Stormarn um 12 Uhr

Stormarner Tageblatt  31.12.2021

Susanne Link
Susanne Link

Bad Oldesloe Eine dünne Eisschicht liegt auf dem Wasser rund um die Oldesloer Bürgermeisterinsel. Doch nicht nur dort: Auch auf den Wegen und Straßen im Kreis ist es teilweise recht glatt. Wer sich beispielsweise auf die Brücke im Ahrensburger Tunneltal traut, kann mächtig ins Schlittern geraten. Spaziergänger sollten deshalb aufpassen, damit der Rutsch ins neue Jahr nicht zur Schlitterpartie wird.
sul

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Das ist an Silvester erlaubt

Stormarner Tageblatt  31.12.2021

Feuerwerk darf nicht verkauft werden / Vorhandenes Feuerwerk darf abgebrannt werden

Susanne Link

Aufgrund der Corona-Pandemie findet der diesjährige Jahreswechsel, genau wie im Vorjahr, unter besonderen Bedingungen statt. Der Verkauf von Feuerwerk ist in Deutschland beispielsweise verboten. Bezüglich Ansammlungen gibt es in den einzelnen Bundesländern allerdings unterschiedliche Regeln: So ist beispielsweise für die Hansestadt Hamburg ein Verbot erlassen worden, für Schleswig-Holstein nicht grundsätzlich. Hier dürfen die einzelnen Kommunen entscheiden. Auch beim Abbrennen von Feuerwerk, das im Ausland gekauft oder noch im Keller lagerte, gibt es Regeln vom und für den Kreis Stormarn.

Ansammlungen und Feuerwehr in bestimmten Bereichen verboten
Mit der jüngst erschienenen Allgemeinverfügung sind Bereiche und Flächen in den Gemeinden Jersbek und Ammersbek sowie in den Städten Bargteheide, Glinde und Reinbek festgelegt worden, in denen zwischen heute 18 Uhr, und Samstag, 1. Januar, 6 Uhr, Ansammlungen von mehr als zehn Personen untersagt sind, Mund- und Nasenschutzpflicht gilt und zwischen den Angehörigen unterschiedlicher Haushalte ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Zudem ist in den Bereichen und Flächen das Abrennen von Silvesterknallern und Böllern untersagt. Bei den nicht aufgeführten Kommunen wie beispielsweise Ahrensburg und Bad Oldesloe gelten die „normalen“ Abbrennverbote: Bestimmte Feuerwerkskörper dürfen in einem festgelegten Umkreis um brandgefährdete Gebäude wie beispielsweise Reetdachhäuser nicht gezündet werden. Doch wo genau muss in Jersbek, Ammersbek, Bargteheide, Glinde und Reinbek auf die neu festgelegten Regeln geachtet werden? In Bargteheide gilt die Allgemeinverfügung für die Bereiche Rathausstraße, im Kreisverkehr am Bahnhof (Bahnhofskreisel), Parkplatz am Bahnhofskreisel; Stadtpark, Schulzentrum, Louise-Zietz-Weg, Utspannparkplatz, Schweinemarkt, Teil der Straße Am Markt zwischen Lübecker Straße und Rathausstraße, Kreuzung Hamburger Straße/Lübecker Straße/Rathausstraße/Wurth; Straße Alter Sportplatz, Spielplatz Am Alten Sportplatz, Nebenfläche am Wendehammer; Park an der Bachstraße und Jugendsportpark.
In Glinde gelten die Regeln im Bereich Parkplatz Ortsmitte, Marktplatz und Passage. Im benachbarten Reinbek für den Täbyplatz entlang des Grünzugs Richtung Parkplatz Klosterbergenstraße, Gelände des Schloss Reinbek, Am Rosenplatz, Flächen am EKZ Sachenwald in Schönningstedt, ehemalige „Braas-Kiekskuhle“ in Neuschönningstedt, Festwiese Am Saalteich, Park- und Marktplatz an der Begegnungsstätte im Querweg 4, Grünzug und Unterstand hinter der alten Stadtgärtnerei und dem städtischen Betriebshof), Hermann-Körner-Straße in Richtung Steinerei, Parkdeck des Rathauses und in der Hamburger Straße 5-7. In Ammersbek gelten die Regeln in folgenden Bereichen und Flächen: Ortsteil Hoisbüttel, Festwiese am Dorfgemeinschaftshaus und angrenzendes Ortszentrum. Im Amt Bargteheide Land in der Gemeinde Jersbek, Ortsteil Klein Hansdorf, Gelände Bürgerhaus, Heideweg 1 und angrenzende Stichstraße/Sackgasse sowie gegenüberliegende Feuerwehrwache und angrenzender Abenteuerspielplatz und Ortsteil Jersbek, Gelände Gemeindezentrum, Langereihe 1 sowie Feuerwehr und angrenzende Sportplatzflächen.

