Oldesloer Impfstation öffnet als Erste in Stormarn

Stormarner Tageblatt  24.11.2021

Oldesloer Impfstation öffnet als Erste in Stormarn

Bad Oldesloe Wer sich seine Booster-Impfung gegen das Coronavirus holen möchte, über 60 Jahre alt ist, kann sich ab 26. November in Stormarn in einer Impfstation impfen lassen. Das klingt wie ein Impfzentrum, ist es im Endeffekt auch, heißt aber jetzt anders. Für manche Impfwilligen kann es ganz schnell gehen: denn die Buchungen beginnen um 10 Uhr am 25. November und am 26. November öffnet das ehemalige Impfzentrum Nord in der Jugendherberge der Kreisstadt wieder seine Türen, dann unter dem Namen „Impfstation Bad Oldesloe“. Es können auch schon Termine für die beiden weiteren Impfstationen gebucht werden, die erst später öffnen sollen. Es gibt zunächst dort nur Impfungen für Menschen aus der Gruppe der Ü60-Jährigen. Anmeldungen können ausschließlich über www.impfen-sh.de erfolgen. Es können auch Erst- oder Zweitimpfungen sein. Für eine Booster-Impfung muss die zweite Impfung mindestens sechs Monate her sein. Es sei denn, man hat das Vakzin von Johnson&Johnson erhalten, dann reichen auch 28 Tage Abstand.
In Oldesloe wird es zwei Impflinien geben. Es folgen dann die Eröffnungen der beiden weiteren Impfstationen im Kreis in Glinde (1. Dezember) und Großhansdorf (6. Dezember). Entsprechend können dann auch dort Termine gebucht werden. Insgesamt wird Stormarn dann über maximal fünf Corona-Impflinien verfügen. Auffrischimpfungen und Erst- sowie Zweitimpfungen werden laut dem Land Schleswig-Holstein in den stationären Impfstellen mit mRNA-Impfstoffen durchgeführt – Biontech und Moderna.
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So läuft die 3 G-Pflicht im ÖPNV

Stormarner Tageblatt  24.11.2021

Stormarn: Ab heute wird im gesamten HVV-Bereich die Einhaltung der Regeln von Mitarbeitern geprüft

Busse am ZOB in Bad Oldesloe. Ab heute gilt in ihnen die 3G-Regel.  Patrick Niemeier
Busse am ZOB in Bad Oldesloe. Ab heute gilt in ihnen die 3G-Regel. Patrick Niemeier

Patrick Niemeier

Wer ab heute in Stormarn Bus und Bahn benutzen will, der muss geimpft, genesen oder getestet sein. Denn dann tritt die Änderung des Infektionsschutzgesetzes in Kraft. Diese verlangt genau diese Corona-Maßnahme für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Dazu einige Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Gilt die 3 G für Menschen, die von der Maskenpflicht befreit sind?
Ja, die Regel gilt laut Rainer Vohl, Sprecher des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) auch explizit für Fahrgäste, die aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht – die weiterhin zusätzlich gilt – nicht einhalten können und ein entsprechendes Attest vorlegen können. Wer sich nicht impfen lassen kann und ein entsprechendes Attest vorweisen kann, muss trotzdem negativ getestet sein.

Wann müssen Ungeimpfte oder Genesene getestet worden sein?
Der Test einer offiziellen Teststation (kein Selbsttest) darf nicht älter als 24 Stunden sein. In Stormarn und Umgebung gibt es diverse Möglichkeiten sich testen zu lassen, auch wenn es mittlerweile deutlich weniger Teststationen als noch im Frühjahr sind.

Wer ist von der 3 G-Regel ausgenommen?
Nur Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben sowie Schüler, weil diese regelmäßig in den Schulen getestet werden, sind von der Regelung ausgenommen.

Wird es Einschränkungen im ÖPNV-Angebot geben?
Abgesehen davon, dass Personen die nicht geimpft, getestet oder genesen sind nicht mehr transportiert werden, gibt es keine Einschränkungen. Das Verkehrsangebot soll normal weitergehen.

Gilt die 3 G Regel auch im Taxi?
Nein, in Taxen findet die 3G-Regel keine Anwendung.

