen kämpfen. „Kann man da nicht irgendwas machen, dass man das individuell runterregeln kann?“, so Steglich . Er erntete Zustimmung. „Man kann keine einzelnen Heizungen mehr bedienen. Das geht jetzt alles über die zentrale Haustechnik“, erklärte der Bürgermeister. „Mir sind auch 15, 16 Grad im Büro lieber, aber dann laufen manche weiblichen Mitarbeiter ja blau an“, erklärt Lembke. Es sei rechtlich so festgelegt, dass für eine konstante Temperatur von 21 Grad in den Verwaltungsräumen gesorgt sein muss. Dies werde über Sensoren geregelt. nie

 

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Das war’s dann in der Stormarnhalle

Stormarner Tageblatt   10.12.2018

Besonders Sonntag lief der Adventsmarkt gut / Kautter: „Eine schöne, familiäre Veranstaltung“

Erfreuten sich vor allem am Sonntag großer Beliebtheit: Weihnachtsmann und Engel. Nie
Erfreuten sich vor allem am Sonntag großer Beliebtheit: Weihnachtsmann und Engel. Nie

Patrick Niemeier Bad Oldesloe Der Shantychor sang, Weihnachtsmann „Bodo“ verteilte mit seinem Engel fleißig Süßigkeiten und gesundes Obst, die Landfrauen verkauften selbstgebackenen Kuchen und die Eisenbahnfreunde präsentierten eine ihrer Anlagen.

Beim Adventsmarkt in der Stormarnhalle war alles wie jedes Jahr und das zum 14. Mal in Folge. Dass die Zeichen auf Abschied standen, merkte man nur, wenn man hier und da mit Besuchern und Standbetreibern sprach.

Während der Sonnabend eher verhalten verlaufen war, entschädigte der Sonntag die 70 Standbetreiber und das Organisationsteam, das wieder aus Ehrenamtlern und Mitarbeitern der Stadtverwaltung bestand. „Der Sonntag hat das ausgeglichen, was am Sonnabend weniger als sonst war. Insgesamt war es eine schöne, familiäre Veranstaltung und wie immer ein Erfolg“, so Inken Kautter, Chefin des Veranstaltungs- und Kulturbereichs der Stadt. Vermisst wurde von einigen Besuchern so manches Angebot im Außenbereich – ob Glücksrad der Oldesloer Bühne oder der früher beliebte Stand des lokalen Kinos und die Fliederbeersuppe der Landfrauen. Auch eine Feuershow oder ähnliche größere Vorführungen am Abend, gab es dieses Mal nicht. Dafür war mit Rainer Zufall ein Zauberer zwischen den Gästen unterwegs. „Es ist sehr schön, aber irgendwie immer das Gleiche. Vielleicht ist der Umzug ins Kub gar nicht schlecht“, sagte Besucherin Dagmar Lischke.

Aus finanziellen Gründen und wegen der besseren Infrastruktur findet der Markt ab 2019 im und am Kub statt – eine Chance für neue Ideen.

 
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Betrachtungen zum Wochenausklang: Wenn sich da mal keiner verzettelt …

Stormarner Tageblatt   08.12.2018

Stormarner Wochenschau

Wenn sich da mal keiner verzettelt …

Megi Balzer
Megi Balzer

Dirk Gusick, und Stephan Poost Verkehrsfrei Die Oldesloer Hagenstraße und der Zob werden saniert. Ist ja zunächst eine gute Nachricht. Trotz aller Unannehmlichkeiten, die es vor allem für die Anwohner und Geschäftsleute geben wird. Wo parken, wie anliefern, haben die Kunden ungehindert Zugang? Fragen, die beantwortet werden müssen. Stutzig macht jedoch, die völlig antizyklische Verkehrspolitik der Stadt Bad Oldesloe. Während andere Städte versuchen, den Autoverkehr aus der Stadt zu verdrängen, um die Lebensqualität in der Stadt zu steigern, wird die Hagenstraße bald nicht mehr verkehrsberuhigt sein. Wer heute vom Marktplatz zum Kub geht, kann sicher sein, dass der Autoverkehr ruhig vorbeiläuft und kommt da ohne Probleme hin. Das wird sich ändern, wenn die Fußgänger kein Vorrecht mehr genießen. Nötig wird das, weil der starke Busverkehr zum Zob das Vorrecht für Fußgänger schon heute nicht zulässt, heißt es aus dem Rathaus. Da könnte man doch mal konsequent denken. Verlegung des Omnibusbahnhofs, zum Beispiel auf den Exer und eine konsequente Verkehrsberuhigung der Hagenstraße. Das wäre auch der richtige Weg hin zu mehr Aufenthaltsqualität im Bereich Marktplatz/Kub.

Papierfrei Papierlose Amtsausschusssitzungen – das hört sich im digitalen Zeitalter zunächst ganz gut an. Bei den Sitzungen auf den Tischen gibt es dann keine Zettelwirtschaft mehr, ganz zu schweigen von der Papier- und Kostenersparnis. Die Sitzungsvorlagen können dann von den Kommunalpolitiker via Laptop oder Tablet überall mit hingenommen werden und sind somit immer zur Hand. Jetzt müssen nur noch die Gemeinden des Amtes Bad Oldesloe-Land mit ziehen, damit sich das Papier- und Kostensparen auch richtig lohnt. Bei weit über 100 Sitzungen pro Jahr könnte so manches Kilo Papier eingespart werden. Allerdings darf das ganze Projekt nicht nur ein Verschiebeeffekt haben. Es kann zu einem zahnlosen Papiertiger werden, wenn die Kommunalpolitiker mit ihren heimischen Drucken die Flut an Sitzungsunterlagen für sich privat ausdrucken, um sie sich dann abzuheften statt es zum Beispiel auf externen Festplatten zu speichern.

Barrierefrei Die Stadt Bad Oldesloe ist zu Recht stolz auf ihre barrierefrei Homepage. Allerdings wurden dafür an anderer Stelle gehbehinderten Menschen Barrieren in den Weg gelegt. Gemeint ist die Mühlenstraße im Bereich des Weihnachtsmarktes. Wer dort mit einem Rollstuhl oder Rollator durch möchte, der hat arg zu kämpfen. Es sind nicht nur die beiden Kabelabdeckungen, die mühsam überwunden werden müssen. Fast noch schlimmer ist die extrem grobe Holzspäne, die dort auch zwischen den Buden auf dem Weg herumliegt. Sie wirken auf die Räder von Rollstühlen und Rollatoren wie Bremskeile. Damit wird behinderten Menschen die Fortbewegung unnötig schwer gemacht. Die Kabel für die Stromversorgungen könnten auch – genauso wie die der Weihnachtsbeleuchtung, die auch nicht auf der Straße liegt – in luftige Höhe verbannt werden. Und die Weihnachtsbuden mögen mit dem Schnittholz herum zwar nett anzusehen sein, doch wirklich benötigt wird das Holz nicht.

 
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