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Stormarn um 12 Uhr

Stormarner Tageblatt  30.12.2021

Volker Stolten
Volker Stolten

Bad Oldesloe Heiligabend noch ganz in Weiß oder zumindest mit einem weißen Zuckerguss bestreut, und nun ist das schon wieder Schnee von gestern. Das schwere Gerät auf dem Gelände des einstigen Kaufhauses Nickel in Bad Oldesloe hat schon wieder blank gezogen. Nur noch auf dem Boden ist es am Mittag noch etwas weiß. Doch nicht lange, dann ist der Rest auch geschmolzen. Zumal es die nächsten Tage wärmer wird und sogar zweistellige Gradzahlen möglich sind. War’s das mit dem Schnee? Erstmal grüßt der Frühling.
vst

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„Unserer Stärken bewusst sein“

Stormarner Tageblatt  30.12.2021

Bürgermeister Jörg Lembke schaut auf 2021 zurück und hat das Bürgermeisterwahljahr 2022 im Blick

Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke in seinem Büro.  Patrick Niemeier
Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke in seinem Büro. Patrick Niemeier

Patrick Niemeier

In Bad Oldesloe endet 2022 die erste Amtszeit von Bürgermeister Jörg Lembke. Er tritt zur Wiederwahl im Mai an. Seine Gegenkandidaten sind noch unbekannt. Im Interview mit dem Tageblatt blickt er auf das Jahr 2021 zurück und in das Bürgermeisterwahljahr.

Im neuen Jahr steht die Bürgermeisterwahl in Bad Oldesloe im Kalender. Mit welchen Themen gehen sie in den Wahlkampf?
Ich möchte den eingeschlagenen Weg weitergehen. Wir haben in den vergangenen fünf Jahren den Grundstein für eine Entwicklung gelegt, die Bad Oldesloe wieder zu dem werden lassen kann, was es sein sollte: Eine prosperierende Kreisstadt mit lebendiger Innenstadt, hochwertigen Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Wohnraum für gut Verdienende ebenso, wie für sozial schwächere Menschen, modernen Schulen und Kindergärten und einem hochwertigen Freizeit- und Sportangebot. Sechs Jahre habe ich mit der Verwaltung und der Lokalpolitik hierfür die Grundlagen gelegt. Jetzt wird es Zeit, die Ernte für Bad Oldesloe auch einzufahren.