Wer kontrolliert die 3G-Regel in den Bussen?
Der HVV wird im gesamten Bereich seiner Verkehrsbetriebe seine 750 Mitarbeiter der Prüf- und Sicherheitsdienste dafür einsetzen. Die Kontrollen der 3G-Regel erfolgen im Rahmen der normalen Fahrkarten- und Maskenkontrollen. Sie sind daher durchaus stichprobenhaft. Der HVV weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Maskenpflicht von 95 Prozent eingehalten werde.

Welche Strafe droht bei Verstößen gegen die 3 G-Pflicht?
Es handelt sich um eine Ordnungswidrigkeit. Es kann daher ein Bußgeld nach dem Infektionsschutzgesetz verhängt werden. Zusätzlich prüft der HVV laut seines Sprechers zusätzlich die Einführung einer Vertragsstrafe, so wie es sie schon beim Verstoß gegen die Maskenpflicht im HVV gebe.

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„Schulschließung sollte das letzte Mittel sein“

Stormarner Tageblatt  24.11.2021

Die Maskenpflicht ist zurück / Schüler aus Bad Oldesloe interviewt seinen Rektor

Cedric Looks

Die Maske ist wieder da: Wie in ganz Schleswig-Holstein sind die Schüler und Lehrer des Theodor-Mommsen-Gymnasiums in Bad Oldesloe seit Montag wieder vermummt. Schüler Cedric Looks sprach für das Stormarner Tageblatt mit TMS-Schulleiter Henning Bergmann über die zurückgekehrte Maskenpflicht und die Corona-Politik der Schule.

Was halten Sie von der wiederkehrenden Maskenpflicht im Unterricht?
„Die Maskenpflicht ist sicherlich richtig, wenn man die aktuellen Zahlen betrachtet. Wir müssen vorsichtig sein, damit eine Schulschließung vermieden werden kann.“

Denken Sie, dass es klug war, die Maskenpflicht an Sitzplätzen drei Wochen lang aufgehoben zu haben, obwohl die Zahlen schon da deutlich gestiegen sind?
„Ich glaube, dass es trotzdem richtig war. Obwohl man den Schluss ziehen muss, dass dadurch ganz offensichtlich auch die Fallzahlen hochgegangen sind. Die Masken sind also definitiv ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung der Pandemie, weshalb ich zufrieden bin, die Maskenpflicht wiederzuhaben.“

Warum gibt es inzwischen an unserer Schule eine Empfehlung, dass sich auch Geimpfte testen lassen sollten und warum erst jetzt?
„Die Empfehlung kam zunächst einmal von der Bildungsministerin Karin Prien. Allerdings halte ich diese auch für sehr sinnvoll. Denn inzwischen mussten wir feststellen, dass die Verbreitung durch Geimpfte doch deutlich größer ist, als wir gedacht hatten. Deshalb empfinde ich das, solange wir dafür genug Tests haben, als die beste Variante.“

Was sind für die Schüler, die sich bereits haben impfen lassen, jetzt noch die Vorteile gegenüber Ungeimpften?
„Schüler, die geimpft sind, haben weiterhin einen großen Vorteil. Sie werden bei einer Erkrankung nämlich viel geringere Symptome haben.“

Würden Sie nach Ihrer persönlichen Meinung die Schulen unbedingt offenlassen, oder, wenn die Zahlen wieder hochgehen, auch für einer Schließung plädieren?
„Eine Schulschließung sollte zwar immer das letzte Mittel sein, doch möchte ich da nichts ausschließen. Schließlich ergeben sich in dieser Pandemie immer wieder neue Situationen, die uns zu neuen Mitteln zwingen, um die Gesundheit der Schüler zu schützen. Dies sollte das Wichtigste sein, auch wenn ich hoffe, dass es beim Präsenzunterricht bleibt.

Wie groß sind die Probleme, die durch die Pandemie bei Schülern entstanden sind, und was hat die TMS dagegen getan?
„Natürlich haben sich große fachliche und soziale Probleme entwickelt, die wir versuchen, auszugleichen. Das tun wir, indem wir uns in Fachkonferenzen gemeinsam absprechen, mit den Klassensprechern Gespräche führen und so die Defizite besprechen, um sie dann zu lösen. Tatsächlich hatte unsere Schule im Onlineunterricht aber den Vorteil der Onlineschulplattform „iServ“, die wir sofort nutzen konnten. Trotzdem war das natürlich nie ein normaler Unterricht.“

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2 G und 3 G: Was gilt wo in Stormarn?

