Archiv des Autors: CDU Bad Oldesloe

Neue Räume für Ganztagsbetreuung

Lübecker Nachrichten   26.06.2020

Im Neubau der Klaus-Groth-Schule gibt es jetzt für die Grundschüler eine Wohlfühloase

Von Susanna Fofana

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Abfall: Keine Container mehr im Bürgerpark

Lübecker Nachrichten   26.06.2020

Ständig zugemüllt – Abfallwirtschaft zieht die Notbremse

Bad Oldesloe. Der Containerstandplatz „Am Bürgerpark“ in Bad Oldesloe wird aufgelöst. Das teilte die Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) jetzt mit. Zuletzt hatte es immer wieder starke Verunreinigungen und illegale Müllablagerungen am dem Standort gegeben, auch die Stadt Bad Oldesloe hatte sich eingeschaltet. Als Konsequenz wurden zunächst die Altpapiercontainer abgezogen. Zuvor waren bereits die Sammelbehälter für Altkleider verschwunden – das allerdings aus anderen Gründen.

„Leider wurde die dadurch freigewordene Fläche ebenso als Müllablageplatz missbraucht, so dass sich die AWSH nun dazu entschieden hat, den Depotcontainerstandplatz zum 30. Juni 2020 gänzlich zu schließen“, teilt der Entsorger mit. Die Gesamtanzahl der zu nutzenden Depotcontainer bleibe dabei aber für Kundinnen und Kunden unverändert. Die nächst gelegenen Depotcontainer-Standplätze sind in der Olivet-Allee und Am Kurpark zu finden.

Die Abfallwirtschaft Südholstein weist ausdrücklich darauf hin, dass das Abstellen von Abfällen neben den Containern eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit empfindlichen Strafen geahndet werden kann. „Falls die Containerkapazität an einem Standort erreicht ist, sollte der nächstgelegene Sammelplatz genutzt werden, der ist in der Regel nicht weit entfernt ist“, so die AWSH. Auch an allen Recyclinghöfen könnten diese Abfälle abgegeben werden.

Alle Containerstandplätze gibt es unter www.awsh.de.

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Die B 75 ist ab 6. Juli für Monate gesperrt

Stormarner Tageblatt  26.06.2020

Die B 75 ist ab 6. Juli für Monate gesperrt

Bad Oldesloe Die Bundesstraße 75 wird ab Montag, 6. Juli, zwischen Vossfelde und Benstaben erneuert. Das ist nur mit einer Vollsperrung der Bundesstraße möglich. Das hat der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein(LBV) mitgeteilt. Weite Umwege müssen Autofahrer in Kauf nehmen. Erneuert wird die B75 vom 6. Juli bis voraussichtlich 18. September die beschädigte Bundesstraße 75 zwischen Vossfelde und Benstaben. Ebenfalls wird der Radweg auf dem Teilstück zwischen Steinfeld und Benstaben saniert. Die Arbeiten erfolgen in zwei Abschnitten. Anliegern wird – in Absprache mit der Baufirma die Durchfahrt in Einzelfällen ermöglicht.

1. Bauabschnitt: Dieser erstreckt sich von der Lokfelder Straße in Reinfeld bis Travenhof. Für die Bauzeit des ersten Bauabschnitts gilt folgende Umleitung: Über die L 85 nach Groß Barnitz im weiteren Verlauf über die Kreisstraße 70 nach Barnitz, anschließend über die K 69 nach Benstaben. Von Benstaben über die K 67 wieder auf die B 75 und umgekehrt. Bauzeit: 6. bis 31. Juli.

2. Bauabschnitt: Erstreckt sich von Travenhof bis Steinfeld (K2). Auch für diesen Abschnitt wird eine Umleitung eingerichtet: Sie führt über die Landesstraße 71 und Landesstraße 84 nach Steinfelder Heckkaten, anschließend über die K 2 durch Steinfeld und wieder auf die B 75 und umgekehrt. Bauzeit: 31. Juli bis 18. September.

„Während der gesamten Bauzeit wird für Fahrzeuge über 60 Kilometer pro Stunde eine Umleitungsempfehlung über die Autobahn 1 ausgewiesen“, teilt der LBV-Sprecher mit: „Die Verkehrsführung wurde mit der Polizei, dem Kreis Stormarn, dem Amt Nord Stormarn, Buslinienbetreibern und dem Rettungsdienst abgestimmt.“ Die Gesamtkosten der Baumaßnahme in Höhe von über einer Million Euro werden vom Bund getragen. st

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Corona – und keiner schießt den Vogel ab

Stormarner Tageblatt  26.06.2020

Wehmut bei den Oldesloern, aber alle hoffen nun auf das kommende Jahr

Dieses Jahr wartete niemand auf den Umzugsstart.
Dieses Jahr wartete niemand auf den Umzugsstart. Nie

Patrick Niemeier Bad Oldesloe Während er sein Brötchen bei einem Bäcker in der Fußgängerzone bestellt, scherzt der Oldesloer Radiomoderator und DJ Michael Wittig ironisch: „Was für ein Feiermonat der Juni in Bad Oldesloe doch wieder ist.“ Normalerweise hätte er beim Vogelschießen am Nachmittag auf der Bühne gestanden und durch das Programm geführt. Doch genau wie das Stadtfest – das Anfang Juni stattgefunden hätte – gibt es in diesem Jahr Corona-bedingt auch in Bad Oldesloe die gewohnten, traditionellen Sommer-Großveranstaltungen nicht.

