>>> Politiker und Parteien haben das Wort: Das erste Jahr der CDU nach der Kommunalwahl

Markt   10.07.2019

Das erste Jahr der CDU nach der Kommunalwahl

Im ersten  Jahr nach der Kommunalwahl, in dem sich die CDU Fraktion mit ihren neuen Mitgliedern in den einzelnen Ausschüssen und der Stadtverordnetenversammlung präsentiert, fällt Oldesloern und Politikern aus anderen Städten etwas Besonderes auf. Alle Fraktionen reden wieder miteinander. Verwundert fragen sie sich, was machen wir besser. Hier sei gesagt, dass wir durch Respekt und Anerkennung mehr für unsere Stadt erreichen können. Deshalb stellen wir uns als CDU häufig die Frage: was haben wir erreicht, was können wir noch besser machen?

Jens Wieck     Foto: CDU

Ich denke, wir haben bereits das eine oder andere Wichtige aus unserem Wahlprogramm umgesetzt. Einige Beispiele: Die Einführung der Bildungskarte, die endlich nach Jahren in Stormarn zum Tragen kommt. Die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, Initiativen zur Schaffung von Wohnraum, sowie soziale Projekte wie die ERLE, die erstmal für 2 Jahre finanziell gesichert ist. Auch im Klimaschutz sind wir aktiv. Die Einführung der LED-Straßenbeleuchtung und natürlich der ÖPNV. Dieses war für uns als neue Stadtverordnete ein großes Anliegen. Leider werden wir zu diesen und auch anderen politischen Themen angeprangert, die vor unserer Wahlzeit lagen.

Das hat mit Fairness nichts zu tun. Wir sind neue Mitglieder und wissen was wir wollen und müssen von Niemandem gedreht werden. Hier muss man deutlich den populistischen Äußerungen der FBO entgegentreten. Ein kleines Beispiel: Im UEVA-Ausschuss wurde über den Stadttarif des AST sowie die Zeitkartenanerkennung beraten und einstimmig beschlossen. Aber es gab auch noch den Halbstundentakt im Busverkehr. Diesen äußert wichtigen Punkt zum Schutz des Klimas, aber auch gleichzeitig eine weitere Verbesserung für die Oldesloer wurde im UEVA von der FBO abgelehnt. In der Stadtverordnetenversammlung drehte sich die FBO Mehrheit und stimmte mit einer Gegenstimme dann doch dafür.

Ja, gute Ideen von der CDU und den anderen Parteien setzen sich auch bei der FBO durch! Wir CDU’ler werden uns mit allen Parteien weiter für die Belange der Oldesloer einsetzen und verzichten dabei auf populistische Äußerungen.

Jens Wieck, CDU-Stadtverordneter

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Der Shanty-Chor singt für „Bella Donna“

Stormarner Tageblatt   12.07.2019

Der Shanty-Chor singt für „Bella Donna“

Mit Volldampf voraus: Der Oldesloer Shantychor  greift dem Bella-Donna-Haus singend unter die Arme. Michaela Plambeck
Mit Volldampf voraus: Der Oldesloer Shantychor greift dem Bella-Donna-Haus singend unter die Arme. Michaela Plambeck

Bad Oldesloe Der Oldesloer Shantychor, eine Instanz in der Kreisstadt und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt, wird am Sonnabend, 20. Juli, von 10 bis 12 Uhr vor dem Kub aus seiner Liederkiste schwung- und stimmungsvolle Shantylieder in deutscher und englischer Sprache zum Besten geben. Mit „Volldampf voraus“ wollen die Seebären vom Binnenland für gute Stimmung und Bewegung sorgen und dabei den Zuhörern die Gelegenheit bieten, den Spendentopf für das Bella-Donna-Haus zu füllen. Dieses hat durch den Abriss des Nachbargebäudes einen großen Schaden erlitten und bittet die Bevölkerung daher um finanzielle Hilfe. Der Shantychor hatte sich spontan bereit erklärt, für die „Bellas“ zu singen. st

