Archiv des Autors: CDU Bad Oldesloe

„Impfung für jedermann“ im Kub

Stormarner Tageblatt  18.06.2021

Bad Oldesloe: Angebot der Stadt ohne Termin

Das Kub in Bad Oldesloe wird für einen Tag zum Corona-Impfzentrum.  Patrick Niemeier
Das Kub in Bad Oldesloe wird für einen Tag zum Corona-Impfzentrum. Patrick Niemeier

Patrick Niemeier

Nach dem Impfangebot für Bewohner der Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser bietet die Stadt Bad Oldesloe jetzt auch einen Impftag ohne Termin im Kultur- und Bildungszentrum (Kub) an.
Am Sonntag, 20. Juni, können sich zwischen 10 und 18 Uhr Oldesloer ohne Anmeldung und ohne Berücksichtigung einer Priorisierung impfen lassen. Damit wird eine Möglichkeit für die Menschen geschaffen, die sich impfen lassen müssen, aber bisher weder beim Hausarzt noch im Impfzentrum einen Termin bekommen konnten.

150 Dosen Astrazeneca stehen zur Verfügung
Verimpft werden im temporären Kub-Impfzentrum 150 Dosen Astrazeneca. Die Aktion endet sobald die 150 Dosen verbraucht sind. Es wird kein Impfstoff eines anderen Herstellers zur Verfügung stehen.
Die Stadt nutzt dabei ein Angebot des Landes und der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein, die solche Impftermine ermöglichen. Die Impfung wird durch ein mobiles Impfteam durchgeführt. Es findet vor Ort ein Aufklärungsgespräch statt. Außerdem wird für alle, die sich impfen lassen, ein Folgetermin am 25. Juli vereinbart für die zweite Impfung und somit den vollen Impfschutz.
Wer sich impfen lassen möchte, sollte zeitig vor Ort sein im Beer-Yaacov-Weg 1 in Bad Oldesloe. Mitzubringen sind die üblichen Dokumente – Ausweis, Impfausweis und die ausgefüllten Dokumente rund um die Impfung mit einem Vektor-Impfstoff. Diese Dokumente kann man sich auf der Homepage des Landes Schleswig-Holstein her- unterladen.

Termin auch in Bargteheide
Auch in Bargteheide ist ein solcher offener Termin für jedermann angedacht. Diese findet am kommenden Sonnabend, 19. Juni statt. Auch dort werden 150 Impfdosen von Astrazeneca zur Verfügung stehen.
Parallel gibt es auch immer noch die Impfangebote der Hausärzte und die Registrierung für die Impfzentren im Land unter
www.impfen.sh

 
Veröffentlicht unter Presseartikel |

Ausverkaufter Auftakt bei „Kub im Hof“ in Bad Oldesloe

Stormarner Tageblatt  18.06.2021

Kultur kehrt in die Kreisstadt zurück

Jens Ohle mit Bühnenpartnerin Charlotte.  Ann Sophie Bäth
Jens Ohle mit Bühnenpartnerin Charlotte. Ann Sophie Bäth

