Archiv der Kategorie: Presseartikel

Amazon in Bad Oldesloe: Heute geht’s los

Lübecker Nachrichten   23.09.2020

Pakete rund um die Uhr: Heute um 1.30 Uhr ist das Amazon-Verteilzentrum in Bad Oldesloe an den Start gegangen – 150 Mitarbeiter und 210 Fahrer stellen am Tag Tausende Pakete zu

Von Markus Carstens

Start des Amazon-Verteilzentrums. Bereichsleiter Philip Brauckhoff, Standortleiter Tim Schneider und Unternehmenssprecher Manuel Lesch (v.l.).
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FBO verzichtet auf Stellvertreterposten

Stormarner Tageblatt  24.09.2020

FBO verzichtet auf Stellvertreterposten

Bad Oldesloe Die „Freien Bürger für Bad Oldesloe“ (FBO) verzichten auf den ihnen zustehenden Posten des zweiten stellvertretenden Bürgerworthalters. Bisher hatte Matthias Rohde dieses Amt inne, das er nun zur Verfügung stellt. Die FBO erklärte, dass Rohde zum 27. September zurücktritt. Gleichzeitig habe man sich mit den Grünen darauf geeinigt, dass das Vorschlagsrecht für den zweiten stellvertretenden Bürgermeister ab sofort bei den Grünen liege. Seit dem Wechsel des ehemaligen FBO- Stadtverordneten Hans-Jörg Steglich zu den „Freien Wählern“, die gemeinsam mit der Familienpartei die neue „Stadtfraktion“ bilden, haben die FBO und Bündnis90/Die Grünen gleich viele Abgeordnete in der Stadtverordnetenversammlung. Die Grünen haben nun ihrerseits in der Konsequenz Dr. Hartmut Jokisch für den Posten des zweiten stellvertretenden Bürgerworthalters vorgeschlagen. Bereits bei der Abstimmung über die neue Besetzung der Ausschüsse hatte es eine überraschend harmonische Einigung zwischen Grünen und FBO über das Vorgehen gegeben. nie

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Amazon startet – Feuerwehr gibt grünes Licht

Stormarner Tageblatt  24.09.2020

Amazon startet – Feuerwehr gibt grünes Licht

Bad Oldesloe In der Nacht zu Mittwoch hat das Amazon-Verteilzentrum im Gewerbegebiet an der A 1 seinen Betrieb aufgenommen. „Alle Pakete sind erfolgreich und pünktlich sortiert worden, auf Lieferfahrzeuge verteilt und auf dem Weg zu den Kunden“, teilt ein Amazon-Sprecher mit. Kurz zuvor rückte aber erstmal die Freiwillige Feuerwehr Bad Oldesloe an. Reine Routine, wie Gemeindewehrführer Olaf Klaus sagt. Die örtlichen Gegebenheiten seien in Augenschein genommen worden, um für einen Einsatz vorbereitet zu sein. „Da kann eigentlich gar nichts passieren“, sagt Klaus angesichts der hochmodernen Löschanlage im gesamten Gebäude. sul

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Gastankstelle bleibt Verlustgeschäft

Stormarner Tageblatt  23.09.2020

Gastankstelle bleibt Verlustgeschäft

Bad Oldesloe Die Gastankstelle der Stadtwerke in Bad Oldesloe schreibt wie in jedem Jahr seit ihrer Einrichtung 2008 Verluste. Außerdem sind die Betankungen rückläufig. Das erklärten die Vereinigten Stadtwerke. Während 2018 noch 4194 Betankungen stattfanden, waren es 2019 nur noch 3847. Der Gesamtumsatz sank dabei von 67.806 Euro auf nur noch 63.099 Euro. Auf der anderen Seite stehen der Gasbezug (39.240 Euro), die Pacht für das Gelände (50.925 Euro) sowie die Unterhaltung der Anlage (20.762 Euro). Insgesamt standen Gesamteinnahmen von 74.866 Euro Betriebskosten von 110.927 Euro entgegen, so dass ein Verlust von 36.061 Euro zu verbuchen ist. Die Stadtwerke gehen davon aus, dass sowieso E-Mobilität und wasserstoffangetriebene Fahrzeuge die Zukunft im Straßenverkehr sein werden. Die Gasanlage sei in zwei bis drei Jahren abgeschrieben. Dann müsse die Stadtpolitik klären, ob man an dem Projekt noch festhalte oder es aufgebe. nie