Das Aus für das 2020er- Vogelschießen betrifft Mitbürger auf verschiedene Weise. Es gibt die finanzielle und berufliche Seite wie bei Menschen wie DJ und Moderator Wittig oder dem Zeltverleih und Eventorganisator Axel Sesiani, der – so war es zumindest angedacht – wieder für die Ausgestaltung der Feier auf dem Exer verantwortlich gewesen wäre. Daran hängen dann auch Standbetreiber und auftretende Bands. Für Lehrer, Eltern, Großeltern und vor allem auch für die Schüler war es aber auch ein Einschnitt.

„Es war schon in den letzten Wochen immer wieder Thema. Man merkt, dass das Fest auch die Schüler interessiert, dass sie die Absage bewegt. Das ist auch interessant, weil das nicht immer so klar durchkommt, wie wichtig ihnen die Veranstaltung eigentlich wirklich ist“, so Sabine Prinz, Schulleiterin der Stadtschule und Vorsitzende des Vogelschießen e.V., der für die Planung und Durchführung des Fests zuständig ist. Ihre Schule führte mit den 3. Klassen kleine Wettkämpfe durch und kürte auch Königspaare. Natürlich alles unter Einhaltung der Corona-Schutzregeln. „Die 4. Klassen sind bereits verabschiedet worden, die anderen Klassen haben je nachdem Mini-Vogelschießen auf dem Schulhof gefeiert“, so Prinz.

„Ehrlich gesagt, habe ich heute Wehmut gefühlt. Es wäre gutes Wetter gewesen, wir hätten sicherlich Spaß gehabt. Da denkt man schon, wie schön es wäre, wenn wir einfach so ein großes Fest gemeinsam feiern könnten“, sagt Prinz, die seit Jahren eine Nachfolgerin für ihr Amt sucht. „Wir schauen jetzt auf das Jahr 2021. Im Februar müssen wir wissen, ob das Fest wie gewohnt stattfinden kann, ansonsten werden wir uns für 2021 eine Alternativ-Lösung überlegen müssen, damit das nicht ganz in den Hintergrund gerät“, so Prinz. „Aktuell wird das aber sowieso alles von Corona überlagert. Wir haben an der Schule so viel damit zu tun, dass wir alle Covid-19-Maßnahmen richtig durchführen, dass der Gedanke an Vogelschießen schnell wieder verschwindet – auch heute“, fügt Prinz an.

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Nach zäher Debatte: Stadt finanziert eine Stelle für Schulsozialarbeit

Lübecker Nachrichten   25.06.2020

Trotz später Stunde zeigte Jugendbeiratschef Lennard Hamelberg Flagge bei den Oldesloer Stadtvertretern – Fast wäre seine Forderung aber noch abgeschmettert worden

Von Dorothea von Dahlen

Bad Oldesloe. Selbstbewusstsein, Souveränität und Beharrungsvermögen – diese Eigenschaften zeichnen offensichtlich den amtierenden Kinder- und Jugendbeirat (KJB) in Bad Oldesloe aus. Während der Stadtverordnetenversammlung am Montag sollte sich das wieder einmal beweisen. Erneut stand der Antrag der jungen Leute zur Debatte, die Schulsozialarbeit sowohl an der Ida-Ehre-Schule als auch der Theodor-Mommsen-Schule aufzustocken. Obgleich davon auszugehen war, dass auch sie live dabei sein wollten, war der Tagesordnungspunkt auf Position 17 gelegt worden. Aufgerufen wurde dieser weit nach 22 Uhr. Beiratsvorsitzender Lennard Hamelberg blieb dennoch bei der Stange.

Er hatte bereits des Öfteren im Bildungs-, Kultur- und Sozialausschuss (BSKA) eindringlich geschildert, wie wichtig es für die Schüler ist, ihre Nöte und Konflikte mit einer unabhängigen Vertrauensperson besprechen zu können.

Nach zähen Verhandlungen hatte das Gremium im März einen Kompromiss gefunden und sich mehrheitlich darauf geeinigt, zumindest jeweils eine halbe Stelle für die beiden Schulen zu bewilligen. Nun, nach der Corona-Pause, verfing diese Empfehlung indes nicht bei allen Stadtverordneten, sodass die Debatte wieder von vorn begann. Anita Klahn (FDP) präsentierte einen Änderungsantrag. „Wir haben Einvernehmen darüber, dass etwas passieren muss. Aber in der gegenwärtigen Haushaltslage ist es schwierig“, sagte sie. Im Übrigen habe die Ida-Ehre-Schule über das Perspektivschulprogramm zusätzliches Geld für Schulsozialarbeit bekommen, fügte sie hinzu, musste sich aber gleich korrigieren lassen. Denn Empfänger dieser Zuwendung ist die Theodor-Storm-Schule.

Klahn plädierte aber dennoch dafür, abzuwarten, bevor „zusätzliches Geld für Schulsozialarbeit ausgegeben wird“. Damit die Aufteilung der Stellen gerecht erfolge, gelte es, bis zum neuen Haushalt eine Richtlinie zu erarbeiten. Maßgabe dafür müssten sowohl die Schülerzahlen wie die Schulform sein.

Angesichts eines damit verbundenen rund dreimonatigen Aufschubs der Entscheidung regte sich Widerstand. Lennard Hamelberg gab zu bedenken, dass die Schulschließungen während des Corona-Shutdowns vielen Schülern zugesetzt hätten und so Probleme entstanden seien, die nun aufgearbeitet werden müssten. Schützenhilfe leistete ihm Björn Wahnfried (SPD). Die Schüler seien während des Homeschoolings stark isoliert gewesen seien. Deshalb bedürfe es jetzt einer Vertrauensperson, die dies auffange. Wolfgang Schmidt (Freie Wähler) sprach gar von einer „Verhinderungspolitik“ der FDP. „Wir haben die Zahlen doch etliche Male besprochen“, entfuhr es ihm.

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