Archiv der Kategorie: Presseartikel

Die unendliche Beachvolleyball-Geschichte

Stormarner Tageblatt   11.04.2019

Die unendliche Beachvolleyball-Geschichte

Die Anlage am Travestadion ist nicht ausgelastet.Nie
Die Anlage am Travestadion ist nicht ausgelastet.Nie

Bad Oldesloe Im Juni 2016 wurde auf Drängen vor Beachvolleyballern die Errichtung einer multifunktionalen Beach-Anlage in Bad Oldesloe beschlossen. Als Ort stand der Sportplatz am Wendum im Raum. Weitere Standorte wurden geprüft. Allerdings stellt sich bei Nachfragen dazu aktuell immer wieder heraus, dass die Vorbereitungen für eine mögliche Errichtung ins Stocken geraten sind. In seinem Sportbericht forderte das Sportnetzwerk 2017 erneut vergeblich die sofortige Einrichtung. „Die Standortüberlegungen mussten im Ergebnis der geführten Gespräche wieder verworfen werden“, so Bürgeramtsleiter Thomas Sobczak. „Angesichts der Situation, dass die vorhanden Beachvolleyball-Anlage am Travestadion gar nicht ausgelastet ist, sollte man das Thema nochmal generell neu diskutieren“, schlägt daher Cornelia Steinert (Die Linke) eine mögliche Lösung vor. Bereits in der Vergangenheit war mehrfach gefordert worden, die Bedarfe nochmal konkret zu ermitteln. nie

 
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Hier zu Hause: Bürgerbüro geschlossen

Stormarner Tageblatt   08.04.2019

Bürgerbüro geschlossen

Bad Oldesloe Aus personellen Gründen bleibt das Bürgerbüro der Stadtverwaltung Bad Oldesloe am Mittwoch, den 10. April für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Verwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie auch unter www.badoldesloe.de/öffnungszeiten. st

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Oldesloe macht Druck

Stormarner Tageblatt   08.04.2019

Oldesloer Lokalpolitiker fordern sofortige Einführung der Bildungskarte und kritisieren den Kreis scharf

Patrick Niemeier Bad Oldesloe Cornelia Steinert ist jedes Mal hörbar fassungslos, wenn sie über die Bildungskarte in Stormarn berichtet. „So ein reicher Kreis und wir bekommen es nicht hin, bedürftigen Kindern den Zugang zu ihrem Geld zu gewährleisten, dass ihnen per Bildungs- und Teilhabepaket zusteht“, sagt die Linken-Politikerin. „Wenn ich darüber nachdenke, da stockt mir der Atem, da wird mir ganz schlecht. Wir als reichster Kreis im Land, sind die, die am schlechtesten mit den bedürftigen Kindern umgehen“, legt sie nach.

In ganz Stormarn hatten 2017 laut paritätischem Wohlfahrtsverband 1950 Kinder zwischen sechs und fünfzehn Jahren Anrecht auf Gelder aus dem Bildungs- und Teilhabepaket, aber nicht mal 300 Familien riefen die entsprechenden Gelder ab. Damit liegt Stormarn abgeschlagen mit nur 14% auf dem letzten Platz in Schleswig-Holstein.

Cornelia SteinertDa Bad Oldesloe besonders stark von Kinderarmut in Stormarn betroffen ist, ist in der Kreisstadt auch besonderer Handlungsbedarf. 2018 lebte laut Armutsatlas des Kinderschutzbundes jedes dritte Kind in Bad Oldesloer in einer Familie, die Sozialleistungen vom Staat beziehen muss. Insgesamt 1453 Kinder. Die gesellschaftliche Teilhabe würde für diese Betroffenen besser laufen, ist sich Cornelia Steinert (Bild rechts) sicher, wenn die Bildungskarte eingeführt werde.

Vorreiter ist die Firma Sodexo. Mit der Karte wird die Abrechnung wie mit einer Guthabenkarte bei Anbietern vom Sportverein bis zur Mensa gewährleistet. Dadurch werden betroffene Kinder nicht mehr so stark stigmatisiert und bürokratischer Aufwand würde gleichzeitig entfallen.

Es ist nicht so, dass die Einführung dieser Karte nicht schon 2016 durch die Kreispolitik beschlossen worden wäre. Doch im Endeffekt passierte bisher nichts. Der Grund: „Datenschutzprobleme“, wie es aus der Kreisverwaltung heißt.

„Das ist großer Blödsinn. Aus unserer Sicht war nicht der nötige Druck dahinter. Der Wille fehlte. Andere Kreise haben die Karte auch eingeführt. Wie haben die das gemacht?“, so Jörn Lucas (CDU, Bild links) . Wiederholt hatte die Oldesloer Politik quer durch die Fraktionen Erklärungen von der Kreisverwaltung eingefordert, warum denn die Einführung stocke. „Es scheint ihnen egal zu sein – den Eindruck muss man bekommen“, mutmaßte der Linken-Abgeordnete Hendrik Holtz in einer Sitzung. Der Landrat hänge sich nicht hinter solche Themen.

„Ich habe mich bei unseren Kreistagsabgeordneten erkundigt. Es hieß , die anderen Kreise hätten die Karte entgegen der Gesetzeslage eingeführt und nun genau daher Probleme“, so Dagmar Danke Beyer (Die Grünen). „Solange sich die Kreisverwaltung sperrt, wird sich nichts tun, fürchte ich. Da müssen wohl einige in der Verwaltung über ihren Schatten springen“, sagte auch Tom Winter (Familienpartei). Er forderte den Kreis auf, unverzüglich die nötigen Schritte einzuleiten.

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Hagenstraße: Noch kein fixer Sanierungsplan

Stormarner Tageblatt   08.04.2019

Hagenstraße: Noch kein fixer Sanierungsplan

Bad Oldesloe Wann genau die Sanierung der Hagenstraße in Bad Oldesloe starten kann und wie lange die Bauphase dauern wird, steht noch nicht fest. Das stellte Bürgermeister Jörg Lembke gegenüber Kaufleuten und Lokalpolitikern klar. „Es klingt in manchen Berichten manchmal, als würden wir die Straße drei Jahre sperren wollen. Das stimmt so nicht. Dann sind immer verschiedene Bauphasen gemeint“, so Lembke. „Es kann aber auch vielleicht in einem Rutsch in einem Jahr gehen. Dieses Jahr noch anzufangen, wäre wünschenswert, aber ob das realistisch ist, wird die politische Diskussion entscheiden.“ nie

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Oldesloer Wirtschaftsbeirat vor Gründung

Stormarner Tageblatt   08.04.2019

Oldesloer Wirtschaftsbeirat vor Gründung

Bad Oldesloe Der geplante Oldesloer Wirtschaftsbeirat soll in naher Zukunft gegründet werden. Nachdem der entsprechende politische Beschluss im vergangenen Jahr gefällt wurde, soll nun die entsprechende Satzung durch die Stadtverwaltung erarbeitet worden sein und der Politik vorgestellt werden, so Bürgermeister Jörg Lembke. Auch die Wirtschaftsvereinigung hatte einen Satzungsvorschlag eingereicht, der nicht deckungsgleich mit dem Verwaltungsentwurf ist. Hierüber sollen Gespräche stattfinden. nie

 
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