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Bad Oldesloe: Adventsmarkt erstmals im Kub

Stormarner Tageblatt   12.07.2019

Bad Oldesloe: Adventsmarkt erstmals im Kub

Der Adventsmarkt findet im Kub stattniemeier
Der Adventsmarkt findet im Kub stattniemeier

Bad Oldesloe Am Sonnabend und Sonntag, 7./8. Dezember veranstaltet die Stadt Bad Oldesloe von 10 bis 18 Uhr den 15. Adventsmarkt, der nicht mehr in der Stormarnhalle sondern erstmals im Kub und im historischen Rathauses stattfindet. Neben den Kunsthandwerkern wird es im Außenbereich auch Gastronomie und Unterhaltung geben. Mit rund 50 Hobby-Ausstellern hat sich der Adventsmarkt in der Stormarnhalle in den vergangenen 14 Jahren als einer der beliebtesten Märkte der Adventszeit in der Region etabliert. Von Holzarbeiten über selbstgenähte Kleidung und Schmuck bis hin zu Seidenmalerei, Keramik, Likören, Kerzen und Karten ist an diesem Wochenende wieder allerlei Schönes für die Weihnachtszeit zu finden. Das vielfältige gastronomische Angebot und ein weihnachtliches Rahmenprogramm runden das Wochenende im Dezember ab. Das Anmeldeformular ist noch bis zum 15. Juli auf der städtischen Website unter www.badoldloe.de/adventsmarkt.de zu finden. Die Zu- und Absagen werden schriftlich erteilt. st

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Leer trotz Minimiete

Stormarner Tageblatt   11.07.2019

Städtisches Ladengeschäft sucht noch Mieter

Nicht so beliebt wie gedacht: Das LadengeschäftNie
Nicht so beliebt wie gedacht: Das LadengeschäftNie

Patrick Niemeier Bad Oldesloe „Die Idee ist gut, die Welt aber noch nicht bereit“, sang einst die Hamburger Band „Tocotronic“ – gilt das nun auch für das leerstehende Ladengeschäft in der Hindenburgstraße 47, das im Besitz der Stadt ist.

Innovativ wollte man sein und etwas für die Innenstadtbelebung tun. Daher soll das Geschäft kostengünstig vermietet werden, an Jungunternehmer, Existenzgründer oder Berufsrückkehrer die mit Visionen aber nicht mit dem ganz dicken Portemonaie nach Oldesloe kommen oder – noch besser – von hier stammen.

Das Geschäft liegt durchaus in bester Lage an einer der Haupteinkaufsstraßen in der Fußgängerzone der Kreisstadt und damit es noch attraktiver für eben diese bestimmte Klientel wird, hat die Verwaltung der Lokalpolitik das Zugeständnis abgerungen, dass das Geschäft zu einer reduzierten Miete von nur 388,06 Euro zuzüglich Nebenkosten im Monat vermietet werden darf.

Wichtig ist dabei allerdings, dass auch ein Sortiment bedient werde, dass es so in der Stadt noch nicht oder deutlich unterrepräsentiert gibt. Dazu zählen Lederwaren, Dekoartikel, Schmuck oder Produkte aus der Region – wobei „offene Lebensmittel“ ausgeschlossen werden.

Während vor allem die FDP die Sorge hatte, dass man Konkurrenten auf einem freiem Markt unterschiedlich gut behandle und auch einige Kaufleute murrten, weil sie schließlich auch einst ohne Subventionen loslegen mussten, sah Bürgermeister Jörg Lembke in dem Angebot einen wichtigen Impuls und die Mehrheit der Lokalpolitik folgte dieser Einschätzung.. Schließlich sei es die Möglichkeit in der Stadt mal etwas anzubieten, was sich ansonsten vielleicht nicht ansiedeln würde.