Bad Oldesloe Die Fragezeichen in der Planungsphase waren groß. Was würde zum Zeitpunkt der Veranstaltungen erlaubt sein? Welche Corona-Beschränkungen würde es noch geben? Wie viele Zuschauer könnten unter welchen Bedingungen dabei sein? Und würden überhaupt Zuschauer nach der langen Kultur-Abstinenz direkt wieder zu Auftritten kommen?
Inken Kautter und das Team vom Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe sowie die Kooperationspartner aus der Kulturszene waren wochenlang gespannt. Und ihre positivsten Erwartungen wurden bei bestem Sommerwetter am Mittwochabend nicht enttäuscht.
Die Akrobatik- und Comedyshow von Jens Ohle war restlos ausverkauft. Die Besucher zeigten sich positiv überzeugt von der Umsetzung der Hygieneregeln inklusive Sitzabstände und Maskenpflicht, aber ohne Testpflicht.
Auch dem Künstler war die pure Erleichterung anzumerken. Es sei der erste Auftritt seit über einem halben Jahr Pause. „Man hat ja schon erst so Gedanken, ob es denn alles so klappen wird. Aber es ist noch toller, als ich es mir vorgestellt hatte“, sagte Ohle, der jonglierte, balancierte und amüsierte.
Auch seine sympathisch-charmante Bühnenpartnerin Charlotte zeigte sich angetan vom Ambiente und Publikum im Kulturhof. Dass es ein wenig den Stil einer Gartenparty hatte, sei ein ganz besonderer Charme. Ein Eindruck, der am Rande der Open-Air-Veranstaltung von vielen Seiten geäußert wurde. Vielleicht hat das familiäre „Kub im Hof“ daher sogar eine Zukunft nach der Corona-Pandemie. Bad Oldesloes Kulturchefin Inken Kautter war schließlich nicht minder begeistert. „Es hätte nicht besser laufen können“, sagt sie.
Die Show am Donnerstagabend mit Katie Freudenschuss war ebenfalls bereits im Vorwege ausverkauft. Am Freitag gibt es dann ab 20 Uhr eine offene Bühne, zu der sich schon mehrere Musiker und Vortragende angekündigt haben.
Am Sonnabend gibt es zunächst ein kostenloses Improtheater vor dem Kub – das als einziger Programmpunkt nicht im Kulturhof stattfindet – mit einem Thementheater und Musik des bekannten Bad Oldesloer Akustik-Covertrios „irgendwiehörbar“. Am Abend steht am Sonnabend dann im Kulturhof ebenfalls Improtheater mit der Gruppe „Die Gabel*ung“ auf dem Spielplan ab 20 Uhr. Am Sonntag bildet um 18 Uhr politisches Kabarett mit Mathias Tretter und seinem Programm „Sittenstrolch“ den Schlusspunkt.
nie

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Hochhaus-Mieter gehen gegen Besitzer auf die Straße

Stormarner Tageblatt  18.06.2021

Die Bewohner der Blöcke im Bad Oldesloer Hölk und Poggenbreeden demonstrieren am Freitag

Bad Oldesloe Fehlerhafte Nebenkostenabrechnungen, Beschwerden die in einem Call-Center landen, verstopfte Wasserrohre und Schimmel – die Mängelliste zahlreicher Mieter der Hochhäuser im Oldesloer Hölk und Poggenbreeden ist lang. Und das seit Jahren. 2018 kaufte Adler Real Estate die Immobilien. Es sei ein verheißungsvoller Beginn gewesen, berichtet Quartiersmanagerin Maria Herrmann. Doch davon sei drei Jahre später nichts mehr übrig. Viele Bewohner seien Leistungsempfänger. Somit werde direkt aus Steuermitteln eine „Immobilienheuschrecke“ finanziert. Jetzt hat eine Reihe Mieter genug von der Situation, die sich nicht zu verbessern scheint. Daher gehen sie am heutigen Freitag um 16 Uhr vor den beiden Hochhäusern auf die Straße. Unter dem Motto „Adler – es reicht“ wollen sie ihrem Unmut Luft machen. Laut Herrmann seien natürlich Vertreter von Adler eingeladen sowie Lokalpolitiker und Bürgermeister Jörg Lembke , die sich ein Bild direkt vor Ort machen können. Die Adler Real-Estate reagierte auf unsere Presseanfrage nicht.
nie

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Stormarn um 12 Uhr

Stormarner Tageblatt  17.06.2021

Ann-Sophie Bäth
Ann-Sophie Bäth

Bad Oldesloe Während im Imbiss mittlerweile auch der Restaurantbetrieb nach der Corona-Pause wieder laufen kann, fällt ein Fest, dass sich eigentlich durch die bunten Wimpelkettchen über den Oldesloer Straßen ankündigt 2021 erneut aus. Das Kindervogelschießen, geht eigentlich immer am Donnerstag vor den Sommerferien über die Bühne. Die Wimpelketten gehören zu dem traditionellen Schmuck der den Festumzug durch die Kreisstadt-Straßen verschönern soll. Für 2022 ist die nächste Ausgabe des Kinderfests angedacht.
nie

Veröffentlicht unter Presseartikel |

Was bedeutet Fusion für Stormarn?

