Quarantäne: Das gilt jetzt in Stormarn

Stormarner Tageblatt  12.01.2022

Ein Überblick: Was gilt wann? Und was passiert, wenn man Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatte?

Patrick Niemeier

Überforderte Gesundheitsämter, zahlreiche Covid-19-Patienten in Kliniken und auf Intensivstationen – mit dem Start des neuen Jahres hat die vierte Corona-Welle an Wucht zugenommen. Seit über einer Woche vermeldet auch die Kreisverwaltung Stormarn immer wieder Rekordzahlen bei den Neuinfektionen und Inzidenzen. Und umso mehr Personen sich mit der als sehr ansteckend geltenden Omikron-Variante infizieren, desto mehr andere Stormarner haben auch Kontakt zu Infizierten gehabt. Doch wie verhalte ich mich richtig? Das Land Schleswig-Holstein hat am Montag, 10. Januar 2022, neue Corona-Regeln beschlossen. Diese Maßnahmen sollen ab Mittwoch, 12. Januar 2022 gelten.
Ein Überblick. In Schleswig-Holstein hat der Schulbetrieb am 10. Januar wieder begonnen. Angesichts der im Vergleich zu früheren Corona-Wellen hohen Inzidenzzahlen sind die Regeln erneut nachgeschärft worden. Schüler, Lehrer und anderen Mitarbeiter müssen sich drei Mal in der Woche selbst testen. Zusätzlich muss überall in den Schulen eine Maske getragen werden.
Für Schüler, die direkten Kontakt zu Infizierten hatten, gilt eine fünftägige Quarantänepflicht, wenn sie nach fünf Tagen einen negativen PCR- oder Schnelltest vorweisen können. Sollten sie selbst mit dem Coronavirus infiziert sein, können sie die Isolation nach frühestens sieben Tagen verlassen, auch dann mit einem negativen PCR- oder Schnelltest. Wer Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatte und sich nicht testet, kann erst nach zehn Tagen die Quarantäne verlassen. Das gilt auch für Schüler. Wenn mehr als die Hälfte einer Schulklasse in Quarantäne ist oder sich ein Drittel der Lehrkräfte in Quarantäne oder Isolation befindet, kann in den Distanzunterricht gewechselt werden. Wer im Büro als doppelt Geimpfter oder Genesener engen Kontakt mit einem infizierten Kollegen hatte, muss für sieben Tage in Quarantäne. Das Gesundheitsamt Stormarn muss über diesen Schritt informiert werden. Es wird dann über die erforderliche Quarantäne entscheiden. Da das Gesundheitsamt aktuell überlastet ist, ist es wichtig, sich zunächst freiwillig in Quarantäne zu begeben.
Die enge Kontaktperson kann sich nach sieben Tagen per negativem PCR- oder Schnelltest aus der Quarantäne entlassen. Ohne negativen Test endet die Quarantäne nach 10 Tagen. Wer allerdings die dritte Impfung als Booster erhalten hat, ist von den Kontakt-Quarantäneregeln mittlerweile ausgenommen. Das gilt auch für geimpfte Genesene, frisch Genesene und kürzlich doppelt Geimpfte, solange sie selbst keine Symptome entwickeln.
Wer keinen engen Kontakt zu dem infizierten Kollegen hatte, fällt aber zunächst erst mal nicht unter die Quarantäne-Regel. Man sollte als Mitarbeiter im selben Unternehmen aber beobachten, ob man in den Folgetagen mögliche Symptome entwickelt und freiwillig einen Schnelltest machen. Es wird grundsätzlich empfohlen, die eigenen Kontakte stark einzuschränken. Auch der freiwillige Wechsel ins Home-Office soll – wenn möglich – genutzt werden. Wenn Symptome einer möglichen Covid19-Erkrankung auftreten, muss das Gesundheitsamt Stormarn sofort informiert und der Weg in die Isolation angetreten werden.
Entscheidend ist selbstverantwortliches Handeln. Wer zum Beispiel weiß, dass er auf einer Feier war, auf der auch Corona-Infizierte waren, sollte sich beim Gesundheitsamt als Kontaktperson melden. Denn in diesem Fall ist zwischen engem Kontakt und nicht engem Kontakten kaum zu unterscheiden. Erstrecht nicht, wenn man den oder die Infizierten gar nicht persönlich kannte und nicht weiß, ob in der Feiersituation ein direkter Kontakt stattfand. In diesem Fall wird für ganze Gruppen an Menschen die Quarantäne angeordnet, wie unlängst bei den Gästen der Weihnachts-Partys im Trittauer Fun-Parc.