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Kostenloses Parken für E-Autos in Bad Oldesloe

Stormarner Tageblatt  23.09.2020

Kreisstadtpolitiker möchten Anreize zur Anschaffung von umweltfreundlichen Fahrzeugen bieten

An den Ladestationen am Exer parken E-Fahrzeuge schon jetzt kostenlos. Niemeier
An den Ladestationen am Exer parken E-Fahrzeuge schon jetzt kostenlos. Niemeier

Patrick Niemeier Bad Oldesloe Mit einem „E-Kennzeichen“ parken Autofahrer in Bad Oldesloe ab 2021 auch dort kostenlos, wo eigentlich Gebühren fällig wären. Sie müssen dann statt des Gangs zum Ticketautomaten nur noch eine Parkscheibe auslegen, dürfen die jeweilige Maximalparkdauer aber nicht überschreiten.

Das hat der Wirtschafts- und Planungsausschuss der Kreisstadt einstimmig beschlossen und damit eine jahrelange Diskussion zu dem Thema beendet. Auch Besitzer gasbetriebener Fahrzeuge kommen dank eines ausgehandelten Kompromiss nun doch in den Genuss des kostenfreien Parkens. Sie müssen allerdings im Gegensatz zu den „E-Kennzeichen“ Besitzern einen Parkausweis bei der Stadtverwaltung beantragen. In der Vergangenheit drehte sich die politische Diskussion vor allem darum, wie die Parkraumüberwachung der Stadt erkennen soll, dass ein PKW von der Gebührenpflicht befreit sei. Die Verwaltung hatte daher stets betont, dass das „E-Kennzeichen“ der ausreichende Hinweis sein könnte.

Doch das schloss aus Sicht der Grünen zu viele Pkw-Fahrer aus. Sie hatten zunächst daher ein Verfahren bevorzugt, in dessen Rahmen jeder Besitzer eines umweltfreundlichen Fahrzeugs einen Parkausweis von der Stadt erhalten hätte. Denn nur das „E-Kennzeichen“ sage nicht genug aus. Anhand der Zulassungspapiere sollte die Verwaltung überprüfen, wer eine kostenlose Parkberechtigung erhielte und wer nicht. Bürgermeister Jörg Lembke betonte in der Diskussion erneut, dass das einen enormen bürokratischen Aufwand bedeute. Wilfried Janson (Die Grünen) hielt dagegen, dass es aber nicht sein könne, dass Erdgasfahrzeuge ohne „E-Kennzeichen“ nicht kostenlos parken dürften, während für die Umwelt schädlichere Hybrid-Fahrzeuge die Berechtigung erhalten würden. „Das ist einfach ungerecht und nicht in unserem Interesse“, sagt Janson.

Die übrigen Ausschussmitglieder ließen sich in der Folge auf den Kompromiss ein, dass alle E-Kennzeichen-Fahrzeuge kostenlos parken dürfen und für die geringe Zahl der gasbetriebenen Pkw ein Parkausweis beantragt werden kann. Mit dieser Kombination sei der Aufwand überschau- und vertretbar, beschlossen die Fraktionen gemeinsam einstimmig. Der Vorstoß soll als Anreiz für Mitbürger gesehen werden, sich umweltfreundliche Pkw anzuschaffen.

Die Einrichtung weiterer Ladestationen an entsprechenden Parkplätzen ist bisher kein Thema. Auf dem Exer existieren zwei Ladeplätze der Vereinigten Stadtwerke für entsprechende Fahrzeuge, die dort bereits jetzt exklusiv kostenlos parken können.

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