Stormarner Tageblatt  17.06.2021

Sparkassen Holstein und Südholstein wollen zusammengehen – Filialen haben bis 2025 Bestandsgarantie

Eingang der Sparkasse Holstein in Bad Oldesloe.  Patrick Niemeier
Eingang der Sparkasse Holstein in Bad Oldesloe. Patrick Niemeier

Patrick Niemeier
Zwischen Uetersen und Fehmarn soll der größte Finanzdienstleister des Landes entstehen: Die Sparkassen Holstein und Südholstein haben ein Fusions-Projekt gestartet. Es werden jetzt die entsprechenden Schritte in die Wege geleitet (das Stormarner Tageblatt berichtet). Doch sowohl für Mitarbeiter als auch Kunden sind noch viele Fragen offen – auch in Stormarn.
Die Verwaltungsräte haben in beiden Häusern den Pfad für die Fusion bereits geebnet, so dass jetzt die Öffentlichkeit über die Pläne informiert wurde. Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen. Sie soll jetzt bis zum zweiten Quartal 2022 diskutiert und erarbeitet werden. Die eigentliche Fusion könnte dann bis Juni 2023 umgesetzt werden.
„Eine fusionierte Sparkasse in kommunaler Trägerschaft verfügt über ein attraktives Geschäftsgebiet mitten in der Metropolregion Hamburg. Das bringt viel Potential, stärkt unsere Region und bietet den Kunden, den Mitarbeitenden, den Vereinen, Verbänden und Unternehmen hervorragende Zukunftsperspektiven“, sagt der Verwaltungsratsvorsitzende der Sparkasse Holstein und Stormarner Landrat, Dr. Henning Görtz.
Klingt nach schöner neuer Sparkassenwelt. Doch was könnte die Zusammenlegung für die Kunden im Geschäftsgebiet der heutigen Sparkasse Holstein konkret bedeuten? Aus Sicht der von Pressesprecher Steffen Müller könne man nur von positiven Effekten sprechen. „Ein wesentlicher Fokus der Fusionsüberlegungen ist, den Kunden neue, an ihren Bedürfnissen orientierte Produkte und Dienstleistungen bieten zu können“, sagt Müller auf Nachfrage.
So könne eine verlässliche Präsenz in der Fläche sichergestellt und gerade für den Mittelstand noch mehr Know-How und Spezialistenberatungen angeboten werden. Verschlechterungen könne er durch eine Fusion für die Kunden nicht erkennen. Auch für die Mitarbeiter könne man bei der Sparkasse Holstein prinzipiell nur Vorteile erkennen. Eine Vergrößerung des Unternehmens und des Einflussgebiets bedeute neue und attraktive Karrierechancen, erklärt der Sprecher, fügt aber an: „Was sich für den einzelnen Mitarbeiter konkret ändern wird, können wir heute noch nicht sagen. Dafür befinden wir uns noch zu früh im Prozess der Fusionsgestaltung. Fest steht: Wir werden diese Gestaltung mit enger Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Sparkassen erarbeiten.“
So erhofft sich die Sparkasse Holstein auch positive Auswirkungen auf die Ausbildungssituation. „Eine starke, wachsende Sparkasse hat großen Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeitern, die sie am besten auch selbst ausbildet“, sagt Müller. Es solle zu keinen betriebsbedingten Kündigungen im Rahmen der Zusammenlegung kommen. Insgesamt hätte die zusammengelegte Sparkasse dann 1900 Mitarbeiter, davon entfallen rund 1000 auf die Sparkasse Holstein mit Sitz in Bad Oldesloe und Eutin und rund 900 auf die Sparkasse Südholstein mit Hauptsitz in Neumünster. Zusammen betreuen sie knapp 500.000 Kunden.
Bis mindestens 2025 habe man auch bereits eine Garantie für alle Filialen im Geschäftsgebiet ausgesprochen. Von geplanten Schließungen könne also nicht die Rede sein. Auch danach sieht es Müller so, dass die Aussichten für die Filialen langfristig eher besser als schlechter werden. „Wir wollen unser Kundengeschäft ausbauen und dazu gehört nicht, Filialen zu schließen“, versichert Müller. Was man noch nicht beantworten könne, sei, ob sich Spezialbereiche aus Filialen in Stormarn und Ostholstein in Filialen der jetzigen Sparkasse Südholstein verschieben oder eben umgekehrt. „Diese Antwort wird im weiteren Prozess erarbeitet“, erklärt Müller.
Die finale Entscheidung ob es zu einer Fusion komme liegt bei den Trägern beider Sparkassen, dem Zweckverband Sparkasse Holstein und dem Zweckverband Sparkasse Südholstein.

Veröffentlicht unter Presseartikel |