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Corona-Fälle auch in der Verwaltung

Stormarner Tageblatt  11.01.2022

Wegen Omikron: Gesundheitsamt des Kreises um 20 Mitarbeiter sowie sechs Neueinstellungen gestärkt

Der Kreis hatte schon Anfang Dezember vor Omikron-Auswirkungen gewarnt. Patrick Niemeier
Der Kreis hatte schon Anfang Dezember vor Omikron-Auswirkungen gewarnt. Patrick Niemeier

Patrick Niemeier

Die vierte Welle kam mit Ansage: Während Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) noch die relativ niedrigen Inzidenzwerte im Norden lobte und gemeinsam mit der Jamaika-Koalition zu der Fehleinschätzung kam, dass Diskotheken noch geöffnet bleiben könnten, warnte das Gesundheitsamt Stormarn bereits. Omikron, so war es aus der Kreisverwaltung schon Anfang Dezember zu vernehmen, werde rund um die Feiertage in Stormarn angekommen. Zum Ende des Jahres, spätestens Anfang Januar würden dann auch die Fallzahlen hin die Höhe schnellen. Das Gesundheitsamt Stormarn bereitete sich daraufhin auf einen Anstieg der zu bearbeiteten Quarantäne- und Isolations-Fälle vor. Genau dieses Szenario ist eingetroffen. Und der Kreis muss darauf reagieren, zumal die Verwaltung auch betroffen ist.
Rückblick: Am 16. Dezember wurde der erste Omikron-Fall im Kreis bestätigt. Nur wenige Tage später, am 24. und 25. Dezember, infizierten sich viele Besucher offenbar auf Weihnachtspartys im Fun-Parc Trittau, wie der Kreis mitteilte. Mehrere Besucher waren nach ihrem Party-Abend dort positiv getestet worden, auch auf die Omikron-Variante des Virus. Auch im Amazon-Verteilzentrum in der Kreisstadt traten mehrere Corona-Fälle auf. Die genaue Zahl wurde von dem amerikanischen Unternehmen nicht mitgeteilt. Doch seit der Woche nach Weihnachten explodieren die Corona-Zahlen im Kreis. War der Kreis gut genug auf dieses Ausmaß vorbereitet? „Die Geschwindigkeit und die Höhe der vierten Welle war sicherlich in dieser Dramatik und diesem Tempo nicht vorhersehbar“, sagt Kreissprecher Michael Drenckhahn. Auf eine Inzidenz von über 500 könne man sich nicht regelhaft einstellen. Wichtiger sei es laut Gesundheitsamt daher, dass schnell reagiert wurde, die Kollegen sich solidarisch unterstützen und die Betroffenen Verständnis für mögliche Verzögerungen haben.
Das Team sei um 20 Kollegen aufgestockt worden. Diese kommen aus anderen Fachbereichen der Kreisverwaltung und werden seit gestern eingearbeitet. Außerdem wurden sechs neue Mitarbeiter eingestellt und die Zahl der Bundeswehr-Soldaten, die bereits mit fünf Mann im Einsatz sind, wird dem Kreis zufolge aufgestockt. Das ist dringend nötig. Obwohl bereits zuvor personell aufgestockt wurde, sei die Aufarbeitung der Meldungsrückstände noch nicht möglich gewesen, heißt es. Das Gesundheitsamt könne weiterhin keine tagesaktuellen Zahlen zur Infektionslage liefern. Das verhindere die hohe Zahl der Neuinfektionen, die täglich hinzukommen und abgearbeitet werden müssen. Besonders hart trifft es die Kreisverwaltung, wenn es zu Corona-Fällen im eigenen Team kommt. „Es gab bereits einige Infektionen und vor allem zahlreiche Quarantänefälle im Zusammenhang mit Kontakten. Wir bemühen uns in diesen Fällen, unsere Angebote aufrecht zu erhalten“, teilt Drenckhahn mit. Aktuell wurden angesichts der hohen Inzidenz und der Omikronvariante die Regelungen verschärft. Im Einzelnen bedeute das, dass die Maskenpflicht konsequent gelte. Außerdem werden Kontakte wo möglich weiter reduziert. Die Kreisverwaltung setze hierbei auf einen verstärkten Einsatz von Video- und Telekonferenzen. Die Bürobelegung werde durch Home-Office, Schichtarbeit und gegebenenfalls auch Kohortenbildung verringert.
Es gebe Corona-Testangebote für die Mitarbeiter und es werde weiterhin für den richtigen Umgang mit der Situation sensibilisiert. Die Aufgaben innerhalb der Kreisverwaltung wurden in Prioritäten der Kategorien A, B, C eingeteilt. Wenn viele Mitarbeiter ausfallen, werden die Aufgaben der Kategorie C zurückgestellt. Fallen noch mehr Mitarbeiter aus, würden nur noch die Aufgaben der Kategorie A erledigt, erklärt der Kreissprecher. Zur Aufgabe A gehören die Bereiche zum Schutz und zur Rettung der Bevölkerung, Pflichtaufgaben sowie Aufgaben mit besonderen wirtschaftlichen Auswirkungen. Für die Kreisverwaltung steht fest, dass man weitere Infektionen oder Quarantänefälle in den eigenen Reihen nicht vermeiden können wird. Genau dann würden die Home-Office-Regel und die Priorisierung von Aufgaben sofort greifen. Besonders sensibel ist auch der Bereich der Integrierten Regionalleitstelle Süd. Dort seien als Maßnahmen „Kohortenbildung, Testregime mit täglichen Coronatests und Planung für eine Art ,Kasernierung‘ von Personal“ auf den Weg gebracht worden.