Wenn sie auf die vergangenen Monate zurückblicken. Was waren für Sie denn in Bad Oldesloe die wichtigsten Momente und Entscheidungen im Jahr 2021?
Am Jahresende war sicher der Haushaltsbeschluss für den Doppelhaushalt 2022/23 entscheidend. Er versetzt uns in die Lage, jahresübergreifend durcharbeiten zu können, ohne im Jahr 2023 auf eine Haushaltsgenehmigung warten zu müssen und lässt uns mit vielen Projekten ca. ein Vierteljahr schneller sein. Ebenfalls zum Jahresende begann das noch laufende Projekt des Abrisses des ehemaligen Nickel-Kaufhauses in der Lübecker Straße. Wir schaffen hiermit die Voraussetzungen, diesen innerstädtischen Bereich ganz neu zu überplanen und damit einen Stadteingang zu bauen, der zukunftsfähig ist. Natürlich waren die Voruntersuchungen zum Umbau der Innenstadt, beziehungsweise Fußgängerzone, unter dem Motto „Bad Oldesloe 2.0“ in diesem Jahr prägend, denn hier wurde der Grundstein für die kommenden 15 Jahre Erneuerung gelegt. Ebenso wichtig war die langersehnte Fertigstellung der Fahrradparkanlage am Bahnhof, die demnächst den Nutzern übergeben wird. Auch das Voranbringen der B-Pläne in Wolkenwehe, der Königstraße, dem Pölitzer Weg, am Stoltenrieden oder auch die Vorplanung für das neue Gewerbegebiet West haben wichtige Grundlagen gelegt. Die weitere Umsetzung des Digitalpakts in den Schulen hat unsere Mitarbeiter viel Kraft gekostet. Ich könnte noch mit vielen Projekten weitermachen, denn in einem Jahr passiert wie immer sehr viel, von dem der Bürger oft gar nichts mitbekommt.

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Neuer Kreisverkehr in Bad Oldesloe

Stormarner Tageblatt  27.12.2021

Kontroverses Bauprojekt: FBO versucht den Bau zu verhindern, für 2022 ist er nun aber entschieden

Hier entsteht 2022 der Kreisverkehr, gegen den die FBO seit Jahren ankämpft.  Patrick Niemeier
Hier entsteht 2022 der Kreisverkehr, gegen den die FBO seit Jahren ankämpft. Patrick Niemeier
Der neue Kreisel soll das Eingangstor zur Innenstadt Bad Oldesloes aus Richtung Süden bilden.  Stadt Bad Oldesloe
Der neue Kreisel soll das Eingangstor zur Innenstadt Bad Oldesloes aus Richtung Süden bilden. Stadt Bad Oldesloe

Patrick Niemeier

Der Kreisel zwischen Sülzberg, Mommsenstraße und der Straße „Am Kurpark“ in Bad Oldesloe konnte 2021 doch – anders als angedacht – noch nicht gebaut werden. Man hatte sich entschieden, mit den Arbeiten nicht erst im Spätherbst zu beginnen und sie dann womöglich häufiger aufgrund der Wetterbedingungen länger pausieren lassen zu müssen. Der Verkehr rollt dort also auch zum Jahreswechsel noch nicht im Kreis. Die Diskussion rund um das umstrittene, geförderte Bauprojekt allerdings schon.
Als die FBO-Fraktion bei den aktuellen Haushaltsberatungen der Kreisstadt feststellte, dass sich die kalkulierten Gesamtkosten für den Bau von ungefähr 850 000 Euro auf zirka 1,7 Millionen Euro erhöht haben, lagen die Nerven blank.
Das Projekt erscheint der FBO nämlich schon lange komplett überflüssig und viel zu teuer. Das Fazit ist schon seit Jahren gezogen: „Hier werden Steuergelder der Bürger verschwendet“, lautet die Überzeugung, die Matthias Rohde (FBO) erneut vortrug.
Es sei längst nur noch ein Projekt um des Projektes wegen. Die Zeitersparnis für die Busse sei nicht wesentlich, wenn sie in Zukunft diesen Weg zum ZOB am Bahnhof wählen können und dass Gelenkbusse ein Problem mit der aktuellen Abbiegung haben, das habe man nicht feststellen können, hieß es aus der FBO. Für andere Verkehrsteilnehmer sei es sowieso eher eine Verschlechterung.
„Wenn also die anderen Fraktionen wirklich daran interessiert sind, Geld zu sparen, dann müssen sie es jetzt beweisen. Der Kreisel wird nicht bei 1,7 Millionen Euro bleiben, sondern das werden 2 oder sogar 3 Millionen Euro werden“, sagte Rohde. Man höre mal wieder nicht auf die „guten Argumente der FBO“.

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