Stormarner Tageblatt  23.11.2021

Landesverordnung ermöglicht es Behörden, Regeln für Weihnachtsmärkte und Co. selbst zu verschärfen

Patrick Niemeier

Kommt die Maskenpflicht in den Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen zurück? Und muss jeder beim Einsteigen in einen Bus jetzt seinen Impfausweis vorlegen? Und wer kontrolliert überhaupt, dass die 2G-Regeln, die seit gestern auch in Stormarn gelten, eingehalten werden?
Die Kreisverwaltung hat nach einem Gespräch mit den Bürgermeistern im Kreis erste Entscheidungen getroffen, was die Umsetzung der verschärften Corona-Regeln in Stormarn angeht.

Bürgermeister und Verwaltung stimmen sich ab
So habe man sich laut Kreissprecher Michael Drenckhahn dagegen entschieden, eine Allgemeinverfügung herauszugeben, die unter anderem das Tragen von Masken in den Haupteinkaufsstraßen geregelt hätte. Der Paragraph 20 der neuen Landesverordnung würde die lokalen Behörden nämlich dazu ermächtigen, solche Regeln selbst vor Ort zu verschärfen.
Das Ergebnis der Rücksprache mit den Verwaltungschefs ist laut Drenckhahn, dass „eine Allgemeinverfügung zum verpflichtenden Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an den in §20 Abs. 2 der Corona-Bekämpfungsverordnung genannten Orten nicht für erforderlich gehalten wird.“
Dagegen muss an allen Bushaltestellen jetzt wieder Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Und im Schulunterricht werden landesweit wieder Masken getragen. Daran führt auch in Stormarn kein Weg vorbei.
Wie mit Weihnachtsmärkten im Kreis genau umgegangen wird, wird noch im Detail geklärt. Der Kreis befindet sich hierzu nach eigenen Angaben im Austausch mit dem Gesundheitsministerium. Allerdings werde es im Kreis keine Weihnachtsmärkte geben, die den Charakter einer Großveranstaltung haben, wie zum Beispiel in Lübeck. Der Weihnachtsmarkt in Ahrensburg, der Adventsmarkt im Ammersbek und der kleine Weihnachtsmarkt am Mühlrad in Bad Oldesloe wurden bereits abgesagt.
Härtere Regeln bedeuten natürlich auch, dass diese kontrolliert werden. Man müsse in Stormarn jedoch auf eine hohe Eigenverantwortung der Bürger setzen und darauf, dass diese im Sinne der Gesellschaft Rücksicht und Vorsicht an die erste Stelle setzen. Verantwortlich für Kontrollen seien die lokalen Ordnungsbehörden. Diese sollen auch Kontrollen durchführen, wobei dies nicht flächendeckend möglich sei und daher stichprobenartig erfolge. Der Kreis selbst sei vor allem damit beschäftigt, die Quarantäneauflagen von Infizierten und Kontaktpersonen zu überprüfen. Gleichzeitig stehe man in engem Austausch mit der Polizei. Sie wird vor allem dann tätig, wenn es bereits Vorfälle gab und diese gemeldet wurden.

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Bad Oldesloe putzt sich für das Fest heraus

Stormarner Tageblatt  23.11.2021

Foto: Patrick Niemeier
Foto: Patrick Niemeier

Bad Oldesloe Das Corona-Virus beeinflusst die Advents- und Weihnachtsplanungen. So manche Adventsbasare und Weihnachstfeiern sind bereits abgesagt. Doch zumindest auf die traditionelle weihnachtliche Beleuchtung und Dekoration in der Oldesloer Fußgängerzone soll nicht verzichtet werden.
Seit Sonntag werden im Stadtgebiet Weihnachtsbäume aufgestellt. Die Beleuchtungs-Girlanden über den Einkaufsstraßen der Kreisstadt hängen bereits etwas länger, blieben aber bis Totensonntag noch ausgeschaltet.
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