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Stormarner Wochenschau: Zwischen Hoffen und Bangen

Stormarner Tageblatt  08.01.2022

Zwischen Hoffen und Bangen

Karikatur: Megi Balzer
Karikatur: Megi Balzer

Guido Behsen, Susanne Link, Patrick Niemeier

Nur eine Schnapsidee?
Fun-Parc in Trittau, Max Nachttheater in Kiel, Joy in Henstedt-Ulzburg – in vielen Diskotheken haben sich Feiernde mit der Omikron-Variante angesteckt. Das eine hochansteckende Mutation die Inzidenzen in Schleswig-Holstein so in die Höhe treiben würde, haben die vier baldigen Ahrensburger Clubbetreiber wohl im Frühjahr 2021 auch noch nicht geahnt. Da kamen sie nämlich auf die glorreiche Idee, in der Großen Straße den „N1Club“ (gesprochen: Nice Club) zu realisieren. Mitten im Lockdown, als sich Gastronomen und Diskotheken-Betreiber über ihre Zukunft sorgten. So wie jetzt, nur eben ohne Omikron.
War und ist das nun eine Schnapsidee, die bei einem guten Tröpfchen Wein entstanden ist? Wer weiß das schon. Denn wenn die vier Ahrensburger Glück haben, eröffnen sie just zu dem Zeitpunkt, indem die fünfte Welle der Vergangenheit angehört und die Menschen wieder ohne schlechtes Gewissen das Tanzbein schwingen können. Und wenn das vielleicht erst nach der Omikron-Welle am 1. April ist und es dann jeder aus reiner „Leider-noch-geschlossen“- Gewohnheit für einen Scherz halten wird.

Im Zeichen der Kinder
Es bleibt dabei: Kinder sind die wahren Helden der Pandemie. Was mutet das Virus, was muten wir den Jüngsten in unserer Gesellschaft seit nun beinah zwei Jahren zu? Und wie tapfer ertragen sie all die Einschränkungen und Entbehrungen? Man kann die Mädchen und Jungen nur bewundern.
Umso mehr, wenn sie sich in dieser für sie so schwierigen Situation dann auch noch für andere Kinder einsetzen, denen es schlechter geht. So wie die Sternsinger aus Trittau, die in diesem Jahr unter dem Motto „Gesund werden, gesund bleiben – ein Kinderrecht weltweit“ Spenden für wohltätige Projekte in den ärmsten Ländern Afrikas sammeln. Am Dreikönigstag brachten vier von ihnen den Segen in den Kieler Landtag und beeindruckten dort nicht nur Bildungsministerin Karin Prien (die den sich in Quarantäne befindenden Ministerpräsidenten Daniel Günther vertrat).
Man kann ihr nur wünschen, dass der Segen der Sternsinger ihr und ihren Mitarbeitern hilft, die richtigen Entscheidungen im Sinne der Kinder zu treffen.

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Infektionszahlen explodieren

Stormarner Tageblatt  08.01.2022

Neuer Rekordwert – Corona-Omikronwelle hat den Kreis Stormarn voll im Griff

Die Kreisverwaltung Stormarn kommt aktuell bei der Meldung der Neuinfektionszahlen nicht mehr hinterher.  Patrick Niemeier
Die Kreisverwaltung Stormarn kommt aktuell bei der Meldung der Neuinfektionszahlen nicht mehr hinterher. Patrick Niemeier

Patrick Niemeier

Seit Tagen vermeldet das Gesundheitsamt im Kreis Stormarn neue Rekord-Infektionszahlen und ebenso Rekord-Inzidenzwerte. Doch noch nie sind die Zahlen so durch die Decke gegangen wie gestern.