Doch der große Run auf das Geschäft blieb bisher aus, beziehungsweise, es setzte der falsche Run ein. „Das Interesse an dem Ladengeschäft ist zwar groß, die Anzahl der infrage kommenden Bewerber gering“, fasst Inke Koch, Ladenflächenmanagerin der Stadt Bad Oldesloe, die Situation zusammen. Zwei Interessenten – Damenbekleidung und Kosmetik – hätten die Bedingungen erfüllen können, zogen ihr Interesse aber doch wieder zurück“. Daher besteht nun bis zum 5. August weiterhin die Chance sich zu bewerben. Bewerbungen und Nachfragen können Inke.Koch@BadOldesloe.de gemailt werden.

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Mit starken Filmen gegen die Flaute

Lübecker Nachrichten   10.07.2019

Für die Sommersaison bietet Heinz Wittern im Oldesloer Oho spannende Streifen und Aktionen

Kinobetreiber Heinz Wittern sitzt oft selbst an der Kasse und heißt die Besucher mit einem Schnack willkommen. foto. von dahlen

Bad Oldesloe.  Das Bikini-Wetter scheint vorerst eine Pause eingelegt zu haben. Das lässt Kino-Betreiber ein wenig aufatmen. Schließlich stellen Freibad und Biergarten eine ernst zu nehmende Konkurrenz dar. Und nicht nur diese. Auch Großereignisse, die eine ganze Nation in den Bann ziehen, wie die Fußball-WM im vergangenen Jahr, sorgen zuweilen für Ebbe in der Kino-Kasse, wie auch Heinz Wittern vom Oldesloer Oho zu spüren bekam.

„2018 war das schlechteste Jahr bei uns, aber auch für die Branche in ganz Deutschland“, berichtet der Oldesloer. Verantwortlich dafür seien der frühe Sommereinbruch, die WM und letztlich auch die Sahara-Hitze gewesen, die eher Lust aufs kühle Blonde im Freien gemacht habe.

Das bestätigen auch die statistischen Angaben der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) sowie ein Bericht vom Handelsblatt. Selbst die Lichtspielhäuser in den klassischen Filmmetropolen wie Berlin verkauften demnach so wenig Tickets, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Fast um 14 Prozent sei die Besucherzahl deutschlandweit zurückgegangen. „Hinzu kam aber auch, dass es im vergangenen Sommer keinen starken Film gab, der ansatzweise geeignet gewesen wäre, um gegenzusteuern“, zieht Wittern Bilanz. Gebessert habe sich die Lage erst im Dezember. Mit dem Film „Der Junge muss an die frische Luft“ seien die Zuschauerzahlen wieder an die Decke gegangen.

Zum Glück sei bald „Der König der Löwen“ am Start, das fotorealistische Remake von Disneys Animationsfilm aus dem Jahr 1994. Gezeigt werde der Streifen ab dem 17. Juli in 2-D und 3-D. „Das wirkt alles so echt, das ist wirklich bahnbrechend“, sagt Wittern. „Überhaupt, das ganze Sommerprogramm ist auf Familien ausgerichtet, die ihren Urlaub daheim verbringen.“ Das treffe auch auf die jüngsten Cineasten zu, die einen Ferienpass besitzen. Mit dem Kino-Coupon könnten ihren Lieblingsfilm inklusive Popcorn recht günstig sehen.

Laut Medienexperten ist auch der Einfluss von Streamingdiensten wie Netflix, Maxdome oder Prime-Video nicht zu unterschätzen, die bequemen Serien-Konsum auf der heimischen Couch anbieten. Wittern ist sich aber sicher, dass ein gut geführtes Kino heutzutage trotzdem Chancen hat. „Viele Leute empfinden das Filmeschauen auf großer Leinwand als reizvolle Freizeitgestaltung ohne lange fahren zu müssen und als Gemeinschaftserlebnis“, sagt er. „Ich habe nach der längeren Pause erfahren, wie froh das Publikum war, als wir wieder eröffnet hatten. Sätze wie: ’Endlich haben wir unser Kino wieder’, sprechen da Bände.“

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