Inzidenzwert steigt auf 500,1 an
Insgesamt 288 klinisch bestätigte Neuinfektionen musste das Gesundheitsamt vermelden. Das bedeutet jetzt, dass in den vergangenen sieben Tagen 1221 neue Fälle gemeldet wurden. Dadurch schnellt der auf 100 000 Kreisbürger umgerechnete Inzidenzwert hoch auf 500,1. Für die Kreisverwaltung ist diese Menge an neuen täglichen Meldungen nicht mehr tagesaktuell zu bewältigen.
„Die Anzahl von Meldungen positiv getesteter Personen und Kontaktpersonen ist weiterhin sehr hoch. Diese können durch das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn nicht mehr am selben Tag bewältigt werden“, sagt Kreissprecher Michael Drenckhahn.
Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie in Stormarn im Frühjahr 2020 jetzt 13 929 Kreisbürger angesteckt. Von diesen gelten 11 897 als genesen. Was ausdrücklich nur bedeutet, dass sie nicht mehr infektiös – also nicht mehr positiv getestet – sind. Auch Corona-Infizierte mit nur leichten daraus folgenden Covid-19-Verläufen können laut aktueller Studien unter langfristigen Folgen wie Long-Covid oder Post-Covid leiden.

Bisher gibt es 337 Corona-Tote
Von den 13 929 positiv Getesteten mussten sich bisher 928 mit schweren Covid-19-Verläufen in Kliniken behandeln lassen. 337 mit dem Coronavirus infizierte Stormarner sind im Verlauf ihrer Infektion verstorben.
Aktuell liegen auf den Intensivstationen im Kreis laut Intensivregister des Robert-Koch-Instituts elf Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen. Acht von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Insgesamt belegen die Covid-19-Patienten knapp 37 Prozent der verfügbaren Intensivbetten.
Geändert hat sich derweil die Quarantäneregelung Kontaktpersonen zu positiv Getesteten müssen jetzt nur noch zehn Tage in Quarantäne. Das gilt auch für die Kontaktpersonen, die bereits seit zehn Tagen in Quarantäne sind, aber eigentlich 14 Tage in dieser bleiben sollten. Für positiv Getestete gilt „die Verpflichtung, sich selbstständig in eine 14-tägige Isolation zu begeben. Die Fristberechnung beginnt mit dem Tag, an dem die ersten Symptome auftreten. Ohne Symptome beginnt die Berechnung mit dem Tag, an dem der PCR-Abstrich vorgenommen wurde“, sagt Kreissprecher Drenckhahn.
Bei positiv Getesteten gilt, dass die Quarantäne frühestens nach 14 Tagen endet. Die Voraussetzung dafür ist zusätzlich, dass die möglicherweise an Covid-19 Erkrankten seit 48 Stunden symptomfrei sind und dass ein negativer Schnell- oder Selbsttest vorliegt.
„Wir bitten die Bürger, auch nach Beendigung der Absonderung für uns eine telefonische Erreichbarkeit sicherzustellen“, sagt der Kreissprecher. Aktuell sei der Kreis mit Blick auf die Masse der Fälle nicht in der Lage, sich bei allen Personen zeitnah zu melden.
Reagiert hat derweil bereits die Kirchengemeinde Bad Oldesloe auf die Entwicklungen. „Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen hat sich die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Oldesloe kurzfristig dazu entschlossen, Gottesdienste wieder mit mehr Abständen und dem zusätzlichen Tragen einer FFP2-Maske zu feiern“, teilt die Kirchengemeinde in der Kreisstadt mit.

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Wenn es Nacht wird in der Sehmsdorfer Straße…

Stormarner Tageblatt  07.01.2022

Blackout in Bad Oldesloe.  Susanne Rohde
Blackout in Bad Oldesloe. Susanne Rohde

Bad Oldesloe Blackout in Bad Oldesloe: Wo sonst helle LED-Lampen leuchten, blieb es jetzt bereits die vierte Nacht in Folge zappenduster. In der Sehmsdorfer Straße und in der Straße „Schanzenbarg“ gingen die Straßenlaternen auch nach Einbruch der Dunkelheit nicht an und so mancher Passant tastete sich im Schein seiner Handy-Taschenlampe auf der dunklen Straße entlang. Grund für die ungewohnte Finsternis ist ein Kabelfehler, wahrscheinlich ist ein ganzer Versorgungsstrang betroffen.

2500 Laternen
Die Vereinigten Stadtwerke werden den Fehler aber zeitnah beheben. Rund 2500 Straßenlaternen gibt es in der Kreisstadt, für deren Wartung und Unterhaltung die Vereinigte Stadtwerke GmbH zuständig ist.
Auf jeder Straßenlaterne ist übrigens eine Lampennummer vermerkt, so dass man deren Ausfall oder Defekt direkt melden kann.
srp

Veröffentlicht unter Presseartikel |